Am Dienstag, dem 28. Oktober 2025, fand in unserem Klinikum am Standort Gunzenhausen der jährliche Händehygiene-Aktionstag im Rahmen der Aktion saubere Hände statt.
Gemäß dem Jahresmotto „Starke Zeichen für saubere Hände“ informierte das Team der Klinikhygiene mit den Färbeprodukten der Fa. Heyfair und der traditionellen Schwarzlichtlampe über die optimale Händedesinfektion und zeigte mögliche Fehlerquellen und Benetzungslücken auf.

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Team der Klinikhygiene informiert mit den Färbeprodukten der Fa. Heyfair und der 
traditionellen Schwarzlichtlampe über die optimale Händedesinfektion und 
zeigte mögliche Fehlerquellen und Benetzungslücken auf.
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Team der Klinikhygiene informiert mit den Färbeprodukten der Fa. Heyfair und der 
traditionellen Schwarzlichtlampe über die optimale Händedesinfektion und 
zeigte mögliche Fehlerquellen und Benetzungslücken auf. das 
Team der Klinikhygiene informiert mit den Färbeprodukten der Fa. Heyfair und der 
traditionellen Schwarzlichtlampe über die optimale Händedesinfektion und 
zeigte mögliche Fehlerquellen und Benetzungslücken auf.

Mitarbeitende aus allen Klinikbereichen und verschiedensten Berufen ließen sich die Chance zur Information und Schulung nicht nehmen. Dementsprechend war der Stand durchgehend gut besucht.

Klinikmitarbeiter am Informationsstand der Hygiene Aktionstag 2025 „Starke Zeichen für saubere Hände“

Die Marienapotheke Rothenburg als Partner des Klinikums Altmühlfranken war, wie in jedem Jahr, mit ihrem Beratungsteam vor Ort. Neben vielen Produktproben gab es auch eine Beratung zum Hauttyp und zur Hautfeuchtigkeit/-fettigkeit mit entsprechender Pflegeempfehlung. Weitere Beratungspunkte waren die Unterstützung des Immunsystems und die Vorbeugung von Infektionskrankheiten.

Infostand Marienapotheke Rothenburg

Der spannendste Teil am Aktionstag war ein von der HFK Angelika Pukrop vorbereitetes Spiel zu den 5 Gelegenheiten der Händedesinfektion nach WHO. Es konnten die Reihenfolge der Tätigkeiten und die Momente der erforderlichen Hände- oder Flächendesinfektion mit Karten gelegt werden. Thematisch war die Vorbereitung einer Infusion und die Vorbereitung einer
i.V. –Injektion darzustellen.

Patientinnen aus der Geriatrischen Reha bemalen vom Förderverein Klinikum Altmühlfranken e.V. gespendete Taschen mit Stoffmalfarben.

 

Vor Kurzem hat der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e.V. unseren Patientinnen und Patienten in der geriatrischen Reha eine wunderbare Überraschung gemacht: Praktische Umhängetaschen, die im Therapiealltag als treue Begleiter dienen – ideal, um Unterlagen, Therapiepläne oder persönliche Dinge immer dabei zu haben.

Dazu kommt jetzt noch eine tolle Idee! In einer kleinen Gestaltungsrunde haben unsere Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, ihre Taschen mit Stoffmalfarben und Schablonen kreativ zu verschönern. Diese Aktion, die von unseren Therapeutinnen und Therapeuten ins Leben gerufen wurde, stößt auf große Begeisterung.

Es entstehen dabei einzigartige Kunstwerke – bunt, individuell und voller Ausdruckskraft. Aber es geht nicht nur um die Kunst: Die gemeinsame Zeit im Workshop sorgt auch für viel Freude, Abwechslung und – nicht zu vergessen – wunderbare Gespräche und Lachen.

Am Ende dürfen die selbst gestalteten Taschen als persönliches Andenken natürlich mit nach Hause genommen werden. Ein schöner Moment, der noch lange in Erinnerung bleibt.

Wir sind dankbar für diese Möglichkeit, unseren Patientinnen und Patienten eine willkommene Abwechslung zu bieten, die nicht nur den Therapiealltag bereichert, sondern auch Kreativität fördert und Gemeinschaft schafft.

Sieben Buben und drei Mädchen erblickten am 21. Oktober 2025 in Weißenburg das Licht der Welt und sorgten für einen regelrechten „Babyboom“.

Einen regelrechten „Babyboom“ konnte das Klinikum Altmühlfranken Weißenburg am Dienstag, 21. Oktober 2025, verzeichnen: Stolze zehn Kinder erblickten in der Römerstadt das Licht der Welt. Bild: Klinikum Altmühlfranken.

Das Klinikum Altmühlfranken Weißenburg erlebte am Dienstag, den 21. Oktober 2025, einen Tag, der in die Geschichte des Hauses eingehen wird. Innerhalb von nur 24 Stunden erblickten gleich zehn Babys das Licht der Welt – sieben Buben und drei Mädchen. Alle Neugeborenen und ihre Mütter sind wohlauf und genießen die ersten gemeinsamen Stunden in liebevoller Betreuung des Teams der Geburtsstation.

„So etwas haben wir noch nicht erlebt“, berichtet Katja Anuschek, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Die Gynäkologin mit eigener Praxis ist am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg als Belegärztin tätig und blickt auf viele Jahre Erfahrung in der Geburtshilfe zurück: „In den vergangenen 15 Jahren sind uns schon einmal acht Geburten an einem Tag begegnet – aber ganze zehn, das ist wirklich eine kleine Sensation.“

Für das gesamte Team der Gynäkologie und Geburtshilfe war dieser Tag eine besondere Herausforderung – und zugleich ein großartiger Moment der Erfüllung. Fünf Hebammen, die Gynäkologin Katja Anuschek und der Gynäkologe Šimon Hajda sowie erfahrene Pflegekräfte arbeiteten am geburtenreichen Dienstag im Klinikum Altmühlfranken Hand in Hand, um den frischgebackenen Familien ein unvergessliches Geburtserlebnis zu schenken. Rudolf Löschel, der zusammen mit Katja Anuschek die Frauenarztpraxis direkt neben dem Klinikum Altmühlfranken betreibt und selbst lange Jahre als Belegarzt in der Geburtshilfe tätig war, freut sich besonders: Der Facharzt feierte selbst am besagten 21. Oktober Geburtstag.

„Solche Tage zeigen, was Vertrauen, Teamgeist und Leidenschaft in der Geburtshilfe bedeuten“, meint Anuschek weiter.

Auch die Klinikleitung gratuliert allen Eltern herzlich zu ihrem Nachwuchs und dankt dem gesamten Team für den unermüdlichen Einsatz, mit dem dieser besondere Geburtenmarathon gemeistert wurde. „Wir sind sehr stolz, dass sich so viele werdende Mütter für unser Klinikum entschieden haben und gratulieren den frisch gebackenen Eltern von Herzen zu diesem kleinen Oktober-Wunder“, so Klinik-Vorstand Christoph Schneidewin.

Das Klinikum Altmühlfranken Weißenburg verzeichnete in den letzten Wochen bereits einen gesteigerten Zulauf werdender Mütter aus den umliegenden Landkreisen. „Wir spüren die näher rückende Schließung der Entbindungsstation der Kreisklinik Roth zum 1. November 2025 bereits stark“, erklärt Anuschek.

Immer wieder werden die Hebammen sowie die Gynäkologen mit Gerüchten konfrontiert, dass auch in Weißenburg bald keine Entbindungen mehr möglich sein könnten. Anuschek und Schneidewin können Schwangere beruhigen: „Eine Schließung der Geburtshilfe steht zum aktuellen Zeitpunkt nicht zur Debatte. Werdende Eltern sind bei uns in besten Händen.“ Am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg kamen im laufenden Jahr bereits 512 (Stand 23.10.2025) Babys gesund zur Welt – der 21. Oktober 2025 jedoch wird als ein Tag der Freude und des Lebens in Erinnerung bleiben.

Zahlreiche Sach- und Geldspenden an den Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. ermöglichen einen Wohlfühlort für Kinder im Klinikum Altmühlfranken Weißenburg.

Förderverein Vorstandsvorsitzender Gerhard Wägemann (mittig) freut sich zusammen mit Beisitzerin Eileen Zäh (links), den Pflegefachkräften Sophia Rieß und Leon Großert, Sponsorin Monika Birngruber (ganz rechts) und der kleinen Raisa über die Neugestaltung der Kinderspielecke im Klinikum Altmühlfranken Weißenburg.

Warten ist sicherlich für kaum jemanden ein Vergnügen. Besonders belastend kann es jedoch für Kinder und ihre Eltern sein; gerade dann, wenn Schmerzen oder Sorgen hinzukommen. In der Notaufnahme des Klinikums Altmühlfranken kennt man die Nöte und Sorgen von Kindern und ihren Eltern gut. Umso größer war der Wunsch der Klinik-Verantwortlichen, einen kindgerechten Rückzugsort im Wartebereich der Notaufnahme zu etablieren. Mit dieser Idee stieß man beim Förderverein des Klinikums Altmühlfranken auf offene Ohren – und nicht nur bei diesem, wie sich an den zahlreichen Geld- und Sachspenden zeigte.

Der große Zusammenhalt aus Klinikum, Förderverein, Bürgern und Unternehmen ermöglichte nun, dass die äußerst ansprechende Kinderspielecke am Standort Weißenburg im September ihrer Bestimmung übergeben werden konnte.

Die Kleinen finden dort hochwertiges Spielmaterial, kreative Malutensilien sowie kindgerechte Möbel, die zum Verweilen, Spielen und Ablenken einladen. Das neue Angebot ermöglicht es jungen Patientinnen und Patienten, die oft mit Sorgen um Angehörige oder eigenem Unwohlsein in die Klinik kommen, in einer freundlichen Atmosphäre etwas Leichtigkeit zu erleben.

„Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft, die uns von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen unserer Region entgegengebracht wurde. Dank ihrer Spenden ist es gelungen, einen Bereich zu schaffen, in dem Kinder ein Stück Normalität erleben dürfen – auch in einer für sie herausfordernden Situation“, betont Gerhard Wägemann, Vorsitzender des Fördervereins Klinikum Altmühlfranken e. V.

Auch das Klinikum selbst zeigt sich dankbar über die Unterstützung. Christoph Schneidewin, Vorstand des Klinikums Altmühlfranken, erklärt: „Unser Ziel ist es, nicht nur medizinisch bestmögliche Versorgung sicherzustellen, sondern auch ein Umfeld zu schaffen, das die besonderen Bedürfnisse unserer kleinen Patientinnen und Patienten berücksichtigt. Die neue Mal- und Spielecke ist ein wertvoller Beitrag dazu.“

Die Verantwortlichen hoffen, dass die neue Spielecke nicht nur die Wartezeit verkürzt, sondern auch das Ankommen im Klinikum erleichtert. Denn eine kindgerechte Ablenkung ist auch für Eltern und Großeltern eine willkommene Erleichterung.

Der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. und das Klinikum Altmühlfranken Weißenburg danken allen Spenderinnen und Spendern von Herzen für diese wichtige Unterstützung. Ohne die Gemeinschaftshilfe wäre die Umsetzung nicht möglich gewesen. Besonderer Dank geht an die VR Bank im südlichen Franken eG, die Buchhandlung Meyer aus Weißenburg, die das Projekt mit spannenden Sachbüchern, Rätselspaß zum Malen und Stickern sowie dem dazugehörigen Nachschub unterstützt hat, die Ellinger Firma „Jolly“ für eine ganze Kiste farbenfroher Buntstifte, Malbücher und Spitzer sowie „Monis Spielzeugladen“ aus Bergen, die sich nicht nur um die Ausstattung der Spielecke gekümmert, sondern zudem auch die Spenden der Buchhandlung Meyer und Jolly generiert hat. Ganz herzlichen Dank auch an alle Bürgerinnen und Bürger, die das Projekt mit Spenden unterstützt haben!

Über den Förderverein

Der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. wurde zur Unterstützung der Arbeit und des Engagements der Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen am Klinikum Altmühlfranken gegründet. Ziel ist es, mit Hilfe von Spenden und Mitgliedsbeiträgen Maßnahmen und Veranstaltungen zur Gesundheitspflege und Genesung von Patienten zu fördern sowie Mitarbeitende bei ihrer persönlichen Fort- und Weiterentwicklung in Form von Stipendien und Fördermitteln aktiv zu unterstützen. Bislang konnten bereits etliche tolle Aktionen zum Wohl von Patienten und Mitarbeitenden auf den Weg gebracht werden. Auch die beliebten medizinischen Vorträge aus der Reihe „Gesundheit im Dialog“, die Interessierte mehrmals im Monat kostenlos über gesundheitsrelevante Themen informieren, werden finanziell vom Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. unterstützt.

Nähere Informationen zum Förderverein gibt es unter www.klinikum-altmuehlfranken.de/foerderverein. Bereits ab 2,50 Euro monatlich können Interessierte Mitglied werden oder einmalig spenden.

KInderspielecke Klinikum Altmühlfranken Weißenburg Gleich in den ersten Tagen nach der Eröffnung der neuen Kinderspielecke wurde diese herzige Botschaft hinterlassen.

 

 

 

 

 

 

Die Alzheimer-Krankheit in den verschiedenen Stadien betrifft mehr als eine Million Menschen in Deutschland. Mit jeder Einführung eines neuen Arzneimittels ist die große Hoffnung verbunden, einen Durchbruch in der Behandlung der Erkrankung zu erzielen.

Um eine informierte Entscheidung treffen zu können, ob die kommenden neuen Arzneimittel für Betroffene selbst geeignet sind und einen therapeutischen Gewinn darstellen, ist es wichtig, die entscheidenden Fakten zu kennen.

 

Der Vortrag von Prof. Dr. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung, Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik, Uniklinikum Erlangen, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wird anhand der verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse allgemeinverständlich darstellen, wie stark die Wirkung einzuschätzen ist, mit welchen unerwünschten Wirkungen zu rechnen ist und wer von den neuen Arzneimitteln profitieren kann.

Auch wird die Frage beleuchtet, ob die neuen Arzneimittel in der Lage sind, die Ursache/n der Alzheimer-Krankheit in einem bedeutsamen Umfang beeinflussen zu können.

Im Anschluss an die Veranstaltung nimmt sich der erfahrene Mediziner gerne innerhalb einer offenen Gesprächsrunde Zeit für Fragen.

 

Der Vortrag „Neue Medikamente bei Demenz – sinnvoll, nützlich, notwendig?“ findet am Donnerstag, 16. Oktober 2025, um 18.30 Uhr, im Rahmen der Vortragsreihe „Gesundheit im Dialog“ in Kooperation mit der Alzheimergesellschaft Gunzenhausen im Konferenzraum „Brombachsee“ im EG des Klinikums Altmühlfranken Gunzenhausen statt.

Weitere Infomaterial erhalten Sie hier.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

 

Im Foyer des Klinikums Altmühlfranken Weißenburg informiert die Wander-Ausstellung der Betreuungsstelle des Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen noch bis 18. September 2025 über die Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung.
Auch stellt die Fachabteilung Interessierten Informationsbroschüren, Flyer, Organspendeausweise sowie die begehrte Notfallmappe kostenfrei zur Verfügung.

Sie möchten weitere Informationen? Mehr über die Betreuungsstelle und ihre Aufgaben dazu lesen Sie hier. 

Bereits am 1. März 2025 wurde am Klinikum Altmühlfranken am Standort Gunzenhausen ein Palliative-Care-Dienst etabliert und damit ein weiterer wichtiger Schritt in der umfassenden Versorgung schwerstkranker Menschen an deren Lebensende beschritten. Während sich am Standort Weißenburg bereits seit langer Zeit ein palliativmedizinischer Dienst einfühlsam und professionell um Schwerstkranke kümmert, profitieren nun auch Patienten in Gunzenhausen von diesem spezialisierten Angebot. Beide Dienste werden von den Betroffenen und ihren Angehörigen mit großer Dankbarkeit angenommen und als große Hilfe und Entlastung in einer sehr herausfordernden Lebenssituation empfunden.

Starke Belastung für Angehörige schwerstkranker Menschen

Gerade für Angehörige todkranker Menschen stellt die niederschmetternde Diagnose und die damit einhergehende psychische Situation oftmals eine kaum zu stemmende Herausforderung dar: Welche Anträge und Formulare müssen ausgefüllt werden, um Hilfe zu bekommen? Wie kann ich in dieser schweren Situation eine Stütze sein, ohne selbst zu zerbrechen? Was, wenn ich meinen Angehörigen zuhause nicht pflegen kann, ihm jedoch den Wunsch erfüllen möchte, im eigenen Heim sterben zu dürfen? Diese und viele weitere Fragen können Angehörige jederzeit an das interdisziplinär zusammenarbeitende Team an den Standorten Weißenburg und Gunzenhausen richten. Nicht nur ihre Fragen werden beantwortet – Patienten wie deren Begleiter erhalten die Hilfe, die sie brauchen.

Palliative Care – was bedeutet das?

Palliative Care richtet sich an Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung. Ziel ist es, ihre Lebensqualität zu verbessern und Beschwerden wie Schmerzen, Übelkeit, Atemnot und Ängste zu lindern. Im Mittelpunkt steht nicht die Verlängerung des Lebens, sondern das Erreichen größtmöglichen Wohlbefindens – körperlich, seelisch, sozial und spirituell.

Der neue Palliative-Care-Dienst in Gunzenhausen arbeitet interdisziplinär und eng vernetzt: Zum Team gehören speziell weitergebildete Palliative-Care-Pflegefachkräfte, Therapeutinnen und Therapeuten, der Sozialdienst, Seelsorger Martin Seefried, der Hospizverein Altmühlfranken sowie zwei ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen, die sich zweimal pro Woche um die Patienten kümmern. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, die Schwerstkranken individuell zu begleiten, sie zu entlasten und ihren Angehörigen in dieser schwierigen Zeit beizustehen.

Auch die Zusammenarbeit mit dem Ärztlichen Direktor des Klinikums Altmühlfranken, Dr. Christian Maune, ist von großer Bedeutung für das ganze Palliativ-Team: Mit ihm steht ein sehr erfahrener Palliativmediziner beratend zur Seite und unterstützt konsiliarisch bei allen medizinischen Fragestellungen.

Ein zentrales Anliegen vieler Betroffener ist der Wunsch, die letzte Lebensphase zu Hause verbringen und auch dort sterben zu dürfen. Das Team in Gunzenhausen kann diesen Wunsch in den allermeisten Fällen erfüllen – durch sorgfältige Planung, enge Abstimmung mit Hausärzten und ambulanten Diensten sowie viel menschlichem Einfühlungsvermögen. Klappt dies in Ausnahmefällen nicht, wird die weitere Versorgung direkt im Klinikum geklärt. „Wir sind auch die Schnittstelle zu den Hospizen in der näheren Umgebung und zur SAPV  Südfranken („Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung“), erklärt Teamleiter Tim Schletterer. „Auch die Angehörigen sind von der ersten Minute an im Boot; wir leiten sie auch explizit an, damit sie sich in der schweren Situation nicht alleingelassen fühlen“, so Schletterer weiter.

„Wir sind sehr dankbar, dass wir diesen Dienst nun auch in Gunzenhausen anbieten können“, so Pflegedirektorin Sonja Roth. „Palliative Care bedeutet für uns: Den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen – mit all seinen Bedürfnissen, Ängsten und Hoffnungen. Dass wir das nun an beiden Standorten des Klinikums in dieser Qualität leisten können, ist ein großer Gewinn für unsere Region“, meint Roth.

Ansprechende Zimmer mit Blick ins Grüne

Angst vor einem anonymen Sterben im Krankenhaus müsse niemand zu haben, meint Teamleiter Tim Schletterer. Durch sein langes Wirken im Intensivbereich weiß Schletterer, wie nah Leben und Tod beieinanderliegen und wie wichtig ein menschenwürdiges Sterben ist. „Wir versuchen, unseren Patientinnen und Patienten den Aufenthalt in unserem Klinikum so angenehm wie möglich zu machen. Neben Schmerzlinderung stehen viele weitere Möglichkeiten zur Verfügung, Angst zu nehmen und für Entspannung zu sorgen“, erklärt Schletterer.

Ein Hilfsmittel ist das Klang-Ei, dessen Musik und Schwingungen für Entspannung sorgen sollen. Dieses unscheinbar wirkende „Ei“ stößt auch im Klinikum bei nahezu allen Patienten und deren Angehörigen auf großen Zuspruch und war ein Geschenk des Hospizvereins Altmühlfranken zur Etablierung des Palliative-Care-Dienstes in Gunzenhausen. Koordinatorin Sandra Meyer vom Hospizverein lobt das große Engagement und hebt die große Patientenzufriedenheit hervor.

Auch die Zimmer mit Blick ins Grüne sind hell und freundlich gehalten; auf Wunsch werden Aromaölmassagen angeboten oder die engagierten ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen Renate Ermer und Silvia Melhorn spielen den Patienten auf der Veeh-Harfe vor.

Und wenn der geliebte Mensch verstorben ist? Angehörige haben im hauseigenen Verabschiedungsraum die Möglichkeit, sich in aller Stille zu verabschieden. „Ein pietätvoller Abschied hat für uns oberste Priorität“, meint Pflegedirektorin Sonja Roth beim Zeigen des würdevoll gestalteten Aussegnungsraumes.

Der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. hat dem Klinikum Altmühlfranken einen neuen, multifunktionalen Reanimationssimulator im Wert von über 10.000 Euro übergeben. Dieses moderne Trainingsgerät ermöglicht es, Mitarbeitende aus Pflege und Medizin auf höchstem Niveau im Bereich der Reanimation aus- und weiterzubilden.

Bei dem neuen Simulator handelt es sich um ein hochprofessionelles Modell, das durch außergewöhnliche Realitätsnähe und modernste Technologie überzeugt. Im Vergleich zum bisherigen, 13 Jahre alten Trainingsgerät bietet das neue Modell umfangreiche Interaktionsmöglichkeiten sowie die Simulation unterschiedlichster notfallmedizinischer Szenarien. So können beispielsweise EKG-Diagnostik, verschiedene Reanimationsabläufe und spezielle Kurskonzepte praxisnah trainiert werden. Ferner ist es möglich, dass von den Reanimationstrainern EKG-Rhythmen über ein mobiles Endgerät programmiert und realitätsnah von einem Patientenmonitor dargestellt werden können.

Christina Schraub, Vorstandsmitglied des Fördervereins, erklärt: „Unser Ziel war es, dem Klinikum ein Trainingsmittel bereitzustellen, das die Qualität der innerbetrieblichen Aus- und Weiterbildung nochmals nachhaltig erhöht. Wir freuen uns sehr, dass wir die Anschaffung dieses hochwertigen Simulators ermöglichen konnten. Ohne die hohen Geldspenden wäre es nicht realisierbar gewesen, eine solche Summe aufzubringen“.
Die Sparkassen Gunzenhausen und Mittelfranken-Süd sowie Bürger und Bürgerinnen der Region unterstützten die Anschaffung äußerst großzügig; die Differenz finanzierte der Verein aus Eigenmitteln.

Chefarzt Dr. Marc Gutsche betont: „Mit dem neuen Reanimationssimulator können wir die Qualität der Notfallversorgung noch weiter steigern und unser Team im Rahmen der regelmäßigen Schulungen optimal auf lebensrettende Maßnahmen vorbereiten. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Förderverein und seinen Unterstützern für diese äußerst sinnvolle Spende“, so Gutsche weiter.

Das Training am neuen Simulator wird von den speziell ausgebildeten Reanimationstrainerinnen Annemarie Roth, Leah Wagner und Lea Kühnlein aus dem Bereich Anästhesie und Intensivpflege durchgeführt. Sie zeigten sich bei der Einweisung beeindruckt von der Funktionalität und Vielseitigkeit des Geräts, das ein realistisches und interaktives Training auf aktuellstem technischen Stand ermöglicht.

Für das Klinikum Altmühlfranken ist dies ein weiterer wichtiger Schritt zur kontinuierlichen Verbesserung der Mitarbeiterschulungen und damit auch für die Notfallversorgung der Patienten.