Das Klinikum Altmühlfranken digitalisiert seine Parkflächen mit einem schrankenlosen Parkraummanagementsystem. Die Parkdauer wird ab Mai automatisch über datenschutzkonforme Kennzeichenerkennung berechnet. Ziel ist es, Mitarbeitenden, Patienten und Besuchern stets ausreichend freie Parkplätze in Kliniknähe zur Verfügung zu stellen. Mitarbeitende des Klinikums, des Fachärztezentrums sowie des MVZ nutzen die Stellplätze weiterhin kostenfrei. Für alle anderen Parkenden gilt eine kostenlose Freiparkdauer von einer Stunde, anschließend wird lediglich ein geringer Stundensatz von einem Euro erhoben.

Das Klinikum in Weißenburg wird aktuell baulich generalsaniert. Durch die Baustelle stehen weniger Parkplätze als ursprünglich zur Verfügung. Von den bisher 340 Parkplätzen – verteilt auf 3 Parkflächen – können durch die veränderte Verkehrsführung aufgrund der Baumaßnamen künftig nur noch rund 300 Stellplätze genutzt werden. Erschwerend hinzu kommt, dass die bislang kostenfreien Stellplätze vielfach von Dauerparkenden ohne Bezug zum Klinikum Altmühlfranken genutzt werden.

Um bestmöglich sicherzustellen, dass den Patienten, Besuchern und Mitarbeitenden auf den Parkflächen des Klinikums ausreichend Stellplätze zur Verfügung stehen, hat sich das Klinikum entschieden, die Parkplätze ab Mai 2024 zu bewirtschaften. Die erste Stunde der Nutzung bleibt weiterhin kostenfrei, anschließend beträgt der Tarif einen Euro je angefangener Stunde. Ambulante Patienten des Klinikums haben die Möglichkeit, drei Stunden unentgeltlich zu parken.

“Auf den Parkplätzen des Klinikums stehen zahlreiche Wohnmobile und andere Fahrzeuge häufig dauerhaft. Sie belegen Stellplätze, die unseren Mitarbeitenden fehlen und die deshalb für ihren Arbeitsweg zusätzliche Zeit für die Parkplatzsuche einplanen müssen. Auch unseren Patientinnen und Patienten sowie deren Besucherinnen und Besuchern möchten wir in Zukunft wieder ausreichend kliniknahe Parkflächen anbieten”, erklärt Klinik-Vorstand Christoph Schneidewin.

Aktuell werden am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg Scanner und Automaten installiert, anschließend erfolgt eine kurze Testphase, in der noch keine Nachverfolgung stattfindet.

 

Keine Wartezeit, viele Bezahlmöglichkeiten

Durch den Verzicht auf Schranken ist ein Anhalten an Ein- und Ausfahrt nicht notwendig, die Parkfläche kann nahtlos und fließend befahren werden. Auch das Bezahlen gestaltet sich denkbar einfach und kann mittels zahlreicher Möglichkeiten wie bar, per Parkster-App oder Karte erfolgen.

 

Funktionsweise

Beim Ein- und Ausfahren wird das Kennzeichen des Fahrzeugs mithilfe eines Scanners gelesen und automatisch die Parkdauer ermittelt. Die angebrachte Beschilderung erinnert daran, das Bezahlen nicht zu vergessen. Die Begleichung der angefallenen Parkgebühren erfolgt unter Eingabe des Kfz-Kennzeichens; auf ein herkömmliches Ticket aus Papier oder Plastik kann verzichtet werden.

 

Häufige Fragen rund um den Datenschutz

Welche Daten werden erfasst? Und ist das in Deutschland erlaubt?

Eine Bildaufnahme des Fahrzeug-Kennzeichens sowie eine Textdatei mit Zeit- und Datumsstempel zur Ermittlung der Parkdauer werden festgehalten. Es findet ausdrücklich keine Video-Aufzeichnung statt. Es wird auch kein öffentlicher Grund erfasst. Das Lesen des Kennzeichens erfolgt gemäß Art 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO.

Was passiert mit meinen Daten?

Bei der Einfahrt wird nur das Kennzeichen erfasst. Es ist dabei nicht erkennbar, wer der Fahrzeugführer ist. Lediglich im Fall eines Parkverstoßes kann ausschließlich durch die Parkplatz-Betreibenden über eine Abfrage beim Kraftfahrtbundesamt die Ermittlung der Halterdaten erfolgen, die temporär in Deutschland gespeichert werden. Liegt kein Parkverstoß vor und erfolgt die Zahlung vor Verlassen des Parkplatzes, werden die Daten über Ein- und Ausfahrt automatisch gelöscht.

Im Rahmen der umfangreichen Modernisierung und Erweiterung des Klinikums Altmühlfranken Weißenburg konnte ein weiterer Schritt im Bereich der Vorabmaßnahmen trotz winterlichem Wetter abgeschlossen werden. Mit Hilfe von insgesamt 15 Tiefladern wurden die Betonteile für das gewaltige Regenrückhaltebecken angeliefert; ein Kran manövrierte die Sonderanfertigungen an Ort und Stelle. 

Insgesamt 15 Schwerlasttransporter schlängelten sich ihren Weg durch die verschneiten Landschaften, um am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg ihre schwere Last für das knapp 260 m³ umfassende Regenrückhaltebecken abzuladen.

Die Maße des Beckens sind enorm: Mit einer Länge von 24 Metern, einer Tiefe von 4,5 Metern sowie einer Breite von 6,5 Metern kann es reichlich Oberflächenwasser aufnehmen und dieses peu a´ peu in den öffentlichen Kanal abgeben.

Reckenrückhaltebecken zur Entlastung des öffentlichen Kanals

Bedingt durch die großen Dachflächen des Klinikums, die sich im Zuge der Errichtung des neuen Funktionsgebäudes nochmals erweitern, kommen große Mengen an Niederschlagswasser zusammen, die – gerade in Hinblick auf Starkregenereignisse – zu einer Überlastung des öffentlichen Kanalsystems führen könnten. Das Reckenrückhaltebecken speichert das Regenwasser zwischen und gibt dieses verlangsamt in die Kanalisation ab.

Sonderanfertigungen aus Beton

Mithilfe eines gewaltigen Krans wurden die Sonderanfertigungen aus Beton, die in verschiedenen Einzelteilen angeliefert wurden, behutsam an ihren Platz manövriert und eingepasst. Dabei entstanden teilweise spektakuläre Bilder im tief verschneiten Weißenburg, die nicht wenige Zuschauer anzogen.

Damit sich die LKWs weder auf der Straße noch auf der Baustelle stauen konnten, standen diese stets auf Abruf.

Mit der Errichtung des Regenrückhaltebeckens ist nun ein großer Schritt im Bereich der Bauvorabmaßnahmen zur Generalsanierung des Klinikums Attmühlfranken Weißenburg geschafft.

Am Montag, 13. November 2023, werden im Bereich der Krankenhausstraße in Weißenburg Parkverbotsschilder angebracht. Diese sind aufgrund des regen Baustellenverkehrs zur Generalsanierung des Klinikums unerlässlich. Der abgebildeten Grafik können Sie die Beschilderung entnehmen.

Hintergrund der Wegfall dieser Parkmöglichkeiten ist, dass in Kürze zum einen der Schwerlastverkehr in diesem Bereich zunehmen wird und zum anderen die Fertigstellung des neuen Parkplatzes im Norden bauliche Eingriffe auch auf der Krankenhausstraße notwendig macht.

Wir bitten Sie um Beachtung des Parkverbots und bedanken uns an dieser Stelle vielmals für Ihr Verständnis.

Bei schönstem Sommerwetter konnten rund 50 geladene Gäste am späten Nachmittag den Spatenstich zur Generalsanierung des Klinikums Altmühlfranken Weißenburg feiern. Neben vielen Vertretern von Politik und Presse durfte unser Vorstand Christoph Schneidewin den Bayerischen Staatsminister für Gesundheit und Pflege Klaus Holetschek, Landrat Manuel Westphal, Weißenburgs Oberbürgermeister Jürgen Schröppel und Projektsteuerer Stefan Link begrüßen.

Nach dem Sektempfang und den Grußworten von Vorstand, Landrat und Staatsminister im Fachärztezentrum am Klinikum, ging es direkt zur Baustelle zum symbolischen Spatenstich durch die oben genannten Personen. Anschließend konnten die Gäste das köstliche Catering samt erfrischenden Getränken bei dem herrlichen Wetter im Freien genießen und den Abend bei netten Gesprächen ausklingen lassen.

Im Rahmen der umfangreichen Modernisierung und Erweiterung des Klinikums Altmühlfranken Weißenburg wird im Herbst 2023 mit den Hauptmaßnahmen begonnen. Zeitgleich zu den vorbereitenden Baumaßnahmen, die aktuell starten, haben wir auch eine Informationsseite für alle Interessierten gestaltet. Diese wird im Laufe der Sanierungs- und Baumaßnahme regelmäßig aktualisiert und steht ab sofort zur Verfügung:

Generalsanierung Weißenburg

Im Rahmen der umfangreichen Modernisierung und Erweiterung des Klinikums Altmühlfranken Weißenburg stehen Anfang Januar die ersten Vorabmaßnahmen an. Das im Jahr 1984 eröffnete Gebäude wird im Bestand saniert und durch einen Erweiterungsbau ergänzt.

Das neue Klinikgebäude wird links vor dem bisherigen Eingang entstehen und nimmt die Fläche der bisherigen Grünfläche sowie Teile der Zufahrt ein. Im Neubau werden unter anderem der OP-Bereich, die um einen Kreißsaal erweiterte Geburtshilfestation, die Intensivstation als auch die Intermediate-Care-Station untergebracht. Ferner zieht die Notfallaufnahme sowie das Medizinische Versorgungszentrum in das neu geschaffene Gebäude um.

Um den Bau möglich zu machen, ist es unumgänglich, Bäume und Sträucher zu fällen. Die Baumfällungen werden als erste Vorabmaßnahme an diesem Samstag durchgeführt. Der Zeitpunkt wurde bewusst gewählt, da die Fällarbeiten aufgrund des Artenschutzes nur in den späten Herbst- und Wintermonaten möglich sind.
Das Klinikum ist sich der Brisanz der Maßnahme sowie der Tatsache bewusst, dass es mehrere Jahre dauert, bis die Neupflanzungen den gleichen ökologischen Wert wie die alten Bäume erreichen werden. Zur Realisierung der notwendigen Baumaßnahme lässt sich dieses allerdings nicht vermeiden.

Die weiteren Vorabmaßnhamen beginnen dann im späten Frühjahr mit dem Bau einer neuen Parkfläche im Norden des Krankenhausgeländes sowie der Verlegung der Zufahrt zum Haupteingang.