In den letzten Wochen hat sich auf der Baustelle wieder einiges getan, und die Fortschritte sind bereits deutlich sichtbar. Hier ein Überblick über die aktuellen Entwicklungen:

Fassadendämmung

Derzeit wird die energieeffiziente Fassadendämmung angebracht. Langfristig trägt diese Maßnahme nicht nur zu einer Reduzierung der Energiekosten und des Energieverbrauchs bei, sondern leistet,  indem sie die Emissionen verringert, auch einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz.

Damit der weitere Ausbau sichergestellt ist, wurde zudem eine Winterbauheizung eingerichtet. Somit können auch während der Wintermonate die Ausbauarbeiten im Innenbereich unterbrechungsfrei fortgesetzt werden.

Erste Eindrücke der Fassade

Ein weiterer spannender Meilenstein im Bauprozess ist die im Lichthof bereits angebrachte Musterfassade. Sie gibt einen anschaulichen Vorgeschmack darauf, wie die Fassade des zukünftigen Funktionsgebäudes aussehen und wie sich das Gesamtbild des Gebäudes gestalten wird. Zudem verdeutlicht sie, wie das Funktionsgebäude Schritt für Schritt seine endgültige Form annimmt und sich allmählich von einer Baustelle zu einem modernen Klinikgebäude entwickelt.

Schutz durch Gerüstrupfen

Um die Dämmung vor den Elementen zu schützen, wurde um das gesamte Gerüst ein engmaschiges Netz, die sogenannten „Gerüstrupfen“, gespannt. Dieses Netz dient als Schutz vor Regen und Schnee und sorgt dafür, dass die Dämmmaterialien nicht durch ungünstige Wetterbedingungen beschädigt werden. Die

Baustelle ist somit sicher und wetterfest verpackt, was einen ungestörten Baufortschritt ermöglicht.

Technikzentrale

Zum Abschluss der Dacharbeiten wird nun die Technikzentrale als Stahlbau aufgebaut. Für das Bewegen der erforderlichen Bauteile wird ein Autokran zum Einsatz kommen, dessen Präsenz auch für den Betrachter deutlich erkennbar sein wird.

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Wir werden auch im kommenden Jahr weitere Fortschritte mit Ihnen teilen. Folgen Sie uns auf unseren Social-Media-Kanälen auf Facebook und Instagram, um regelmäßig neue Bilder und Einblicke in den Bauprozess zu erhalten.

 

Innenausbau Funktionsgebäude Weißenburg Beispiel Fassade Funktionsgebäude WeißenburgBaustellenheizung im Innenbereich während Wintermonate im neuen Funktionsgebäude Weißenburg

Mit großen Schritten geht es voran auf der Baustelle des neuen Funktionsgebäudes am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg: In allen Stockwerken werden aktuell die Fensterrahmen eingesetzt – ein weiterer Meilenstein, der das Gebäude immer mehr in seine endgültige Form bringt. In wenigen Wochen folgen dann die Fensterscheiben, sodass sich das neue Funktionsgebäude bald auch von außen in einem ganz neuen Licht präsentieren wird.

  Baustelle Funktionsgebäude Weißenburg AußenansichtBaustelle Funktionsgebäude Weißenburg Außenansicht

Bereits aus weiter Ferne war der riesige Kran auf dem Klinikgelände auszumachen und verriet: Hier wird fleißig gearbeitet. Nachdem der Rohbau bereits vor wenigen Wochen fertiggestellt wurde, wird nun mit dem Innenausbau begonnen und der „rote Riese“ demnach nicht mehr benötigt.

Binnen eines Vormittags wurde der für die Errichtung des neuen Funktionsgebäudes unverzichtbare Helfer fachmännisch abgebaut und Stück für Stück abtransportiert.

Weitere Infos und Bilder rund um den Innenausbau folgen in Kürze…

Im Laufe der letzten Monate hat sich das Erscheinungsbild des neuen Funktionsgebäudes am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg stark verändert: wo vor einigen Monaten noch eine riesige Baugrube das Bild prägte, ragt nun ein enormer Rohbau in die Höhe.

Am neuen Funktionsgebäude werden im Laufe der nächsten Wochen weitere Abdichtungsarbeiten vorgenommen; anschließend entstehen in den großen Geschossen per Trockenbau die einzelnen Räumlichkeiten. Die Ausführung einer Vielzahl weiterer Gewerke wird sich ebenfalls in den kommenden Monaten anschließen. Nach wie vor befinden sich die Arbeiten voll im Zeitplan.

An den riesigen roten Kran hat man sich in und um Weißenburg sicherlich gewöhnt; dieser wird jedoch zeitnah abgebaut und Stück für Stück abtransportiert. Natürlich werden wir Ihnen auch diese eindrucksvollen Bilder nicht vorenthalten.

Die Arbeiten am Neubau des Klinikums Weißenburg schreiten planmäßig voran. Ein wichtiger Meilenstein ist nun erreicht: Die Baugrube für den neuen Funktionsbau ist fertig ausgehoben. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Fortschritt für das Bauprojekt.

Detaillierte Planung der Baugrube

Das riesige Loch erstreckt sich über eine beträchtliche Fläche von ca. 4800qm2. Besonders auffällig daran sind die drei kleineren Gruben, die eigens für die zukünftigen Aufzüge des Klinikums vorgesehen sind. Die Aufzüge sollen sicherstellen, dass Patienten, Personal und medizinische Ausrüstung schnell und effizient zwischen den einzelnen Etagen des Neubaus transportiert werden können.

Nächste Schritte: Errichtung des Krans und Beginn des Hochbaus

Die größte Aushebung ist für den Baukran vorgesehen. Letzterer wird voraussichtlich Ende September durch die Firma Riedel aufgestellt und ist ein zentrales Element des Bauprozesses.

Der Kran wird die Bauarbeiten am Hochbau unterstützen und sicherstellen, dass Baumaterialien auch in allen Bereichen und Ebenen transportiert werden können. Die notwendigen Arbeiten wie die Vorbereitung für das Aufstellen des Baukrans und die Erstellung der Bodenplatte sind in der Ausführung, damit anschließend mit den Arbeiten für den Hochbau gestartet werden kann!

Die Region darf gespannt sein, wie das gigantische Bauprojekt in den kommenden Monaten voranschreitet.

Wenn die Wehen einsetzen, heißt es in aller Regel: Ab ins Krankenhaus. Doch Kliniken mit Geburtsstationen gibt es immer weniger. Die Gründe dafür sind vielfältig: Personalmangel bei Hebammen, Ärzten und medizinischem Fachpersonal, hoher Kostendruck und ausbleibende Geburten.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist man von einer Schließung der Geburtshilfestation weit entfernt – im Gegenteil: Der aktuell entstehende Neubau des Klinikum Altmühlfranken Weißenburg wird unter anderem einen zusätzlichen Kreissaal beherbergen; auch die Personalsituation ist für die Zukunft gerüstet: „Wir sind gut aufgestellt“, betont Gynäkologin Katja Anuschek und Hebamme Anne Gungl im Gespräch.

Verstärkung bei den Hebammen

Viele Fragen rund um die Geburt und Nachsorge beschäftigen Frauen oftmals bereits zu Beginn der Schwangerschaft. Gerade die Sorge, keine Hebamme zur Nachsorge zu bekommen, wird bei Erstanrufen in der „Hebammenstube“ Weißenburg oftmals geäußert. Anne Gungl, seit 2018 Beleghebamme am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg, kann die werdenden Mütter beruhigen: „Wir sind sehr gut aufgestellt und konnten unser Team sogar erst vor kurzem zweifach verstärken. In November 2023 konnten wir eine neue Kollegin bei uns begrüßen, im Mai kam noch eine weitere hinzu“.

Bereits ihr Praktikum legte Anne Gungl im Hebammenteam im Klinikum Altmühlfranken Weißenburg ab; daraufhin folgte das Externat während ihrer Ausbildung. „Mir hat es hier von Anfang an gefallen: Wir sind ein gutes Team, helfen uns gegenseitig aus und auch die Zusammenarbeit mit den Ärzten und der Station ist klasse. Darüber hinaus ergänzen wir uns perfekt“, so Gungl weiter.

Hilfe vor, während und nach der Geburt

Dass im Landkreis für die Nachsorge so gut gesorgt ist, darf als Sonderfall bezeichnet werden. In aller Regel übernimmt sogar die Hebamme, die zur Geburt des Kindes anwesend war, die Nachsorge. Auch darüber hinaus bieten die insgesamt 14 Hebammen der „Hebammenstube“ werdenden Müttern ein „Rundum-Sorglos-Paket“ an: Kurse, Akupunktur, Taping und Gespräche werden vor der Geburt sehr häufig in Anspruch genommen; bei der Entbindung im Klinikum Altmühlfranken ist anschließend stets eine Hebamme und ein Facharzt anwesend.

Ist das Kind geboren, bleibt die frisch gebackene Mutter samt Nachwuchs meist noch zwischen drei und fünf Tage in der Klinik. „Jede Frau geht nach Hause, wenn sie soweit ist; niemand wird gegen den eigenen Willen heim geschickt“, erklärt Anne Gungl.

Familienzimmer sind besonders beliebt

„Besonders beliebt bei Eltern sind unsere beiden Familienzimmer und die Einzelzimmer“, meint Geburtsstationsleiterin Christine Susi. „Wenn kein solches mehr verfügbar ist, besteht auch die Möglichkeit, ein Doppelzimmer zum Familienzimmer umzufunktionieren“, so Susi weiter.

Ein Baby kommt, wann es will

Im Klinikum Altmühlfranken steht Gebärenden rund um die Uhr Fachpersonal zur Verfügung. Während an manchen Tagen nur ein Kind geboren wird, erlebt das Team der Geburtshilfe an anderen einen regelrechten „Babyboom“. So erblickten in der Zeit vom 1. bis 4. Mai stolze elf Kinder in Weißenburg das Licht der Welt.

Katja Anuschek, Fachärztin für Gynäkologie und Belegärztin am Klinikum Altmühfranken Weißenburg weiß um die Sorge vieler Frauen vor Einschnitten in der Geburtshilfe: „Wir stehen den Frauen nach wie vor mit dem bewährten Team zur Seite und konnten darüber hinaus noch einen neuen Kollegen hinzugewinnen: Šimon Hajda unterstützt unsere Praxis seit Januar“. Šimon Hajda ergänzt die Belegarztpraxis um Katja Anuschek und Rudolf Löschel damit als dritter Arzt.

In diesem Jahr erblickten bereits 250 Kinder in Weißenburg das Licht der Welt

Bis Anfang Juni 2024 erblickten in Weißenburg bereits 250 Kinder das Licht der Welt. Auf die Frage hin, was sie an ihrem Beruf denn am schönsten fände, meint Hebamme Anne Gungl: „Die Frauen über die Zeit der Schwangerschaft und Geburt zu begleiten und zu beobachten, wie Paare das erste Mal Eltern werden; das sind bereichernde Momente, die ich sehr zu schätzen weiß“.

Zu welcher Jahreszeit werden denn nun die meisten Kinder geboren? Anders als früher werden die meisten Babys nicht mehr im Februar oder März geboren, sondern kommen im Hochsommer zur Welt. Wie die Statistik zeigt, ist der Kinderreichtum in den Monaten Juli bis September ein deutschlandweites Phänomen. Hebamme Anne Gungl bestätigt diesen Trend auch für Weißenburg: Es wird also auch in den kommenden Sommermonaten sicherlich wieder voll werden auf der Geburtshilfestation im Klinikum Altmühlfranken.