Zeit für gemeinsame Spaziergänge, Spiele oder längere Gespräche bleibt im Klinikalltag kaum. Gerade diese zwischenmenschlichen Begleitungen sind es jedoch, die helfen, den Blick wieder nach vorn zu richten. Kleine Hilfestellungen wie z.B. die Begleitung zu Untersuchungen oder das Vorlesen eines Buches sind unverzichtbar und werden sowohl von Patienten und Patientinnen als auch von den Mitarbeitenden des Klinikums sehr geschätzt.

Pfleger hält die Hand einer älteren kranken Person

Eine ehrenamtliche Tätigkeit im Klinikum kann für alle Parteien eine Bereicherung sein. Bild: KI-generiert

Zur Unterstützung der Patienten und Patientinnen, deren Angehörigen sowie der Mitarbeitenden sucht das Klinikum Altmühlfranken daher ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Freude am Kontakt mit Menschen haben und bereit sind, der Gemeinschaft einen Teil ihrer Zeit zu widmen.

Die Tätigkeiten bei einem ehrenamtlichen Einsatz im Klinikum sind dabei äußerst vielfältig: Ob das Vorlesen eines Buches, das Austeilen der Mahlzeiten oder Getränke, ein gutes Gespräch, die Begleitung zu Untersuchungen oder ein kleiner Spaziergang um die Klinik – bereits kleine Hilfestellungen entfalten eine große Wirkung.

Wenn auch Sie sich am Klinikum Altmühlfranken in Gunzenhausen und Weißenburg ehrenamtlich engagieren möchten, freuen sich die Verantwortlichen über Ihren Anruf. Natürlich kennt Ehrenamt auch im Krankenhaus keine Altersbeschränkung und eine gründliche Einarbeitung für den freundlichen Einsatz ist eine Selbstverständlichkeit.

Weiter Informationen erhalten Sie gerne im Sekretariat der Pflegedirektion bei Ansprechpartnerin Frau Lukas unter Telefon 09141/9033013.

Das Klinikum Altmühlfranken lud die niedergelassenen Ärzte der Region in das Strandhotel „Seehof“ in Langlau ein. Der Fokus lag auf dem persönlichen Austausch sowie der bestmöglichen Behandlung der gemeinsamen Patienten.

Die Referenten sorgten für einen interessanten und abwechslungsreichen Abend bei den anwesenden Ärztinnen und Ärzten. Von links nach rechts: Dr. Markus Wach, Prof. Dr. Ulrich Fetzner, Prof. Dr. Elmar Gräßel, Dr. Heiko Priesmeier und Klinikvorstand Christoph Schneidewin.

Unter großer Beteiligung fand Anfang März im Standhotel „Seehof“ in Langlau das Seenlandsymposium des Klinikums Altmühlfranken statt. Zahlreiche niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aus der Region folgten der Einladung, um sich im Rahmen einer interaktiven Fortbildungsveranstaltung über aktuelle Entwicklungen in der Medizin zu informieren und den fachlichen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen des Klinikums zu pflegen.

Eröffnet wurde der Abend durch Klinik-Vorstand Christoph Schneidewin. In seiner Begrüßung betonte er die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und niedergelassenen Ärzten: „Nur gemeinsam können wir die bestmögliche Versorgung der uns gemeinsam anvertrauten Patientinnen und Patienten gewährleisten. Eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen, liebe niedergelassene Kolleginnen und Kollegen, ist für uns gerade deshalb von zentraler Bedeutung.“

Spannende Einblicke in aktuelle Themen der Medizin

Im wissenschaftlichen Teil des Symposiums boten die Chefärzte des Klinikums sowie Gastreferent Prof. Dr. Elmar Gräßel aus dem Universitätsklinikum Erlangen spannende Einblicke in aktuelle Themen der Medizin.
Prof. Dr. Ulrich Fetzner, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasiven onkologischen Chirurgie, berichtete über die Neuigkeiten aus der Viszeralchirurgie und hob dabei das breite Leistungsspektrum des regionalen Klinikums hervor.
Dr. Heiko Priesmeier, Chefarzt für Kardiologie und Innere Medizin am Standort Gunzenhausen, stellte aktuelle Erkenntnisse aus der Kardiologie vor und erzeugte mit seinem kurzweiligen Vortrag großes Interesse bei den anwesenden Medizinern, die um einige Erkenntnisse reicher aus der Veranstaltung gingen.

Ein Höhepunkt des Symposiums war der gemeinsame Vortrag von Prof. Dr. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung und des Bereichs Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, und Dr. Markus Wach, Chefarzt der Geriatrie des Klinikums Altmühlfranken zum Thema: „Demenz: Neue Medikamente, neue Erkenntnisse“. Prof. Dr. Gräßel stellte dabei äußerst anschaulich die vielen neuen Erkenntnisse aus dem Bereich der Demenzforschung in den Fokus; Chefarzt Dr. Wach regte im Nachgang zur Diskussion und Fragestellung an.

Neben den fachlichen Impulsen stand zudem der persönliche Austausch im Mittelpunkt der Veranstaltung. In angeregten Gesprächen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Fragen an die Referenten zu stellen, Erfahrungen zu teilen und Kontakte zu vertiefen. Den gelungenen Abschluss des Abends bildete ein gemeinsames Drei-Gänge-Menü, bei dem die Gespräche in entspannter Atmosphäre fortgesetzt wurden.

Das Klinikum Altmühlfranken blickt auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück und plant, das Seenlandsymposium auch künftig fortzuführen, um weiterhin aktuelle medizinische Themen und die enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und Praxis in den Mittelpunkt zu stellen.


Theresa Hettwer (2. von links) hat das Bild einer Amsel im blühenden Kirschbaum vor wenigen Jahren im heimischen Garten aufgenommen. Patienten und Mitarbeitende freuen sich über die ansprechenden Naturbilder.


Seit wenigen Monaten können sich Patientinnen und Patienten nach einer Operation oder einem anderen Eingriff unter Narkose im Klinikum Altmühlfranken an etwas Besonderem erfreuen: Im Aufwachraum des OPs sowie im Überwachungsraum der Funktionsdiagnostik hängen neue, stimmungsvolle Landschaftsfotografien. Das Tolle daran: Sie stammen von Mitarbeitenden des Klinikums selbst und zeigen allesamt Impressionen aus Altmühlfranken.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Kolleginnen und Kollegen ihr fotografisches Talent mit uns teilen und so unseren Patientinnen und Patienten schöne, beruhigende Eindrücke aus der Heimat ermöglichen“, lobt Klinikvorstand Christoph Schneidewin. „Die Motive zeigen vertraute Landschaften aus der Region – das schafft Nähe und vermittelt ein Stück Heimatgefühl.“

Das Feedback der Patientinnen und Patienten ist durchweg positiv und auch eine Vertreterin eines Medizintechnikunternehmens, die in ihrem beruflichen Alltag jede Menge Aufwach- und Überwachungsräume zu sehen bekommt, meinte, in Gunzenhausen sei dank der stimmungsvollen Bilder wohl der freundlichste Überwachungsraum weit und breit. Der ursprüngliche Zweck der Fotografien, Patienten nach einer Operation in eine angenehme, beruhigende Atmosphäre zu überstellen, wurde damit vollends erreicht.


Naturgemäß gestaltet sich die Anbringung von Bildern in einem Klinikum mit all den Hygiene- und Brandschutzvorschriften weit aufwändiger als die Aufhängung im heimischen Wohnzimmer: Die Oberfläche muss von besonderer Beschaffenheit sein – eine Reinigung mit speziellen Mitteln darf die Fläche auch nach mehreren Jahren nicht beschädigen. Dafür wurden die Deckenbilder mit einer besonderen Lösung bestrichen; die Wandbilder hingegen wurden in hochwertigem Glas gefasst.
Darüber hinaus müssen die strengen Richtlinien des Brandschutzes umgesetzt werden. Der Kostenaufwand pro Bild ist daher ein nicht zu unterschätzender Faktor – und genau hier kam der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. ins Spiel. „Unser Förderverein engagiert sich für vielfältige Projekte, die allesamt das Wohlbefinden von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden im Blick haben“, erklärt Gerhard Wägemann, Vorstandsvorsitzender des Vereins.

Die Initiative ist ein weiteres Beispiel dafür, wie gemeinsames Engagement das Klinikum Altmühlfranken zu einem Ort macht, an dem Patienten, Angehörige und Mitarbeitende sich gleichermaßen wohlfühlen. Wer Interesse an einer Mitgliedschaft im Förderverein des Klinikums Altmühlfranken hat, findet unter www.klinikum-altmuehlfranken.de/foerderverein weitere Informationen.

Mitarbeiterin Andrea Edel hat ihr ansprechendes Bild mit der Glaskugel am Ufer des Altmühlsees aufgenommen. Was könnte besser in unsere Region passen?

Erlebe einen spannenden Tag im Zeichen der Pflege und sei Teil unseres „Boys Day“ am Klinikum Altmühlfranken.

Ihr interessiert Euch für eine Ausbildung in der Pflege und habt Lust, einfach mal reinzuschnuppern?

Dann schnell anmelden und einen spannenden Tag im Klinikum Altmühlfranken erleben! Bei uns erhaltet Ihr einen umfassenden Einblick in die beiden Berufsbilder des Pflegefachmanns und des Pflegefachhelfers. Eines ist jetzt schon sicher: Langeweile kommt gewiss nicht auf!

Wir zeigen Euch unsere Berufsfachschule für Pflege, erklären die Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Ausbildung, geben Einblicke in Bereiche des Klinikums, die nur Mitarbeitende kennen und beantworten alle Eure Fragen rund um das Thema Pflege und die Ausbildung bei uns am Klinikum. Bei einem gemeinsamen Mittagessen lassen wir den Tag zusammen ausklingen.

Klingt spannend? Ist es auch! Ihr habt die Wahl zwischen Weißenburg & Gunzenhausen.

Jetzt ganz einfach hier anmelden:  Boys’Day (boys-day.de)

Wir freuen uns auf Euch!

 

Vortragsreihe Gesundheit im Dialog, Termine für Januar bis März 2026 in Orangefarbenem Design

Die Vortragsreihe „Gesundheit im Dialog“ wird präsentiert durch den Förderverein Klinikum Altmühlfranken e.V. Unsere Ärztinnen und Ärzte halten dabei spannende Vorträge und machen gesundheitsrelevante Informationen mehrfach im Monat zugänglich für die Allgemeinheit. Die Themen reichen von dem schmerzhaften Knie oder der schmerzhaften Hüfte bis hin zum kranken Kind oder Organspenden.

Finden Sie hier die ersten Themen und Termine für 2026 zum Vormerken:

20.01.2026 – 19.00 Uhr:
„Das schmerzhafte Knie“
Dr. Bernd Krieg, Chefarzt für Orthopädie & Unfallchirurgie,
Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen, Albert-Schweitzer-Str. 90, Konferenzraum „Brombachsee“

29.01.2026 – 19.00 Uhr:
„Volkskrankheit Sodbrennen: Moderne Diagnostik und Therapie“
Prof. Dr. Ulrich Fetzner, Chefarzt für Allgemein- Viszeral- und minimalinvasive onkologische Chirurgie,
Forsthaus Treuchtlingen, Am Schloßberg 1

10.02.2026 – 19.00 Uhr:
„Das schmerzhafte Hüftgelenk“
Dr. Bernd Krieg, Chefarzt für Orthopädie & Unfallchirurgie,
Gotisches Rathaus Weißenburg, Marktplatz 1

26.02.2026 – 19.00 Uhr:
„Chirurgie bei Menschen im höheren Lebensalter: Schonend und effizient“
Prof. Dr. Ulrich Fetzner, Chefarzt für Allgemein- Viszeral- und minimalinvasive onkologische Chirurgie,
Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen, Albert-Schweitzer-Str. 90, Konferenzraum „Brombachsee“

10.03.2026 – 19.00 Uhr:
„Das kranke Kind: Notarzt, Kinderarzt oder Hausapotheke?“

Dr. med. Christian Maune, Chefarzt für Anästhesie & Allgemeinmedizin, Notfall- & Palliativmedizin
Florian Hiermeier, Assistenzarzt
Norbert Raabe, Facharzt für Kinder- & Jugendmedizin,
Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen, Albert-Schweitzer-Str. 90, Konferenzraum „Brombachsee“

17.03.2026 – 19.00 Uhr:
„Chirurgie vor Ort in der Region“
Prof. Dr. Ulrich Fetzner, Chefarzt für Allgemein- Viszeral- und minimalinvasive onkologische Chirurgie,
Gotisches Rathaus Weißenburg, Marktplatz 1

24.03.2026 – 19.00 Uhr:
„Patientenverfügung und Organspende“
Dr. med Marc Gutsche, Chefarzt der Anästhesie, Intensivmedizin & Notfallmedizin
Dr. med. Thomas Sommerer, Leitender Oberarzt der Anästhesie & Notfallsmedizin,
Gotisches Rathaus Weißenburg, Marktplatz 1

– Der Eintritt ist bei allen Vorträgen frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich –

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Bild der sechs Neugeborenen Babys in Weißenburg in der Weihnachtszeit 2025.

 

Über die Weihnachtsfeiertage durfte sich das Klinikum Altmühlfranken über die Geburt ganzer sieben „Christkindlein“ freuen: An den insgesamt drei Feiertagen erblickten stolze vier Mädchen und drei Jungen das Licht der Welt. Die Geburt der kleinen Emilia in den Morgenstunden des 1. Januar 2026 macht den Kindersegen nun perfekt. Auch das Neujahrsbaby erfreut sich bester Gesundheit und darf die Zeit des Ankommens und Kennenlernens in ruhiger Atmosphäre genießen.

Das Team der Geburtshilfe ist sich einig: Die Geburten an Weihnachten und am Neujahrstag sind stets etwas ganz Besonderes!  Das Klinikum Altmühlfranken wünscht allen Neugeborenen und ihren Eltern alles Gute, viel Gesundheit und einen glücklichen Start ins Leben.

Im Jahr 2025 erblickten im Klinikum Altmühlfranken Weißenburg 625 Kinder das Licht der Welt. Einer regelrechten Sensation kam der 21. Oktober 2025 gleich: Ganze 10 Kinder wurden an diesem besonderen Tag in Weißenburg geboren.
Das erfahrene Team aus Gynäkologen, Hebammen und Pflegekräften begleitet werdende Eltern mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen – von der Geburtsvorbereitung bis zur sicheren und geborgenen Entbindung.

In den letzten Wochen hat sich auf der Baustelle wieder einiges getan, und die Fortschritte sind bereits deutlich sichtbar. Hier ein Überblick über die aktuellen Entwicklungen:

Fassadendämmung

Derzeit wird die energieeffiziente Fassadendämmung angebracht. Langfristig trägt diese Maßnahme nicht nur zu einer Reduzierung der Energiekosten und des Energieverbrauchs bei, sondern leistet,  indem sie die Emissionen verringert, auch einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz.

Damit der weitere Ausbau sichergestellt ist, wurde zudem eine Winterbauheizung eingerichtet. Somit können auch während der Wintermonate die Ausbauarbeiten im Innenbereich unterbrechungsfrei fortgesetzt werden.

Erste Eindrücke der Fassade

Ein weiterer spannender Meilenstein im Bauprozess ist die im Lichthof bereits angebrachte Musterfassade. Sie gibt einen anschaulichen Vorgeschmack darauf, wie die Fassade des zukünftigen Funktionsgebäudes aussehen und wie sich das Gesamtbild des Gebäudes gestalten wird. Zudem verdeutlicht sie, wie das Funktionsgebäude Schritt für Schritt seine endgültige Form annimmt und sich allmählich von einer Baustelle zu einem modernen Klinikgebäude entwickelt.

Schutz durch Gerüstrupfen

Um die Dämmung vor den Elementen zu schützen, wurde um das gesamte Gerüst ein engmaschiges Netz, die sogenannten „Gerüstrupfen“, gespannt. Dieses Netz dient als Schutz vor Regen und Schnee und sorgt dafür, dass die Dämmmaterialien nicht durch ungünstige Wetterbedingungen beschädigt werden. Die

Baustelle ist somit sicher und wetterfest verpackt, was einen ungestörten Baufortschritt ermöglicht.

Technikzentrale

Zum Abschluss der Dacharbeiten wird nun die Technikzentrale als Stahlbau aufgebaut. Für das Bewegen der erforderlichen Bauteile wird ein Autokran zum Einsatz kommen, dessen Präsenz auch für den Betrachter deutlich erkennbar sein wird.

Weiterhin auf dem Laufenden bleiben

Wir werden auch im kommenden Jahr weitere Fortschritte mit Ihnen teilen. Folgen Sie uns auf unseren Social-Media-Kanälen auf Facebook und Instagram, um regelmäßig neue Bilder und Einblicke in den Bauprozess zu erhalten.

 

Innenausbau Funktionsgebäude Weißenburg Beispiel Fassade Funktionsgebäude WeißenburgBaustellenheizung im Innenbereich während Wintermonate im neuen Funktionsgebäude Weißenburg

Bei der Mitgliederversammlung Ende November in Weißenburg präsentierte der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. eine beeindruckende Bilanz zahlreicher erfolgreich umgesetzter Projekte. Förderverein-Vorstandsvorsitzender Gerhard Wägemann begrüßte die Mitglieder und weitere interessierte Gäste und stellte die vielfältigen Aktivitäten seit der letzten Versammlung vor.

Umgesetzte Projekte stärken Patientenversorgung und Mitarbeiterzufriedenheit

Zu den realisierten Vorhaben gehören die Anschaffung von Umhängetaschen für die Geriatrische Rehabilitation am Klinik-Standort Gunzenhausen, Reanimationskurse für nicht-medizinisches Personal sowie die Modernisierung der Kinderecke in Weißenburg. Letzte glänzt seither mit hochwertigem Mobiliar und pädagogisch hochwertigem Spiel- und Malequipment – sehr zur Freude der Kinder und ihrer Eltern.

Der aus finanzieller Sicht größte Posten war die Beschaffung eines Reanimationssimulators für den Standort Gunzenhausen mit einem Neupreis von über 10.000 Euro. Das Projekt wurde durch Großspenden regionaler Geldhäuser sowie des Schaeffler-Werks Gunzenhausen ermöglicht; den Restbetrag finanzierte der Förderverein aus Eigenmitteln. Der neue Simulator hatte es sogar ins Fernsehen geschafft: Das Frankenfernsehen berichtete Anfang November über ein Reanimationstraining für Ärzte und Pflegekräfte des Klinikums Altmühlfranken und zeigte im Beitrag, wie wertvoll die realitätsnahen Übungen im Falle eines Ernstfalls sind.

Ferner realisierte der Verein die Anbringung von Naturbildern in der Endoskopie, um einerseits ein angenehmes Ambiente zu schaffen und andererseits eine beruhigende Wirkung auf Patienten zu erzielen. Auch die finanzielle Unterstützung der Medizinischen Ferienakademie zur Gewinnung von Ärztinnen und Ärzten für die Region liegt den Verantwortlichen am Herzen; ebenso wird die Vortragsreihe des Klinikums „Gesundheit im Dialog“ vom Förderverein präsentiert.

 

Positive Kassenlage und ehrgeizige Pläne für 2026

Schatzmeisterin Jaqueline Nass berichtete über Einnahmen von rund 17.000 Euro und Ausgaben von etwa 15.000 Euro, wobei der Reanimationssimulator den größten Posten darstellte. Kassenprüferin Eileen Zäh bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung, woraufhin die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde.
Für 2026 plant der Förderverein die Wiederholung der Spendenaktion Trösterbären, die Anschaffung weiterer Umhängetaschen sowie weitere Erste-Hilfe-Kurse für nicht-medizinisches Personal an beiden Standorten. Sicherlich werden den bereits jetzt anvisierten Plänen noch weitere gute Ideen aus dem Mitarbeiterkreis des Klinikums folgen.

 

Landrat würdigt Engagement des Fördervereins

Landrat Manuel Westphal, der zusammen mit seinem Stellvertreter Günter Obermeyer zur Sitzung gekommen war, dankte dem Förderverein in seinem Grußwort ausdrücklich für dessen großes Engagement für das Klinikum. Er betonte gleichermaßen die großen Investitionen des Landkreises in die beiden Klinikstandorte Weißenburg und Gunzenhausen: „Sie sind das Herzstück unserer regionalen Gesundheitsversorgung“, so Westphal.  Zudem bedankte er sich ausdrücklich bei allen Mitarbeitenden und rief dazu auf, gemeinsam für den Erhalt der hochwertigen Gesundheitsversorgung im Landkreis einzutreten.

 

Pflege im Fokus

David Heger, Referent der Pflegedirektion, hielt abschließend einen Vortrag über die Entwicklung der Pflege und stellte die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen des Berufsfeldes vor.

Er erläuterte Maßnahmen des Klinikums zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften, darunter auch das Recruiting internationaler Pflegekräfte. Sein Vortrag stieß auf großes Interesse im Publikum und zog interessierte Fragen rund um die Pflege nach sich. Auch Vorstandsvorsitzender Gerhard Wägemann unterstrich die zahlreichen Karriere- und Weiterbildungschancen für Pflegekräfte und andere Berufsgruppen am Klinikum Altmühlfranken. „‚Auch die Bezahlung kann sich mehr als sehen lassen“, betonte Wägemann. Vorstand Christoph Schneidewin bekräftigte: „In kaum einem Beruf lässt sich bereits direkt nach der Ausbildung ein solch attraktives Gehalt erzielen; in den letzten Jahren hat sich sehr viel zum Positiven verändert“.

Über den Förderverein

Der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. wurde zur Unterstützung der Arbeit und des Engagements der Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen am Klinikum Altmühlfranken gegründet. Ziel ist es, mit Hilfe von Spenden und Mitgliedsbeiträgen Maßnahmen und Veranstaltungen zur Gesundheitspflege und Genesung von Patienten zu fördern sowie Mitarbeitende bei ihrer persönlichen Fort- und Weiterentwicklung in Form von Stipendien und Fördermitteln aktiv zu unterstützen. Bislang konnten bereits etliche tolle Aktionen zum Wohl von Patienten und Mitarbeitenden auf den Weg gebracht werden. Auch die beliebten medizinischen Vorträge aus der Reihe „Gesundheit im Dialog“, die Interessierte mehrmals im Monat kostenlos über gesundheitsrelevante Themen informieren, werden finanziell vom Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. unterstützt.

Nähere Informationen zum Förderverein gibt es unter www.klinikum-altmuehlfranken.de/foerderverein. Bereits ab 2,50 Euro monatlich können Interessierte Mitglied werden oder einmalig spenden.

Gleich in den ersten Tagen nach der Eröffnung der neuen Kinderspielecke wurde eine schöne Botschaft hinterlassen. Bild zeigt Schreibtisch mit Spielen, Stiften und einer hangeschriebenen Nachricht.

Gleich in den ersten Tagen nach der Eröffnung der neuen Kinderspielecke wurde diese herzige Botschaft hinterlassen. Bild: Klinikum Altmühlfranken, Mara Wolff

Kinderspielecke Weißenburg

Einladend, hell und freundlich: So präsentiert sich die neue Kinderspielecke dank zahlreicher Geld- und Sachspenden am Klinikstandort Weißenburg. Bild: Klinikum Altmühlfranken, Mara Wolff

 

 

 

 

Am heutigen Weltpankreaskrebstag, dem 20.11.2025, wollen wir gemeinsam auf die Bedeutung der Bauchspeicheldrüse und die Herausforderungen bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs aufmerksam machen. Zu diesem Anlass haben unsere Chefärzte Prof. Ulrich Fetzner (Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive onkologische Chirurgie) und Dr. Stephan Limmer (Innere Medizin und Gastroenterologie) sieben wichtige Infos zusammengestellt:

Sie erklären, was das Organ leistet, welche Symptome auf eine Erkrankung hindeuten können, wie die Diagnose gestellt wird, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wer alles am Behandlungsprozess beteiligt ist. Schauen Sie ins Interview und erfahren Sie mehr, warum Früherkennung und interdisziplinäre Zusammenarbeit gerade bei Bauchspeicheldrüsenkrebs entscheidend sind.

1. Wer hat den Weltpankreaskrebstag ausgerufen und was passiert an diesem Tag?

Pankreaskrebs, auch Bauchspeicheldrüsenkrebs genannt, ist eine seltene, bösartige und sehr ernsthafte Erkrankung eines wichtigen inneren Organs.

Der Weltpankreaskrebstag wurde vor allem von der World Pankreas Cancer Coalition und der deutschen Selbsthilfevereinigung AdP ins Leben gerufen und hat zum Ziel die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.

Manche öffentlichen Gebäude werden heute sogar in der Farbe Lila angestrahlt. Aus diesem Anlass zeigt sich auch unser Kliniklogo in den sozialen Netzwerken heute in dieser Farbe. Es ist immer der dritte Donnerstag im Monat November.

2. Können Sie die Erkrankung kurz erläutern?

Die Erkrankung tritt meist bei Menschen im Alter von 60 bis 70 Jahren auf – selten früher, häufig aber auch später. Leider entwickeln sich erst spät Symptome wie Gewichtsverlust, Kraftverlust oder eine gelbe Haut. Es kommt dann entscheidend darauf an, dass die Betroffenen an einer Klinik mit Erfahrung in der Diagnostik und der Therapie, an der heute viele Fachgebiete beteiligt sind, beraten werden.
Wir können heute einer bestimmten Zielgruppe und unter günstigen Voraussetzungen deutlich besser helfen als früher. Manche Patientinnen und Patienten leben bei optimaler Behandlung fünf, zehn Jahre oder sogar länger. Wir möchten jedoch nicht verschweigen, dass Pankreaskrebs in den meisten Fällen auch heute noch sehr ernst ist und weiterhin tödlich enden kann.

3. Was ist die Bauchspeicheldrüse und welche Aufgaben hat sie?

Die Bauchspeicheldrüse ist ein kleines Organ mit vielen lebenswichtigen Aufgaben. Sie liegt tief im Oberbauch – hinter dem Magen und vor der Wirbelsäule. Etwa 15 cm lang, 4 cm breit und nur 1–2 cm dick, wiegt sie rund 120 Gramm.

Trotz ihrer geringen Größe produziert sie unter anderem Insulin für den Zuckerstoffwechsel sowie den wasserklaren Bauchspeichel, welcher unsere Verdauungsenzyme enthält. Bis zu 3 Liter dieses Verdauungssafts stellt sie täglich her – ein Leben lang.

4. Wie äußert sich Bauchspeicheldrüsenkrebs?

Die Erkrankung tritt vor allem bei Menschen ab dem 60. Lebensjahr auf. Rauchen, Übergewicht und eine genetische Vorbelastung erhöhen das Risiko. Da sich Symptome meist erst spät zeigen, wird der Tumor häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Bei rund der Hälfte der Betroffenen ist eine wirksame Behandlung dann nur noch eingeschränkt möglich, da bereits Metastasen, etwa in der Leber, vorliegen oder der Tumor nicht mehr vollständig entfernt werden kann.

Die Zahl der Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankungen nimmt weiter zu, vor allem infolge der demografischen Entwicklung. Weltweit sind derzeit rund 500.000 Menschen pro Jahr betroffen.

5. Wie wird Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert?

Eine Diagnose erfolgt meist erst, wenn Beschwerden wie Gelbsucht oder ungewollter Gewichtsverlust auftreten. In solchen Fällen wird in der Regel eine Computertomographie durchgeführt, auf welcher der Tumor dann zu erkennen ist. Wird der Krebs in einem frühen Stadium entdeckt, handelt es sich häufig um einen Zufallsbefund – etwa im Rahmen einer Computertomographie oder eines MRT, das aus anderen Gründen, z.B. bei Rückenschmerzen, durchgeführt wurde. Mithilfe moderner High-End-Technik, wie sie auch von Dr. Limmer in der Klinik eingesetzt wird, kann über eine Magenspiegelung mit einer winzigen Kamera der Bauchspeicheldrüsengang eingesehen und bei Bedarf Proben vom Tumor zur weiteren Untersuchung entnommen werden.

6. Wie sieht die Behandlung aus?

Wenn möglich, dann spielt die operative Entfernung des Tumors eine wichtige Rolle in der Behandlung. Je nach Sitz des Tumors müssen Teile der Bauchspeicheldrüse oder die gesamte Drüse entfernt werden. Trotz großer Fortschritte bleibt dies ein umfangreicher Eingriff, der für die Patientinnen und Patienten eine erhebliche Belastung darstellen und mit dem Risiko schwerer Komplikationen verbunden sein kann. Eine Chemotherapie kann vorbereitend für eine Operation helfen den Tumor zu verkleinern oder nach der Operation, um das Rückfallrisiko zu reduzieren. Zunehmend kommen dabei auch moderne Therapieverfahren mit Antikörpern zum Einsatz.

7. Wer ist an der Behandlung beteiligt?

An der Behandlung sind zahlreiche Fachdisziplinen beteiligt: unsere Diabetologin, Frau Dr. Weiße-Löbner, die Diätassistentin, Frau Lindner, die Onkologen, Dr. Schmidt und Dr. Schauenberg, das Team der Krankenpflege und der onkologischen Fachpflege unter der Leitung unserer Pflegedirektorin, Frau Roth, die Physiotherapeutinnen und -therapeuten, die Psychoonkologinnen und Psychoonkologen, die Radiologen des Diagnostikums Bayern Mitte sowie selbstverständlich die Abteilungen für Gastroenterologie und Chirurgie, vertreten durch uns beide, Dr. Limmer und Prof. Fetzner.