Im Klinikum Altmühlfranken ist der Digitalisierungsprozess in vollem Gange. Nicht nur auf den Stationen wird aktuell die Papierakte durch die digitale Patientenakte abgelöst; auch im Bereich der Medizintechnik tut sich einiges: Nach der Neuanschaffung von modernen und deutlich nachhaltigeren Narkosegeräte Ende letzten Jahres, wurde nun ein neues Röntgengerät am Standort Gunzenhausen in Betrieb genommen. Die Zufriedenheit mit der Anlage der Marke Philips ist groß: Das Gerät lässt sich flexibel einsetzen, spart Patienten und Mitarbeitenden Zeit und glänzt mit einer deutlich verbesserten Bildqualität.

Ann-Kathrin Riehl, Leiterin Röntgen am Klinikum Altmühlfranken, freut sich besonders über die neue Anschaffung: „Während unsere Patientinnen und Patienten bisher noch analog geröntgt wurden und die Wartezeit dementsprechend länger war, ermöglicht die digitale Variante einen schnelleren Ablauf. Das Röntgenbild liegt innerhalb weniger Sekunden vor. Das spart nicht nur den Mitarbeitenden Zeit, sondern auch unseren Patientinnen und Patienten. Gerade für Kinder ist das ein enormer Vorteil, denn wir können ihnen im Handumdrehen ihr Röntgenbild am Bildschirm zeigen und erklären – ganz ohne Wartezeit.“

Patienten profitieren damit nicht nur von schnelleren Untersuchungen; auch die Strahlendosis kann durch die neue Technik um bis zu 30% reduziert werden. KI-gesteuert erkennt das volldigitale System, ob gerade eine erwachsene Person oder etwa ein Kind geröntgt wird und trifft damit bereits die Voreinstellungen. „Selbstverständlich kann auch jederzeit manuell nachjustiert werden“, betont Ann-Kathrin Riehl. So lassen sich beim Einstellen der Strahlendosis auch individuelle Eigenschaften wie Größe und Gewicht des Patienten berücksichtigen. Wird also beispielsweise ein Kind geröntgt, reagiert der sensible Detektor unmittelbar und reduziert die Strahlendosis.

Reinhold Kraft, Medizintechniker am Klinikum Altmühlfranken, ergänzt einen weiteren Vorteil des neuen Röntgengeräts: „Die Bildqualität ist deutlich verbessert, darüber hinaus ist die Nutzung flexibler und bedienfreundlicher als bei der analogen Variante.“ Röntgenaufnahmen im Bett sind beispielsweise deutlich einfacher durchzuführen als zuvor.

Modernste Technik: Seit Mai 2024 sorgt das neue volldigitale Röntgengerät der Firma Philips am Standort Gunzenhausen dafür, dass Röntgenbilder schneller und in besserer Bildqualität zur Verfügung stehen. Bild: Christina Schraub, Klinikum AltmühlfrankenModernste Technik: Seit Mai 2024 sorgt das neue volldigitale Röntgengerät der Firma Philips am Standort Gunzenhausen dafür, dass Röntgenbilder schneller und in besserer Bildqualität zur Verfügung stehen. Bild: Christina Schraub, Klinikum Altmühlfranken

Natürlich ist die Anschaffung neuer Geräte und deren Wartung teuer. Für Klinik-Vorstand Christoph Schneidewin hat die Medizintechnik jedoch große Bedeutung: „Investitionen in die Medizintechnik sind für das Wohl unserer Patientinnen und Patienten selbstverständlich und für die Zukunftssicherheit unseres Klinikums unerlässlich“.

Gerade in Hinblick auf die Zukunftssicherheit des Klinikums ist der kontinuierlich vorangetriebene Digitalisierungsprozess maßgeblich. Christina Schraub, Leiterin Unternehmensentwicklung, -strategie und Digitalisierung, lobt die Mitarbeitenden für deren großes Engagement in dieser Sache: „Die Digitalisierung in unserem Klinikum ist in vollem Gange und viele Arbeitsabläufe ändern sich dadurch – gerade auf den Stationen. Es ist beeindruckend, wie unsere Mitarbeitenden wesentlich dazu beitragen, dass der digitale Wandel in unserem Haus so zielgerichtet und gut voranschreitet.“ Das neue Röntgengerät ist damit ein weiterer wichtiger Baustein des Klinikums Altmühlfranken auf dem Weg in eine digitale Zukunft.

Herzrhythmusstörungen können in Form eines zu schnellen, eines zu langsamen oder eines unregelmäßigen Pulses auftreten. Häufig werden diese Pulsunregelmäßigkeiten vom Patienten gar nicht wahrgenommen.

Der überwiegende Teil der Rhythmusstörungen ist ungefährlich und bedarf keiner speziellen Therapie. Treten infolge von Herzrhythmusstörungen jedoch Schwindelerscheinungen – im Extremfall bis zur Bewusstlosigkeit – auf oder sind die Rhythmusstörungen die Folge eines erkrankten Herzmuskels, so ist eine genauere Diagnostik des Herzens notwendig. Diese ermöglicht eine Einschätzung der individuellen Bedeutung der Herzrhythmusstörungen für den einzelnen Patienten.

Typische Untersuchungen, die in diesem Fall Anwendung finden, sind das Ruhe-EKG, das Belastungs-EKG, das Langzeit-EKG, die Ultraschalluntersuchung vom Herzen sowie – in seltenen Fällen – die Herzkatheteruntersuchung.

In Ausnahmefällen ist auch eine spezielle elektrische Stimulation des Herzens notwendig. Die therapeutischen Konsequenzen reichen von einer medikamentösen Therapie über einen Herzschrittmacher bis zum implantierbaren Herz-Schockgerät (ICD).

Der Vortrag „Herzrhythmusstörungen – Grund zur Sorge?“ wird einen Überblick über die verschiedenen Formen von Herzrhythmusstörungen geben, klären, ob „Grund zur Sorge“ besteht und mögliche therapeutische Konsequenzen aufzeigen. Chefarzt Dr. med. Heiko Priesmeier steht im Nachgang des Vortrags gerne innerhalb einer offenen Gesprächsrunde für Fragen zur Verfügung.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 20. Juni 2024, im Rahmen der Vortragsreihe „Gesundheit im Dialog“ um 19.00 Uhr im „Söller“, Gotisches Rathaus, Marktplatz 1, in Weißenburg statt. Vortragsreihe „Gesundheit im Dialog“, präsentiert durch den „Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Geriatrie, auch bekannt als Altersmedizin, befasst sich mit den Erkrankungen älterer Menschen ab ca. dem 70. Lebensjahr und ist ein noch relativ junges medizinisches Fachgebiet. Wenngleich viele Menschen in dieser Altersphase noch rüstig sind und selbstbestimmt ihr Leben organisieren, gibt es nicht wenige, die unter Mehrfacherkrankungen leiden.

Chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes, Osteoporose oder Arthrose können durch zusätzliche akute Krankheitsereignisse oder Stürze, die mit Brüchen einhergehen, schnell zur Gebrechlichkeit führen.

Chefarzt Dr. Wach, Internist und Geriater, zeigt in seinem Vortrag die Entwicklung der Altersmedizin zu ihrer heutigen Leistungsfähigkeit auf und beleuchtet die Möglichkeiten der stationären akutgeriatrischen und rehabilitativen Versorgung. Der Geriater erläutert am Beispiel des Zentrums für Altersmedizin am Klinikum Altmühlfranken in Gunzenhausen, welche wohnortnahen Möglichkeiten es zur geriatrischen Behandlung gibt.

Darüber hinaus zeigt Dr. Markus Wach konkrete Beispiele auf, wann der Einsatz von Altersmedizin sinnvoll und weshalb dieses Feld immer Teamarbeit ist: Neben der ärztlichen Versorgung spielen pflegerische Aspekte der aktivierenden Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie oder Sprach- und Stimmtherapie (Logopädie) neben Experten aus dem Bereich Psychologie und Sozialarbeit eine entscheidende Rolle am Therapieerfolg.

Im Anschluss an die Vortragsveranstaltung nimmt sich Chefarzt Dr. Markus Wach gerne Zeit für weitere Fragen.

Der Vortrag findet am Dienstag, 25. Juni 2024, im Rahmen der Vortragsreihe „Gesundheit im Dialog“ um 19.00 Uhr im Konferenzraum „Brombachsee“ im EG des Klinikums Altmühlfranken Gunzenhausen statt.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Am 27. Juni 2024, von 9 bis 13 Uhr informiert Chefarzt Dr. Heiko Priesmeier und sein Team vom Klinikum Altmühlfranken mit dem roten Doppeldecker-Infobus am „Glockenturm“ auf dem Marktplatz in Gunzenhausen zu Schlaganfall, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Am Donnerstag, 27. Juni 2024, hält der signalrote Infobus der Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ auch in Gunzenhausen. Mit vor Ort: Chefarzt der Kardiologie und Inneren Medizin am Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen, Dr. Heiko Priesmeier und sein Team. Interessierte können individuelle Themen im direkten Gespräch klären und Fragen stellen. Informations-materialien sorgen für zusätzliche Aufklärung über Risikofaktoren.

Die Idee hinter der von Boehringer-Ingelheim ins Leben gerufenen Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ ist, Wissen zu vermitteln und über Risiken der Erkrankungen aufzuklären. Denn wer sein persönliches Risiko kennt und eine gezielte Vorbeugung wie ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Bewegung umsetzt, kann Risikofaktoren für eine Erkrankung vermeiden, seine Lebenszeit verlängern und nicht zuletzt seine Lebensqualität erhöhen.

Wenn die Wehen einsetzen, heißt es in aller Regel: Ab ins Krankenhaus. Doch Kliniken mit Geburtsstationen gibt es immer weniger. Die Gründe dafür sind vielfältig: Personalmangel bei Hebammen, Ärzten und medizinischem Fachpersonal, hoher Kostendruck und ausbleibende Geburten.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist man von einer Schließung der Geburtshilfestation weit entfernt – im Gegenteil: Der aktuell entstehende Neubau des Klinikum Altmühlfranken Weißenburg wird unter anderem einen zusätzlichen Kreissaal beherbergen; auch die Personalsituation ist für die Zukunft gerüstet: „Wir sind gut aufgestellt“, betont Gynäkologin Katja Anuschek und Hebamme Anne Gungl im Gespräch.

Verstärkung bei den Hebammen

Viele Fragen rund um die Geburt und Nachsorge beschäftigen Frauen oftmals bereits zu Beginn der Schwangerschaft. Gerade die Sorge, keine Hebamme zur Nachsorge zu bekommen, wird bei Erstanrufen in der „Hebammenstube“ Weißenburg oftmals geäußert. Anne Gungl, seit 2018 Beleghebamme am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg, kann die werdenden Mütter beruhigen: „Wir sind sehr gut aufgestellt und konnten unser Team sogar erst vor kurzem zweifach verstärken. In November 2023 konnten wir eine neue Kollegin bei uns begrüßen, im Mai kam noch eine weitere hinzu“.

Bereits ihr Praktikum legte Anne Gungl im Hebammenteam im Klinikum Altmühlfranken Weißenburg ab; daraufhin folgte das Externat während ihrer Ausbildung. „Mir hat es hier von Anfang an gefallen: Wir sind ein gutes Team, helfen uns gegenseitig aus und auch die Zusammenarbeit mit den Ärzten und der Station ist klasse. Darüber hinaus ergänzen wir uns perfekt“, so Gungl weiter.

Hilfe vor, während und nach der Geburt

Dass im Landkreis für die Nachsorge so gut gesorgt ist, darf als Sonderfall bezeichnet werden. In aller Regel übernimmt sogar die Hebamme, die zur Geburt des Kindes anwesend war, die Nachsorge. Auch darüber hinaus bieten die insgesamt 14 Hebammen der „Hebammenstube“ werdenden Müttern ein „Rundum-Sorglos-Paket“ an: Kurse, Akupunktur, Taping und Gespräche werden vor der Geburt sehr häufig in Anspruch genommen; bei der Entbindung im Klinikum Altmühlfranken ist anschließend stets eine Hebamme und ein Facharzt anwesend.

Ist das Kind geboren, bleibt die frisch gebackene Mutter samt Nachwuchs meist noch zwischen drei und fünf Tage in der Klinik. „Jede Frau geht nach Hause, wenn sie soweit ist; niemand wird gegen den eigenen Willen heim geschickt“, erklärt Anne Gungl.

Familienzimmer sind besonders beliebt

„Besonders beliebt bei Eltern sind unsere beiden Familienzimmer und die Einzelzimmer“, meint Geburtsstationsleiterin Christine Susi. „Wenn kein solches mehr verfügbar ist, besteht auch die Möglichkeit, ein Doppelzimmer zum Familienzimmer umzufunktionieren“, so Susi weiter.

Ein Baby kommt, wann es will

Im Klinikum Altmühlfranken steht Gebärenden rund um die Uhr Fachpersonal zur Verfügung. Während an manchen Tagen nur ein Kind geboren wird, erlebt das Team der Geburtshilfe an anderen einen regelrechten „Babyboom“. So erblickten in der Zeit vom 1. bis 4. Mai stolze elf Kinder in Weißenburg das Licht der Welt.

Katja Anuschek, Fachärztin für Gynäkologie und Belegärztin am Klinikum Altmühfranken Weißenburg weiß um die Sorge vieler Frauen vor Einschnitten in der Geburtshilfe: „Wir stehen den Frauen nach wie vor mit dem bewährten Team zur Seite und konnten darüber hinaus noch einen neuen Kollegen hinzugewinnen: Šimon Hajda unterstützt unsere Praxis seit Januar“. Šimon Hajda ergänzt die Belegarztpraxis um Katja Anuschek und Rudolf Löschel damit als dritter Arzt.

In diesem Jahr erblickten 250 Kinder in Weißenburg das Licht der Welt

Bis Anfang Juni des Jahres erblickten in Weißenburg bereits 250 Kinder das Licht der Welt. Auf die Frage hin, was sie an ihrem Beruf denn am schönsten fände, meint Hebamme Anne Gungl: „Die Frauen über die Zeit der Schwangerschaft und Geburt zu begleiten und zu beobachten, wie Paare das erste Mal Eltern werden; das sind bereichernde Momente, die ich sehr zu schätzen weiß“.

Zu welcher Jahreszeit werden denn nun die meisten Kinder geboren? Anders als früher werden die meisten Babys nicht mehr im Februar oder März geboren, sondern kommen im Hochsommer zur Welt. Wie die Statistik zeigt, ist der Kinderreichtum in den Monaten Juli bis September ein deutschlandweites Phänomen. Hebamme Anne Gungl bestätigt diesen Trend auch für Weißenburg: Es wird also auch in den kommenden Sommermonaten sicherlich wieder voll werden auf der Geburtshilfestation im Klinikum Altmühlfranken.

Am Mittwoch, 15. Mai 2024, fand in unserem Klinikum am Standort Weißenburg wieder der jährliche Infotag „Bleiben Sie gesund!“ statt. Zahlreiche Aussteller klärten die interessierten Besucherinnen und Besucher über vielfältige gesundheitsrelevante Themen auf.

Besonderes Interesse weckten die angebotenen Kreißsaalführungen – und das nicht nur von werdenden Eltern, sondern auch von Müttern mit Kindern sowie Schülerinnen und Schülern der FOS und BOS aus Weißenburg. Auch die Berufsfachschüler/-innen der Wülzburg ließen sich das umfangreiche Programm nicht entgehen und statteten unserem Klinikum einen Besuch ab.

Während sich die Auszubildenden unserer Schule anboten, Blutdruck bei den interessierten Gästen zu messen, informierten die Hebammen umfangreich zum Thema Geburt. Darüber hinaus erwies sich die „Promille-Brille“ als Zugpferd und diente dazu, über die Wirkung von Drogen und Alkohol aufzuklären.

Starken Zuspruch erhielt auch Karsten Wranik aus dem Hygieneteam mit seinem Vortrag zum Thema „Antibiotikaresistente Erreger“ und „Medizin der Zukunft“. Ganz im Sinne des Jahresmottos der Aktion Saubere Hände „Der Zugang bist Du!“ klärte die Firma BD über den korrekten Umgang mit Zugängen und deren Risiken auf.

Mit dabei waren darüber hinaus die Gesundheitsförderung und Schwangerenberatung Altmühlfranken, unser Hygieneteam, der Hospizdienst, der PMD, der Pflegestützpunkt und natürlich unser Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für den reibungslosen Ablauf und die gute Organisation – allem voran bei unserem Hygieneteam und unserem Förderverein.

 

Das Klinikum Altmühlfranken digitalisiert seine Parkflächen mit einem schrankenlosen Parkraummanagementsystem. Die Parkdauer wird ab Mai automatisch über datenschutzkonforme Kennzeichenerkennung berechnet. Ziel ist es, Mitarbeitenden, Patienten und Besuchern stets ausreichend freie Parkplätze in Kliniknähe zur Verfügung zu stellen. Mitarbeitende des Klinikums, des Fachärztezentrums sowie des MVZ nutzen die Stellplätze weiterhin kostenfrei. Für alle anderen Parkenden gilt eine kostenlose Freiparkdauer von einer Stunde, anschließend wird lediglich ein geringer Stundensatz von einem Euro erhoben.

Das Klinikum in Weißenburg wird aktuell baulich generalsaniert. Durch die Baustelle stehen weniger Parkplätze als ursprünglich zur Verfügung. Von den bisher 340 Parkplätzen – verteilt auf 3 Parkflächen – können durch die veränderte Verkehrsführung aufgrund der Baumaßnamen künftig nur noch rund 300 Stellplätze genutzt werden. Erschwerend hinzu kommt, dass die bislang kostenfreien Stellplätze vielfach von Dauerparkenden ohne Bezug zum Klinikum Altmühlfranken genutzt werden.

Um bestmöglich sicherzustellen, dass den Patienten, Besuchern und Mitarbeitenden auf den Parkflächen des Klinikums ausreichend Stellplätze zur Verfügung stehen, hat sich das Klinikum entschieden, die Parkplätze ab Mai 2024 zu bewirtschaften. Die erste Stunde der Nutzung bleibt weiterhin kostenfrei, anschließend beträgt der Tarif einen Euro je angefangener Stunde. Ambulante Patienten des Klinikums haben die Möglichkeit, drei Stunden unentgeltlich zu parken.

“Auf den Parkplätzen des Klinikums stehen zahlreiche Wohnmobile und andere Fahrzeuge häufig dauerhaft. Sie belegen Stellplätze, die unseren Mitarbeitenden fehlen und die deshalb für ihren Arbeitsweg zusätzliche Zeit für die Parkplatzsuche einplanen müssen. Auch unseren Patientinnen und Patienten sowie deren Besucherinnen und Besuchern möchten wir in Zukunft wieder ausreichend kliniknahe Parkflächen anbieten”, erklärt Klinik-Vorstand Christoph Schneidewin.

Aktuell werden am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg Scanner und Automaten installiert, anschließend erfolgt eine kurze Testphase, in der noch keine Nachverfolgung stattfindet.

 

Keine Wartezeit, viele Bezahlmöglichkeiten

Durch den Verzicht auf Schranken ist ein Anhalten an Ein- und Ausfahrt nicht notwendig, die Parkfläche kann nahtlos und fließend befahren werden. Auch das Bezahlen gestaltet sich denkbar einfach und kann mittels zahlreicher Möglichkeiten wie bar, per Parkster-App oder Karte erfolgen.

 

Funktionsweise

Beim Ein- und Ausfahren wird das Kennzeichen des Fahrzeugs mithilfe eines Scanners gelesen und automatisch die Parkdauer ermittelt. Die angebrachte Beschilderung erinnert daran, das Bezahlen nicht zu vergessen. Die Begleichung der angefallenen Parkgebühren erfolgt unter Eingabe des Kfz-Kennzeichens; auf ein herkömmliches Ticket aus Papier oder Plastik kann verzichtet werden.

 

Häufige Fragen rund um den Datenschutz

Welche Daten werden erfasst? Und ist das in Deutschland erlaubt?

Eine Bildaufnahme des Fahrzeug-Kennzeichens sowie eine Textdatei mit Zeit- und Datumsstempel zur Ermittlung der Parkdauer werden festgehalten. Es findet ausdrücklich keine Video-Aufzeichnung statt. Es wird auch kein öffentlicher Grund erfasst. Das Lesen des Kennzeichens erfolgt gemäß Art 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO.

Was passiert mit meinen Daten?

Bei der Einfahrt wird nur das Kennzeichen erfasst. Es ist dabei nicht erkennbar, wer der Fahrzeugführer ist. Lediglich im Fall eines Parkverstoßes kann ausschließlich durch die Parkplatz-Betreibenden über eine Abfrage beim Kraftfahrtbundesamt die Ermittlung der Halterdaten erfolgen, die temporär in Deutschland gespeichert werden. Liegt kein Parkverstoß vor und erfolgt die Zahlung vor Verlassen des Parkplatzes, werden die Daten über Ein- und Ausfahrt automatisch gelöscht.

Lange mussten sich die Jubilarinnen und Jubilare als auch die Mitglieder des Direktoriums in Geduld üben, bis ein gemeinsames Fest zu Ehren der langjährigen Mitarbeitenden des Klinikums Altmühlfranken wieder möglich war: Im April wurden die Jubilarinnen und Jubilare der „Corona-Jahre“ 2020, 2021 und 2022 nun zu einer Ehrung ins Gasthaus „Zur Linde“ in Unterwurmbach eingeladen und konnten sich bei einem feinen Menü nach Herzenslust verwöhnen lassen.

Eine Vielzahl der Geehrten war der Einladung der Klinikleitung gefolgt: 19 der Anwesenden feierten ihr 25-jähriges Jubiläum am Klinikum Altmühlfranken, acht wurden sogar für ihr 40-jährigen Dienstjubiläum geehrt.

Klinik-Vorstand Christoph Schneidewin bedankte sich herzlich bei den langjährigen Mitarbeitenden: „Wir sind sehr stolz, Sie zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählen zu dürfen und wissen, dass eine solch lange Betriebszugehörigkeit keine Selbstverständlichkeit ist.“

Christoph Schneidewin hob insbesondere das gute Arbeitsklima im Klinikum Altmühlfranken – mit über 1200 Mitarbeitenden an den Standorten Weißenburg und Gunzenhausen einem der größten Arbeitgeber der Region – in seiner Rede hervor: „Unser sehr gutes Betriebsklima fällt nicht nur neuen Kolleginnen und Kollegen auf, sondern auch unseren Patientinnen und Patienten. Ob der freundliche Gruß im Treppenhaus oder das emphatische Nachfragen nach Unterstützung: Lassen Sie uns diesen Gemeinschaftssinn bewahren – denn genau das zeichnet uns aus.“

Ob aus Hauswirtschaft, Intensivstation oder Verwaltung: Alle anwesenden Mitarbeitenden zeigten sich über die Gelegenheit, mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz anderen Bereichen in den Austausch zu gehen, erfreut und feierten ihre lange Zugehörigkeit bis in den späten Abend.

 

 

Menschen mit über 60 Jahren sind heute gesünder und agiler als je zuvor. Durch die demographische Entwicklung sowie durch die Fortschritte in der operativen Medizin, steigt der Anteil älterer und hochbetagter Patienten, die sich einer chirurgischen Behandlung in Narkose unterziehen, erheblich an.

Um die Lebensqualität auch im höheren Lebensalter zu erhalten sind häufig unter anderem Augenoperationen des Grauen Stars, Operationen zur Entfernung einer Hernie, die Entfernung der Gallenblase, Eingriffe an der Prostata oder ein endoprothetischer Ersatz von Knie- oder Hüftgelenk erforderlich.

Ohne die Fortschritte der modernen Anästhesie wären viele dieser Operationen und Eingriffe bei älteren Patienten nicht möglich. Das Fachgebiet umfasst viel mehr, als das Ausschalten des Schmerzempfindens und des Bewusstseins.

Durch die enge Zusammenarbeit mit den behandelnden Chirurgen und Internisten wird eine optimale Vorbereitung auf die Operation ermöglicht. Vor der OP können etwaige Risiken festgestellt und im Aufklärungsgespräch besprochen werden. Bei der Operation oder während des Aufenthaltes auf der Intensivstation erhöhen neue intensivmedizinische Methoden in der Überwachung und Behandlung der Organfunktionen die Sicherheit für den Patienten. Nach dem Eingriff fördert eine gezielte Schmerzbehandlung, z.B. mit einem Schmerzkatheter, die schonende Genesung.

In seinem Vortrag zum Thema „Anästhesie – (k)ein Problem?“ am Donnerstag, den 11.04.2024, 19.00 Uhr, im Konferenzraum „Brombachsee“ des Klinikums Altmühlfranken Gunzenhausen, informiert Dr. Marc Gutsche, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am Klinikum Altmühlfranken, über die medizinischen Techniken und Verfahrensweisen in seinem Fachgebiet.

Im Anschluss steht Chefarzt Dr. Marc Gutsche gerne für individuelle Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Neu gegründete Selbsthilfegruppe für Darmkrebs-Betroffene startet Anfang April

Unser Bild zeigt (von links nach rechts): Franziska Trif ( Projektmanagerin Unternehmensentwicklung), die beiden Gruppen-Verantwortlichen und Onkologischen Fachpfleger Lucas Reizammer und Joscha Lotter, Oberärztin Dr. univ. Caroline Maier sowie Diplom-Pädagogin Tanja Günther (kiss Mittelfranken).
Bild: Klinikum Altmühlfranken

Darmkrebs gilt als die dritthäufigste Krebserkrankung

Die Diagnose „Darmkrebs“ ist für Betroffene und deren Angehörige ein herber Einschnitt im Leben. Zahlen aus der Statistik zeigen, dass Darmkrebs im Laufe des Lebens bei einer von 19 Frauen sowie bei einem von 15 Männern diagnostiziert wird. Zudem tritt die Erkrankung ab einem Alter von etwa 50 Jahren häufiger auf.

Hilfe für Betroffene vor, während und nach der Therapie

Um von Darmkrebs Betroffenen vor, während oder nach der Therapie Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, wurde die „Selbsthilfegruppe Darmkrebs am Klinikum Altmühlfranken“ ins Leben gerufen. Pünktlich zum Start in den April können sich Interessierte innerhalb der begleiteten Selbsthilfegruppe austauschen.

Darüber hinaus stehen die beiden Onkologischen Fachpfleger Lucas Reizammer und Joschua Lotter gerne als Moderatoren sowie für Fragen von Betroffenen zur Verfügung. Im Rahmen des Austausches kann zudem festgestellt werden, ob von Seiten der Teilnehmenden Interesse an weiteren Themen wie Stomatherapie, Ernährungstherapie, Sozialdienst usw. besteht, um dahingehend Vorträge und Workshops anbieten zu können.

Zusammenarbeit mit kiss Mittelfranken

Viel Erfahrung bei der Gründung von Selbsthilfegruppen weist die Selbsthilfekontaktstelle „Kiss Mittelfranken“ auf, ein gemeinnütziger Verein und Träger von fünf Kontakt- und Informationsstellen. Die Verantwortlichen informieren, beraten und unterstützen Hilfesuchende zu allen Belangen rund um die gesundheitsbezogene und soziale Selbsthilfe.
Auch die Verantwortlichen der neu gegründeten Gruppe „Darmkrebs am Klinikum Altmühlfranken“ fanden bei Tanja Günther von kiss Mittelfranken, Beratungsstelle Weißenburg-Gunzenhausen, viel Unterstützung und konnten eine Kooperation mit dem Verein erzielen. Kiss unterstützt hierbei zunächst vor allem in Fragen der Gruppenorganisation und zu weiteren Themen/Angeboten im psychosozialen Bereich.

„Wir freuen uns, den Betroffenen einer Darmkrebserkrankung eine Anlaufstelle zur Selbsthilfe bieten und den Patientinnen und Patienten im Klinikum Altmühlfranken auch nach der Behandlung als Ansprechpartner zur Seite stehen zu können“, so die beiden Gruppenverantwortlichen und Onkologischen Fachpfleger Lucas Reizammer und Joscha Lotter.

Gemeinsames Treffen einmal im Monat

Die „Selbsthilfegruppe Darmkrebs am Klinikum Altmühlfranken“ trifft sich ab 4. April 2024 jeden ersten Donnerstag im Monat von 13 bis 15 Uhr (Feiertage sind hiervon ausgenommen) im Klinikum Altmühlfranken Weißenburg in der ehemaligen Berufsfachschule. Betroffene von Darmkrebs können sich gerne über das chirurgische Chefarztsekretariat unter Telefon 09141/903-3500 an- oder abmelden.