Die gynäkologische Praxis von Katja Anuschek und Rudolf Löschel in Weißenburg freut sich über personelle Verstärkung und die Sicherung der Geburtshilfe am Klinikum Altmühlfranken. 

Ärztliches Team der Frauenarztpraxis Löschel, Anuschek

Die traditionsreiche gynäkologische Praxis von Katja Anuschek und Rudolf Löschel freut sich über ärztliche Verstärkung und stellt damit auch künftig die Geburtshilfe am Klinikum Altmühlfranken in Weißenburg sicher. Von links nach rechts: Die Praxisinhaber Rudolf Löschel und Katja Anuschek, Weam Balid, Svetlana Achziger und Dr. Andreas Bittl

Die renommierte gynäkologische Praxis der Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe Katja Anuschek und Rudolf Löschel, die in enger Zusammenarbeit mit einem engagierten Team von Beleghebammen und Pflegefachkräften die Geburtshilfe am Klinikum Altmühlfranken in Weißenburg verantworten, freut sich über qualifizierten ärztlichen Zuwachs. Damit ist die geburtshilfliche Versorgung am Standort Weißenburg auch künftig stabil gewährleistet.

Wichtiges Signal für die Zukunft

„Wir freuen uns sehr, dass wir unser Team weiter verstärken konnten. Das ist ein wichtiges Signal für die Zukunft der Geburtshilfe in Weißenburg“, betont die erfahrene Fachärztin Katja Anuschek. „Gerade in Zeiten, in denen vielerorts geburtshilfliche Angebote reduziert werden, ist es uns ein großes Anliegen, die Versorgung vor Ort auf hohem Niveau zu sichern.“

Geburtshilfe wird durch Dr. Bittl und Frau Achziger unterstützt

Bereits im vergangenen Jahr konnte mit Dr. Andreas Bittl ein erfahrener Gynäkologe für die Geburtshilfe gewonnen werden. Vielen werdenden Eltern ist er bereits aus seiner langjährigen Tätigkeit im Nachbarlandkreis Roth bekannt. Nach der Schließung der Geburtsstation in Roth konnte mit ihm ein äußerst erfahrener Arzt für den Standort Weißenburg gewonnen werden.

„Wir bekommen vermehrt Anfragen, ob Herr Dr. Bittl auch Sprechstundentermine anbieten kann. Er konzentriert sich jedoch ausschließlich auf die geburtshilfliche Versorgung“, erklärt Katja Anuschek.

Ab August nun verstärkt eine weitere bekannte Fachärztin mit einem sehr hohen Erfahrungsschatz das Team in Festanstellung: Svetlana Achziger ist vielen noch aus ihrer langjährigen Tätigkeit in der Geburtshilfe in der Klinik im nahegelegenen Kösching bekannt. Nach deren Schließung konnte die gebürtige Russin im Juni und Juli zunächst als Vertretung in der Geburtshilfe für Frau Anuschek gewonnen werden. Überzeugt von der hohen fachlichen Kompetenz, der kollegialen Zusammenarbeit sowie der wertschätzenden Atmosphäre im ganzen Team entschied sich Frau Achziger, die Praxis sowie das Klinikum in der Geburtshilfe zu unterstützen.

„Ich wurde hier sehr offen aufgenommen. Die Zusammenarbeit im Team, mit den Hebammen und auch mit den Patientinnen ist ausgesprochen wertschätzend und professionell – das hat mir die Entscheidung leicht gemacht zu bleiben“, so Svetlana Achziger. Frau Achziger kümmert sich im Belegdienst um die Geburtshilfe.

Praxisbetrieb bekommt Unterstützung von Frau Balid

Auch im Praxisbetrieb wurde das Team weiter gestärkt: Mit Frau Weam Balid konnte eine weitere Ärztin gewonnen werden, die in ihrem Heimatland Syrien bereits als Fachärztin für Gynäkologie tätig war und sich aktuell im deutschen Anerkennungsverfahren befindet. Sie bringt umfangreiche Erfahrung aus der Tätigkeit an einer Universitätsklinik sowie mehrere Jahre Praxisarbeit mit und ergänzt das Team in idealer Weise. Zudem spricht Frau Balid neben Deutsch auch fließend Arabisch.

Rudolf Löschel, der selbst viele Jahre in der Geburtshilfe tätig war, bleibt der Praxis weiterhin mit großem Engagement erhalten und kümmert sich dort um die ambulante Versorgung der Patientinnen. „Die Betreuung unserer Patientinnen liegt uns besonders am Herzen. Auch wenn ich nicht mehr in der Geburtshilfe tätig bin, bleibe ich der Praxis selbstverständlich erhalten“, betont Rudolf Löschel.

Zusammenarbeit mit Klinikum Altmühlfranken als Erfolgsfaktor

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die enge und verlässliche Zusammenarbeit mit dem Klinikum Altmühlfranken. Dieses unterstützt die Praxis und schafft damit wichtige Rahmenbedingungen für den Fortbestand der Geburtshilfe am Standort Weißenburg.

„Die Kooperation mit dem Klinikum Altmühlfranken ist für uns von zentraler Bedeutung. Wir erfahren dort große Unterstützung – beispielsweise übernimmt das Klinikum auch die Haftpflichtversicherung für die Belegärzte. Das ist ein starkes Zeichen und schafft Planungssicherheit“, so Löschel.

Gute Zukunftsaussichten für die Geburtshilfe

Ein wichtiges Signal für die Zukunft setzt die Praxis zudem mit dem Erwerb des Kassensitzes der langjährigen Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Cornelia Gotthardt. Ehemalige Patientinnen von Frau Gotthardt sind in der Praxis Anuschek und Löschel herzlich willkommen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang: Anders als bei etlichen Fachärzten besteht dort kein Aufnahmestopp. Zudem verfügt das Team auch über vielfältige Sprachkompetenzen: Patientinnen können dort auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Russisch und Italienisch betreut werden.

Auch die aktuellen Geburtenzahlen unterstreichen die positive Entwicklung: Bereits zur Jahresmitte erblickten im Klinikum Altmühlfranken Weißenburg 330 Kinder das Licht der Welt – ein sehr guter Halbjahreswert, der dem bundesweit rückläufigen Trend entgegensteht.

Belegarztsystem in Weißenburg

Die Sicherstellung der Geburtshilfe erfolgt in Weißenburg über das sogenannte Belegarztsystem. Dabei betreiben niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ihre eigene Praxis und betreuen ihre Patientinnen zusätzlich im Krankenhaus, etwa bei Geburten. Dieses Modell ermöglicht eine enge, kontinuierliche Betreuung und ist insbesondere für kleinere Kliniken von großer Bedeutung, da diese häufig nicht über die finanziellen Mittel verfügen, eine vollständig angestellte ärztliche Besetzung rund um die Uhr vorzuhalten.

„Das Belegarztsystem ist ein entscheidender Baustein, um die Geburtshilfe auch an kleineren Standorten wie dem unseren langfristig zu sichern“, meint Christoph Schneidewin, Vorstand des Klinikums Altmühlfranken. „Daher freuen wir uns ganz besonders über die ärztliche Verstärkung in der Geburtshilfe durch Herrn Dr. Bittl und Frau Achziger, denn der Erhalt einer stabilen geburtshilflichen Versorgung für werdende Eltern ist uns allen ein zentrales Anliegen“ so Schneidewin weiter.

Katja Anuschek und Rudolf Löschel betonen abschließend, dass sie gemeinsam mit ihrem Team und in enger Partnerschaft mit dem Klinikum Altmühlfranken alles daransetzen, die Geburtshilfe in Weißenburg nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln.

Der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. möchte Kindern in den Notaufnahmen eine Freude machen und bittet um Unterstützung bei der „Trösterbären-Aktion“

Trösterbär des Klinikums Altmühlfranken

Diese süßen Teddybären – auch „Trösterbären“ genannt“ – schenken Kindern in den Notaufnahmen Trost und Geborgenheit. Für die Anschaffung der Plüschtiere ist der Förderverein des Klinikums auf Spenden angewiesen. Bild: Klinikum Altmühlfranken

 

Die Notaufnahmen des Klinikums Altmühlfranken werden beinahe täglich von Kindern und Jugendlichen besucht – sei es als Patientinnen und Patienten oder als Begleitung von Angehörigen. Trotz einer sehr guten medizinischen Versorgung stellt ein Krankenhausaufenthalt für viele Kinder eine große emotionale Belastung dar.

Um Ängste zu lindern und Trost zu spenden, wurde vor einigen Jahren die „Trösterbären-Aktion“ ins Leben gerufen. Die liebevoll gestalteten Teddybären helfen den kleinen Patientinnen und Patienten, sich in der ungewohnten Situation sicherer zu fühlen und schwierige Momente besser zu bewältigen.

Für die beiden Notaufnahmen des Klinikums werden jährlich rund 200 „Trösterbären“ benötigt – eine Aufgabe, die der noch junge Förderverein alleine nicht stemmen kann. Die Initiative ist daher auf die Unterstützung regionaler Unternehmen sowie engagierter Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, ausreichend Teddys bereitzustellen, um den kleinen Patientinnen und Patienten eine Freude machen zu können.

Jede Spende trägt unmittelbar dazu bei, Kindern in schwierigen Momenten ein Stück Geborgenheit zu schenken und jeder Betrag fließt vollständig in die Finanzierung der Trösterbären.
Wer die Aktion unterstützen möchte, findet nachfolgend die entsprechenden Kontodaten. Sie haben noch Fragen? Gerne erreichen Sie den Förderverein unter Telefon 09831 52-2133 oder per Mail unter foerderverein@klinikum-altmuehlfranken.de

Spenden

Spendenkonto:
Förderverein Klinikum Altmühlfranken e.V.
IBAN: DE49 7645 0000 0015 2234 15
BIC: BYLADEM1SRS
Bank: Sparkasse Mittelfranken-Süd
Verwendungszweck: „Spendenaktion Trösterbären“

Spendenquittungen werden automatisch ausgestellt, sobald der steuerliche Grenzwert von 300 Euro überschritten wird. Für geringere Beträge genügt der Kontoauszug als Nachweis für das Finanzamt.

Der Förderverein und das Klinikum Altmühlfranken bedanken sich von Herzen bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für Ihr großes Engagement zugunsten der jüngsten Patientinnen und Patienten!

Dr. Stefan Friedl und Moritz Eiber bieten ihren Patientinnen und Patienten im MVZ in der Stadtmühlgasse weiterhin ein breites Spektrum orthopädischer Leistungen.

Moritz Eiber und Dr. Stefan Friedl MVZ Stadtmühlgasse

Bereits seit den 1970er Jahren besteht die bekannte orthopädische Praxis in Weißenburg: Zunächst geführt von den Ärzten Dr. Weinzierl und Dr. Riedl, kam 1997 Dr. Stefan Friedl hinzu, der zuvor in Ingolstadt als Oberarzt in der Orthopädie tätig war und Weinzierl ablöste. Anschließend führte er gemeinsam mit Dr. Martin Riedl die traditionsreiche Weißenburger Praxis fast 30 Jahre lang erfolgreich. Mit dem Eintritt Riedls in den Ruhestand zum 1. Januar 2026 übernimmt Moritz Eiber gemeinsam mit Dr. Stefan Friedl die Praxisführung. Beide Fachärzte decken ein breites Spektrum konservativer und moderner orthopädischer Behandlungen ab. Zu gleichen Zeitpunkt wurde die Praxis auch in das MVZ des Klinikums Altmühlfranken überführt.

Mit diesem Schritt setzt das Klinikum die wohnortnahe fachärztliche Versorgung im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie fort und stärkt die medizinische Kompetenz in der Region nachhaltig.

Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Beschwerden bestmöglich zu begleiten – und das bevorzugt mit konservativen Therapien, um Operationen nach Möglichkeit zu vermeiden oder mindestens hinauszuzögern“, erklärt Friedl, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Spezialist für Chirotherapie, Dorntherapie, Akupunktur (A- und B-Diplom) und Osteologie.

Das Leistungsspektrum der Praxis ist entsprechend vielfältig: Das Hauptgebiet der Fachärzte liegt in der Behandlung von degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen, degenerativen Erkrankungen sämtlicher Gelenke sowie aller Art von Unfällen. Darüber hinaus wird das breite Spektrum ergänzt durch Akupunktur, Dorntherapie, Laser- und Magnetfeldtherapie, Stoßwellentherapie und Kinesiotaping. Die Sonographie der Säuglingshüfte gehört ebenso dazu wie unfallchirurgische Leistungen (Gips- und Verbandstechniken, Einlagenversorgung) und die Behandlungen typischer Beschwerden wie Tennisellenbogen, Fersensporn oder Schleimbeutelentzündungen. Zudem führen die Ärzte Knochendichtemessungen zur Osteoporose-Vorsorge durch – eine wichtige Maßnahme, um Frakturen vorzubeugen, bevor sie entstehen.

Moritz Eiber, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, bringt wertvolle Expertise aus seiner bisherigen Tätigkeit als Oberarzt am Klinikum Altmühlfranken, Standort Gunzenhausen, mit. Ein besonderes Augenmerk legt er auf die Alterstraumatologie, also die Behandlung von Knochenbrüchen und Gelenkverletzungen im höheren Lebensalter – oftmals in engem Zusammenhang mit Osteoporose. „Gerade ältere Menschen profitieren von einer frühzeitigen Diagnose und Therapie. Wir wollen Stürze verhindern, Mobilität erhalten und so Lebensqualität sichern“, betont Eiber.

Das achtköpfige Praxisteam um die beiden Fachärzte sorgt für eine persönliche Betreuung mit kurzen Wartezeiten – Termine sind in aller Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen möglich. Neben den regulären Kassenleistungen bietet die Praxis auch ausgewählte IGeL-Leistungen an, etwa Knochendichtemessungen, Kinesiotaping, und andere Therapieverfahren.  Perspektivisch möchten die Ärzte auch eine Vitamin-D-Messung anbieten; ein entsprechendes Messgerät soll in naher Zukunft angeschafft werden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Übernahme der Praxis Dr. Riedl/Dr. Friedl ein Stück regionaler Medizingeschichte fortschreiben können“, sagt Christoph Schneidewin, Vorstand des Klinikums Altmühlfranken. „Mit Herrn Dr. Friedl und Herrn Eiber sowie dem gesamten Praxisteam haben Patientinnen und Patienten eine hervorragend aufgestellte Truppe an der Seite, die für Kompetenz, Menschlichkeit und kurze Wege steht.“

Die Weiterführung der Praxis als MVZ („Medizinisches Versorgungszentrum“) unterstreicht den Anspruch des Klinikums Altmühlfranken, die medizinische Versorgung in der Region zu sichern. Mit der hervorragenden Aufstellung von Herrn Dr. Friedl und Herrn Eiber bleibt die orthopädische Versorgung in Weißenburg auch in Zukunft in besten Händen.

Zum Hintergrund:

Ein MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) ist eine rechtlich selbstständige Form der ambulanten ärztlichen Versorgung, in der mindestens zwei Ärztinnen oder Ärzte unter einem organisatorischen Dach zusammenarbeiten und als eigener Leistungserbringer an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen. Das Klinikum Altmühlfranken betreibt mit den MVZ Altmühlfranken eigene medizinische Versorgungszentren als Tochtergesellschaften des Klinikums. Diese befinden sich im Fachärztezentrum am Klinikum, in der Holzgasse 28b und in der Stadtmühlgasse (alle in Weißenburg) sowie in Treuchtlingen, Josef-Lidl-Str. 3, und in Gunzenhausen (im Klinikum). Dort werden insbesondere orthopädische, chirurgische und internistische ambulante Leistungen angeboten, die eng mit den stationären Abteilungen des Klinikums zusammenarbeiten.

Selbst wer häufiger am Klinikum Altmühlfranken vorbei kommt, nimmt die vielen kleinen Baufortschritte, die unseren Funktionsneubau am Standort Weißenburg nach und nach vervollständigen, oftmals kaum wahr.

Der Blick auf das Schritt für Schritt entstehende Gebäude lohnt sich jedoch gleich mehrfach: Die Fassade nimmt mehr und mehr Gestalt an; das Anbringen der Fassadenelemente ist sogar schon fast abgeschlossen.

Auch auf dem Dach geht es in wenigen Wochen rund:

Ab Anfang Mai wird im Innenhof und auf dem Hauptdach mit dem Aufbringen der Dachbegrünung begonnen. Eine zeitgemäße und vor allem nachhaltige Sache. Darüber hinaus wird unser neues Gebäude über eine Photovoltaikfläche verfügen, sodass direkt vor Ort grüner Strom erzeugt werden kann. Apropos grün: Im Juni 2026 werden Fachkundige mit der Gestaltung der Außenanlagen beginnen. Gerade wenn die ersten Bäume gepflanzt sind und die zahlreichen Stauden ihre Blüten zeigen, wird aus der enormen Baustelle peu à peu ein Ort zum Wohlfühlen, der sich in seiner Gestaltung optimal in das bestehende Ensemble einfügen wird.

Freuen wir uns also auf die zahlreichen sichtbaren Fortschritte in den nächsten Monaten!

 

Gerade erst durften wir unseren letztjährigen Kurs der Pflegefachhelfer/innen nach erfolgreich absolvierten Abschluss verabschieden – schon beginnt ein neues Ausbildungsjahr.
Wir begrüßen ganz herzlich unsere 12 neuen Auszubildenden, die heute in den diesjährigen Kurs der Pflegefachhelferausbildung starten durften.

Die Pflegefachhelfer und Pflegefachhelferinnen von 2026

Perspektive im Pflegeberuf

Bereits zum dritten Mal startet der einjährige Kurs, der viele berufliche Perspektiven in der Pflege eröffnet. Zwar unterscheidet er sich in Dauer und Lehrinhalten von der Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft, jedoch haben beide den täglichen Umgang mit Menschen gemeinsam, der äußerst vielfältig, abwechslungsreich und auch interessant ist. Für die duale Ausbildung mit einer Mischung aus Theorie und Praxis stehen den Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Altmühlfranken ein erfahrenes Team von Pflegepädagoginnen und Pädagogen sowie Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern mit Rat und Tat zur Seite.

Die kurze 1-jährige Ausbildungszeit macht den Kurs auch für Quereinsteigende interessant. Hat man in diesem Jahr Gefallen an der Versorgung von Patientinnen und Patienten und der Unterstützung der Pflegefachkräfte auf den Stationen gefunden, so kann man sich danach zur Pflegefachkraft weiterbilden.

Viel Erfolg für die einjährige Ausbildung

Wir wünschen unseren neuen Auszubildenden einen guten Einstieg am Klinikum Altmühlfranken, viel Freude am Lernen und bei Ihrer täglichen Arbeit und natürlich viel Erfolg für die Ausbildung, damit wir auch ihnen im nächsten Jahr zu einem erfolgreichen Abschluss gratulieren dürfen.

Gesundheit im Dialog - Termine für April/Mai 2026

Die Vortragsreihe „Gesundheit im Dialog“ wird präsentiert durch den Förderverein Klinikum Altmühlfranken e.V. Unsere Ärztinnen und Ärzte halten dabei spannende Vorträge und machen gesundheitsrelevante Informationen mehrfach im Monat zugänglich für die Allgemeinheit. Die Themen reichen von dem schmerzhaften Knie oder der schmerzhaften Hüfte bis hin zum kranken Kind oder Organspenden.

Finden Sie hier die Termine und Themen für April und Mai 2026 zum Vormerken:

14.04.2026 – 14.00 Uhr:
„Gesundes Altern“
Dr. med. Markus Wach – Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin & Geriatrie,
in Kooperation mit dem Seniorenkreis Haundorf,
Haundorf, Kirchenweg 2, Gemeindehaus

21.04.2026 – 19.00 Uhr:
„Schlaganfall – Risiko, Ursachen und aktuelle Therapie“
Dr. Heiko Priesmeier – Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Internistische Intensivmedizin,
in Kooperation mit dem Adventure Campus Treuchtlingen
Treuchtlingen, Hahnenkammstr. 19, Adventure Campus

28.04.2026 – 19.00 Uhr:
„Patientenverfügung und Organspende“
Dr. med. Marc Gutsche – Chefarzt der Anästhesie, Intensivmedizin & Notfallmedizin,
Dr. med. Thomas Sommerer Leitender Oberarzt der Anästhesie & Notfallmedizin
Wassertrüdingen, Kirchgasse, Bürgersaal

30.04.2026 – 19.00 Uhr:
„Volkskrankheit Gallensteinleiden“
Dr. med. Verena Anger – Oberärztin der Viszeralchirurgie,
Pleinfeld, Kirchenplatz 1, Mehrgenerationenhaus
Bitte beachten Sie: Der Veranstaltungsort befindet sich im 1. Stock, ohne Aufzug.

05.05.2026 – 19.00 Uhr:
„Notfälle & Erste Hilfe abseits der ausgetretenen Pfade“

Dr. med. Andreas Kinskofer – Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin und Intensivmedizin,
in Kooperation mit der Stadt Weißenburg,
Weißenburg, Marktplatz 1, Gotisches Rathaus

12.05.2026 – 19.00 Uhr:
„Das schmerzhafte Hüftgelenk“
Dr. Bernd Krieg – Chefarzt für Orthopädie & Unfallchirurgie,
Heidenheim, Ringstr. 8, Kloster, Benediktensaal

19.05.2026 – 19.00 Uhr:
„Volkskrankheit Sodbrennen“
Prof. Dr. Ulrich Fetzner – Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasiven onkologischen Chirurgie
in Kooperation mit der Stadt Weißenburg,
Weißenburg, Marktplatz 1, Gotisches Rathaus

– Der Eintritt ist bei allen Vorträgen frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich –

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Bereits zum neunten Mal fand Mitte März der Notfalltag Altmühlfranken am Kunststoffcampus Weißenburg statt. Veranstalter ist, wie jedes Jahr, das Klinikum Altmühlfranken, die Ausrichtung und Moderation der Veranstaltung lag erneut in den Händen des Ärztlichen Direktors und Notfallmediziners Dr. Maune. Die Fachveranstaltung lockte zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Medizin, Rettungsdienst und verwandten Berufsgruppen an. Ab dem frühen Morgen bot das Programm ein vielfältiges Spektrum an Vorträgen und Diskussionen zu aktuellen Themen der Notfallversorgung.

Vortrag beim 9. Notfalltag

Zahlreiche Teilnehmende aus Medizin, Rettungsdienst und verwandten Berufsgruppen besuchten voller Interesse den 9. Notfalltag Altmühlfranken.

Den Auftakt machte Herr Dr. med. Landsleitner von der Cnopfschen Kinderklinik Hallerwiese mit einem Vortrag zu Kindernotfällen. Anschließend erläuterte Dr. Kathrin Stifter, Oberärztin in der Kardiologie des Klinikums Altmühlfranken Gunzenhausen, anhand konkreter Fallbeispiele die Versorgung von Herzrhythmusstörungen und stellte die neuesten Zahlen aus dem Herzinfarkt-Netzwerk vor.
Nach einer kurzen Kaffeepause zeigte Dr. med. Krieg, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie des Klinikums Altmühlfranken, auf, worauf es in der präklinischen und klinischen Behandlung von Handverletzungen besonders ankommt.

Auch Themen jenseits der reinen Medizin fanden ihren Platz: Stefan Reutner stellte die wichtige Arbeit der Ökumenischen Notfallseelsorge im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen vor. Den Abschluss des Vortragsprogramms bildete Polizeihauptkommissar Oliver Kleinschmidt vom Polizeipräsidium Mittelfranken, der mit den Anwesenden das Zusammenspiel von Polizei und Rettungsdienst in besonderen Einsatzlagen diskutierte. Die hohe Beteiligung des Publikums führte dazu, dass die vorgesehene Zeit deutlich überschritten wurde – ein Zeichen für die Aktualität des Themas.

In der Mittagspause sorgte die Klinik-Küche für das leibliche Wohl der Gäste. Am Nachmittag rundete ein praxisorientierter Workshop zum Thema „Deeskalation in der Einsatzsituation“ das Programm ab. Hier stand aktives Üben im Vordergrund: Wie können aufgeheizte Situationen gewaltfrei beruhigt werden?
Bei den Teilnehmenden fand die Praxisübung großen Anklang, sind doch gerade Einsatzkräfte aus Not- und Rettungsdienst sehr häufig Aggressionen und Konflikten ausgesetzt.

Am Nachmittag ging der diesjährige Notfalltag schließlich zu Ende. Das Datum für den nächsten und damit 10. Notfalltag steht aber bereits fest: Am 13. März 2027 heißt es im Klinikum Gunzenhausen wieder üben und lernen, was das Zeug hält.

Zeit für gemeinsame Spaziergänge, Spiele oder längere Gespräche bleibt im Klinikalltag kaum. Gerade diese zwischenmenschlichen Begleitungen sind es jedoch, die helfen, den Blick wieder nach vorn zu richten. Kleine Hilfestellungen wie z.B. die Begleitung zu Untersuchungen oder das Vorlesen eines Buches sind unverzichtbar und werden sowohl von Patienten und Patientinnen als auch von den Mitarbeitenden des Klinikums sehr geschätzt.

Pfleger hält die Hand einer älteren kranken Person

Eine ehrenamtliche Tätigkeit im Klinikum kann für alle Parteien eine Bereicherung sein. Bild: KI-generiert

Zur Unterstützung der Patienten und Patientinnen, deren Angehörigen sowie der Mitarbeitenden sucht das Klinikum Altmühlfranken daher ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Freude am Kontakt mit Menschen haben und bereit sind, der Gemeinschaft einen Teil ihrer Zeit zu widmen.

Die Tätigkeiten bei einem ehrenamtlichen Einsatz im Klinikum sind dabei äußerst vielfältig: Ob das Vorlesen eines Buches, das Austeilen der Mahlzeiten oder Getränke, ein gutes Gespräch, die Begleitung zu Untersuchungen oder ein kleiner Spaziergang um die Klinik – bereits kleine Hilfestellungen entfalten eine große Wirkung.

Wenn auch Sie sich am Klinikum Altmühlfranken in Gunzenhausen und Weißenburg ehrenamtlich engagieren möchten, freuen sich die Verantwortlichen über Ihren Anruf. Natürlich kennt Ehrenamt auch im Krankenhaus keine Altersbeschränkung und eine gründliche Einarbeitung für den freundlichen Einsatz ist eine Selbstverständlichkeit.

Weiter Informationen erhalten Sie gerne im Sekretariat der Pflegedirektion bei Ansprechpartnerin Frau Lukas unter Telefon 09141/9033013.

Das Klinikum Altmühlfranken lud die niedergelassenen Ärzte der Region in das Strandhotel „Seehof“ in Langlau ein. Der Fokus lag auf dem persönlichen Austausch sowie der bestmöglichen Behandlung der gemeinsamen Patienten.

Die Referenten sorgten für einen interessanten und abwechslungsreichen Abend bei den anwesenden Ärztinnen und Ärzten. Von links nach rechts: Dr. Markus Wach, Prof. Dr. Ulrich Fetzner, Prof. Dr. Elmar Gräßel, Dr. Heiko Priesmeier und Klinikvorstand Christoph Schneidewin.

Unter großer Beteiligung fand Anfang März im Standhotel „Seehof“ in Langlau das Seenlandsymposium des Klinikums Altmühlfranken statt. Zahlreiche niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aus der Region folgten der Einladung, um sich im Rahmen einer interaktiven Fortbildungsveranstaltung über aktuelle Entwicklungen in der Medizin zu informieren und den fachlichen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen des Klinikums zu pflegen.

Eröffnet wurde der Abend durch Klinik-Vorstand Christoph Schneidewin. In seiner Begrüßung betonte er die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und niedergelassenen Ärzten: „Nur gemeinsam können wir die bestmögliche Versorgung der uns gemeinsam anvertrauten Patientinnen und Patienten gewährleisten. Eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen, liebe niedergelassene Kolleginnen und Kollegen, ist für uns gerade deshalb von zentraler Bedeutung.“

Spannende Einblicke in aktuelle Themen der Medizin

Im wissenschaftlichen Teil des Symposiums boten die Chefärzte des Klinikums sowie Gastreferent Prof. Dr. Elmar Gräßel aus dem Universitätsklinikum Erlangen spannende Einblicke in aktuelle Themen der Medizin.
Prof. Dr. Ulrich Fetzner, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasiven onkologischen Chirurgie, berichtete über die Neuigkeiten aus der Viszeralchirurgie und hob dabei das breite Leistungsspektrum des regionalen Klinikums hervor.
Dr. Heiko Priesmeier, Chefarzt für Kardiologie und Innere Medizin am Standort Gunzenhausen, stellte aktuelle Erkenntnisse aus der Kardiologie vor und erzeugte mit seinem kurzweiligen Vortrag großes Interesse bei den anwesenden Medizinern, die um einige Erkenntnisse reicher aus der Veranstaltung gingen.

Ein Höhepunkt des Symposiums war der gemeinsame Vortrag von Prof. Dr. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung und des Bereichs Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, und Dr. Markus Wach, Chefarzt der Geriatrie des Klinikums Altmühlfranken zum Thema: „Demenz: Neue Medikamente, neue Erkenntnisse“. Prof. Dr. Gräßel stellte dabei äußerst anschaulich die vielen neuen Erkenntnisse aus dem Bereich der Demenzforschung in den Fokus; Chefarzt Dr. Wach regte im Nachgang zur Diskussion und Fragestellung an.

Neben den fachlichen Impulsen stand zudem der persönliche Austausch im Mittelpunkt der Veranstaltung. In angeregten Gesprächen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Fragen an die Referenten zu stellen, Erfahrungen zu teilen und Kontakte zu vertiefen. Den gelungenen Abschluss des Abends bildete ein gemeinsames Drei-Gänge-Menü, bei dem die Gespräche in entspannter Atmosphäre fortgesetzt wurden.

Das Klinikum Altmühlfranken blickt auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück und plant, das Seenlandsymposium auch künftig fortzuführen, um weiterhin aktuelle medizinische Themen und die enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und Praxis in den Mittelpunkt zu stellen.