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Ansprechende Dekorationen, ein passendes Gedeck, Wohlfühlatmosphäre: All dies fällt ebenfalls in das breite Aufgabengebiet einer/s Hauswirtschafterin/Hauswirtschafters.

Anlässlich des „Internationalen Tags der Hauswirtschaft“ informieren die Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter des Klinikums Altmühlfranken jährlich im März über ihr breites Tätigkeitsfeld sowie die umfangreichen beruflichen Perspektiven. Dabei steht sowohl die Vielfalt als auch die Relevanz von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten im Fokus, denn gerade diese fallen oft erst auf, wenn sie nicht mehr erledigt werden.

Zum bundesweiten Tag der Hauswirtschaft rückt das Klinikum Altmühlfranken die wichtige Arbeit seiner hauswirtschaftlichen Teams in den Mittelpunkt: Ob im Patientenzimmer, in der Bettenzentrale oder in der Wäscherei – ohne die Mitarbeitenden der Hauswirtschaft würde kein Klinikbetrieb funktionieren. Sie sorgen rund um die Uhr für Wohlbefinden, Hygiene und damit Lebensqualität.

Hauswirtschaft – das Rückgrat des Klinikalltags

Im Klinikum Altmühlfranken umfasst die Hauswirtschaft weit mehr als Sauberkeit und Ordnung. Sie trägt wesentlich dazu bei, dass sich Patientinnen und Patienten gut versorgt und bestens aufgehoben fühlen. Ansprechende Dekoration, gepflegte Räume, hygienisch vorbereitete Textilien sowie leckere Köstlichkeiten sind Grundlage für eine erfolgreiche Genesung.

„Unsere hauswirtschaftlichen Fachkräfte leisten eine äußerst wertvolle und oft unterschätzte Arbeit“, betont Christoph Schneidewin, Vorstand des Klinikums. „Sie sind das Rückgrat des Klinikalltags. Ohne die Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter wäre ein Klinikbetrieb, wie wir ihn kennen, nicht möglich.“

Ausbildung mit Zukunft

Die Ausbildung zur Hauswirtschafterin/zum Hauswirtschafter ist abwechslungsreich und bietet viele Perspektiven. Im Klinikum Altmühlfranken lernen Auszubildende alles rund um Organisation, Ernährung, Reinigung und Nachhaltigkeit. Diese umfassende Qualifikation eröffnet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und Abwechslung.

Einladung zum „Tag der Hauswirtschaft“

Am Freitag, 20. März 2026, lädt das Klinikum Altmühlfranken von 10 bis 15 Uhr Interessierte an beiden Klinikstandorten in Weißenburg und Gunzenhausen herzlich ein, den Stand der Hauswirtschaft zu besuchen. Gäste können sich über den Beruf informieren, mit dem Team ins Gespräch kommen und kleine, gesunde Leckereien wie selbstgebackenes Vollkornbrot mit Tomaten-Karottenaufstrich oder gesunde Heidelbeerdrinks genießen.

Der Termin wurde bewusst gewählt, da der bundesweite Tag der Hauswirtschaft in diesem Jahr auf den Samstag, 21. März, fällt. Mit der Aktion möchte das Klinikum Wertschätzung zeigen und die Aufmerksamkeit auf einen Beruf lenken, ohne den kein Krankenhausbetrieb möglich wäre.

Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen.

Sie sind interessiert am Beruf Hauswirtschafter/in?

Offene Stellen in der Hauswirtschaft:



Porträt von Prof. Dr. Ulrich Fetzner vom Klinikum Altmühlfranken

Am Dienstag, den 17. März 2026, lädt das Klinikum Altmühlfranken in Kooperation mit der Stadt Weißenburg alle Interessierten herzlich zum Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Fetzner, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasiven onkologischen Chirurgie, ein: Unter dem Titel „Chirurgie vor Ort in der Region“ beleuchtet der erfahrene Mediziner die Bedeutung einer wohnortnahen chirurgischen Versorgung. Die Veranstaltung findet um 19.00 Uhr im „Söller“ des Gotischen Rathauses, Marktplatz 1 in Weißenburg, statt.

In seinem Vortrag geht Chefarzt Ulrich Fetzner der zentralen Frage nach: Wie wichtig ist die wohnortnahe Versorgung für die Menschen und welche Aufgaben hat eine chirurgische Klinik in einer Region?

In Deutschland müssen Kliniken innerhalb einer Fahrzeit von 15 bis 30 Minuten erreichbar sein und jederzeit eine sofortige Notfallbehandlung gewährleisten – unabhängig von Uhrzeit oder Versicherungsstatus. Doch die chirurgische Versorgung vor Ort bedeutet mehr: Eine moderne Klinik sollte ein breites Spektrum häufiger Krankheitsbilder mit hoher fachlicher Qualität abdecken und zugleich durch spezialisierte Schwerpunkte und enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und ambulanten Angeboten die Versorgung stärken.

Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft, mit steigender Zahl dementer Patientinnen und Patienten und immer weniger familiärer Unterstützung im Alter, kommt der regionalen Chirurgie eine wachsende Bedeutung zu.

Das Klinikum Altmühlfranken steht dabei für eine umfassende chirurgische Versorgung auf hohem Niveau. Dank modernster technischer Ausstattung und eines erfahrenen Teams können viele Eingriffe heute schonend und wohnortnah durchgeführt werden – ohne dass Patientinnen und Patienten lange Wege auf sich nehmen müssen.

Mit dem Vortrag „Chirurgie vor Ort in der Region“ möchte Prof. Dr. Fetzner zeigen, wie regionale Chirurgie funktioniert, welchen Nutzen sie für die Bevölkerung hat und warum das persönliche Engagement vor Ort entscheidend für eine zukunftssichere Gesundheitsversorgung ist.

Nach der Veranstaltung wird es ausreichend Gelegenheit zum Austausch geben. Auch wird Chefarzt Fetzner gerne auf Fragen rund um das Thema eingehen.

 

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!


Theresa Hettwer (2. von links) hat das Bild einer Amsel im blühenden Kirschbaum vor wenigen Jahren im heimischen Garten aufgenommen. Patienten und Mitarbeitende freuen sich über die ansprechenden Naturbilder.


Seit wenigen Monaten können sich Patientinnen und Patienten nach einer Operation oder einem anderen Eingriff unter Narkose im Klinikum Altmühlfranken an etwas Besonderem erfreuen: Im Aufwachraum des OPs sowie im Überwachungsraum der Funktionsdiagnostik hängen neue, stimmungsvolle Landschaftsfotografien. Das Tolle daran: Sie stammen von Mitarbeitenden des Klinikums selbst und zeigen allesamt Impressionen aus Altmühlfranken.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Kolleginnen und Kollegen ihr fotografisches Talent mit uns teilen und so unseren Patientinnen und Patienten schöne, beruhigende Eindrücke aus der Heimat ermöglichen“, lobt Klinikvorstand Christoph Schneidewin. „Die Motive zeigen vertraute Landschaften aus der Region – das schafft Nähe und vermittelt ein Stück Heimatgefühl.“

Das Feedback der Patientinnen und Patienten ist durchweg positiv und auch eine Vertreterin eines Medizintechnikunternehmens, die in ihrem beruflichen Alltag jede Menge Aufwach- und Überwachungsräume zu sehen bekommt, meinte, in Gunzenhausen sei dank der stimmungsvollen Bilder wohl der freundlichste Überwachungsraum weit und breit. Der ursprüngliche Zweck der Fotografien, Patienten nach einer Operation in eine angenehme, beruhigende Atmosphäre zu überstellen, wurde damit vollends erreicht.


Naturgemäß gestaltet sich die Anbringung von Bildern in einem Klinikum mit all den Hygiene- und Brandschutzvorschriften weit aufwändiger als die Aufhängung im heimischen Wohnzimmer: Die Oberfläche muss von besonderer Beschaffenheit sein – eine Reinigung mit speziellen Mitteln darf die Fläche auch nach mehreren Jahren nicht beschädigen. Dafür wurden die Deckenbilder mit einer besonderen Lösung bestrichen; die Wandbilder hingegen wurden in hochwertigem Glas gefasst.
Darüber hinaus müssen die strengen Richtlinien des Brandschutzes umgesetzt werden. Der Kostenaufwand pro Bild ist daher ein nicht zu unterschätzender Faktor – und genau hier kam der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. ins Spiel. „Unser Förderverein engagiert sich für vielfältige Projekte, die allesamt das Wohlbefinden von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden im Blick haben“, erklärt Gerhard Wägemann, Vorstandsvorsitzender des Vereins.

Die Initiative ist ein weiteres Beispiel dafür, wie gemeinsames Engagement das Klinikum Altmühlfranken zu einem Ort macht, an dem Patienten, Angehörige und Mitarbeitende sich gleichermaßen wohlfühlen. Wer Interesse an einer Mitgliedschaft im Förderverein des Klinikums Altmühlfranken hat, findet unter www.klinikum-altmuehlfranken.de/foerderverein weitere Informationen.

Mitarbeiterin Andrea Edel hat ihr ansprechendes Bild mit der Glaskugel am Ufer des Altmühlsees aufgenommen. Was könnte besser in unsere Region passen?

Erlebe einen spannenden Tag im Zeichen der Pflege und sei Teil unseres „Boys Day“ am Klinikum Altmühlfranken.

Ihr interessiert Euch für eine Ausbildung in der Pflege und habt Lust, einfach mal reinzuschnuppern?

Dann schnell anmelden und einen spannenden Tag im Klinikum Altmühlfranken erleben! Bei uns erhaltet Ihr einen umfassenden Einblick in die beiden Berufsbilder des Pflegefachmanns und des Pflegefachhelfers. Eines ist jetzt schon sicher: Langeweile kommt gewiss nicht auf!

Wir zeigen Euch unsere Berufsfachschule für Pflege, erklären die Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Ausbildung, geben Einblicke in Bereiche des Klinikums, die nur Mitarbeitende kennen und beantworten alle Eure Fragen rund um das Thema Pflege und die Ausbildung bei uns am Klinikum. Bei einem gemeinsamen Mittagessen lassen wir den Tag zusammen ausklingen.

Klingt spannend? Ist es auch! Ihr habt die Wahl zwischen Weißenburg & Gunzenhausen.

Jetzt ganz einfach hier anmelden:  Boys’Day (boys-day.de)

Wir freuen uns auf Euch!

 

Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Das Knie ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers und wird den ganzen Tag beansprucht, egal ob beim Laufen, Treppensteigen oder Sitzen. Wenn konservative Behandlungen nicht mehr ausreichen, um Schmerzen zu kontrollieren und die Funktion eines Gelenks zu erhalten, kommt ein künstliches Kniegelenk in Frage.

Als zertifiziertes EndoProthetikZentrum vereint das Klinikum Altmühlfranken ein hohes Maß an Spezialisierung, Kompetenz, Qualität und Erfahrung.

Chefarzt Dr. Bernd Krieg, Leiter des EndoProthetikZentrums am Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen, informiert über medizinische Entwicklungen, Behandlungsmöglichkeiten sowie die individuelle, gemeinsame Planung der Behandlung im Hinblick auf die Bedürfnisse und Wünsche des Patienten.

Im Anschluss an den Vortrag nimmt sich Chefarzt Dr. Bernd Krieg Zeit für individuelle Fragen und ein persönliches Gespräch.

Der Vortrag zum Thema „Das schmerzhafte Knie“ findet am Dienstag, 24. Februar 2026, im Rahmen der Vortragsreihe „Gesundheit im Dialog“ des Klinikums Altmühlfranken statt.

Beginn ist um 19:00 Uhr im Porto-Allegre-Raum, Mission „Eine Welt“, Hauptstr. 2 in Neuendettelsau

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

 

Vortragsreihe Gesundheit im Dialog, Termine für Januar bis März 2026 in Orangefarbenem Design

Die Vortragsreihe „Gesundheit im Dialog“ wird präsentiert durch den Förderverein Klinikum Altmühlfranken e.V. Unsere Ärztinnen und Ärzte halten dabei spannende Vorträge und machen gesundheitsrelevante Informationen mehrfach im Monat zugänglich für die Allgemeinheit. Die Themen reichen von dem schmerzhaften Knie oder der schmerzhaften Hüfte bis hin zum kranken Kind oder Organspenden.

Finden Sie hier die ersten Themen und Termine für 2026 zum Vormerken:

20.01.2026 – 19.00 Uhr:
„Das schmerzhafte Knie“
Dr. Bernd Krieg, Chefarzt für Orthopädie & Unfallchirurgie,
Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen, Albert-Schweitzer-Str. 90, Konferenzraum „Brombachsee“

29.01.2026 – 19.00 Uhr:
„Volkskrankheit Sodbrennen: Moderne Diagnostik und Therapie“
Prof. Dr. Ulrich Fetzner, Chefarzt für Allgemein- Viszeral- und minimalinvasive onkologische Chirurgie,
Forsthaus Treuchtlingen, Am Schloßberg 1

10.02.2026 – 19.00 Uhr:
„Das schmerzhafte Hüftgelenk“
Dr. Bernd Krieg, Chefarzt für Orthopädie & Unfallchirurgie,
Gotisches Rathaus Weißenburg, Marktplatz 1

26.02.2026 – 19.00 Uhr:
„Chirurgie bei Menschen im höheren Lebensalter: Schonend und effizient“
Prof. Dr. Ulrich Fetzner, Chefarzt für Allgemein- Viszeral- und minimalinvasive onkologische Chirurgie,
Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen, Albert-Schweitzer-Str. 90, Konferenzraum „Brombachsee“

10.03.2026 – 19.00 Uhr:
„Das kranke Kind: Notarzt, Kinderarzt oder Hausapotheke?“

Dr. med. Christian Maune, Chefarzt für Anästhesie & Allgemeinmedizin, Notfall- & Palliativmedizin
Florian Hiermeier, Assistenzarzt
Norbert Raabe, Facharzt für Kinder- & Jugendmedizin,
Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen, Albert-Schweitzer-Str. 90, Konferenzraum „Brombachsee“

17.03.2026 – 19.00 Uhr:
„Chirurgie vor Ort in der Region“
Prof. Dr. Ulrich Fetzner, Chefarzt für Allgemein- Viszeral- und minimalinvasive onkologische Chirurgie,
Gotisches Rathaus Weißenburg, Marktplatz 1

24.03.2026 – 19.00 Uhr:
„Patientenverfügung und Organspende“
Dr. med Marc Gutsche, Chefarzt der Anästhesie, Intensivmedizin & Notfallmedizin
Dr. med. Thomas Sommerer, Leitender Oberarzt der Anästhesie & Notfallsmedizin,
Gotisches Rathaus Weißenburg, Marktplatz 1

– Der Eintritt ist bei allen Vorträgen frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich –

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Bild der sechs Neugeborenen Babys in Weißenburg in der Weihnachtszeit 2025.

 

Über die Weihnachtsfeiertage durfte sich das Klinikum Altmühlfranken über die Geburt ganzer sieben „Christkindlein“ freuen: An den insgesamt drei Feiertagen erblickten stolze vier Mädchen und drei Jungen das Licht der Welt. Die Geburt der kleinen Emilia in den Morgenstunden des 1. Januar 2026 macht den Kindersegen nun perfekt. Auch das Neujahrsbaby erfreut sich bester Gesundheit und darf die Zeit des Ankommens und Kennenlernens in ruhiger Atmosphäre genießen.

Das Team der Geburtshilfe ist sich einig: Die Geburten an Weihnachten und am Neujahrstag sind stets etwas ganz Besonderes!  Das Klinikum Altmühlfranken wünscht allen Neugeborenen und ihren Eltern alles Gute, viel Gesundheit und einen glücklichen Start ins Leben.

Im Jahr 2025 erblickten im Klinikum Altmühlfranken Weißenburg 625 Kinder das Licht der Welt. Einer regelrechten Sensation kam der 21. Oktober 2025 gleich: Ganze 10 Kinder wurden an diesem besonderen Tag in Weißenburg geboren.
Das erfahrene Team aus Gynäkologen, Hebammen und Pflegekräften begleitet werdende Eltern mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen – von der Geburtsvorbereitung bis zur sicheren und geborgenen Entbindung.

In den letzten Wochen hat sich auf der Baustelle wieder einiges getan, und die Fortschritte sind bereits deutlich sichtbar. Hier ein Überblick über die aktuellen Entwicklungen:

Fassadendämmung

Derzeit wird die energieeffiziente Fassadendämmung angebracht. Langfristig trägt diese Maßnahme nicht nur zu einer Reduzierung der Energiekosten und des Energieverbrauchs bei, sondern leistet,  indem sie die Emissionen verringert, auch einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz.

Damit der weitere Ausbau sichergestellt ist, wurde zudem eine Winterbauheizung eingerichtet. Somit können auch während der Wintermonate die Ausbauarbeiten im Innenbereich unterbrechungsfrei fortgesetzt werden.

Erste Eindrücke der Fassade

Ein weiterer spannender Meilenstein im Bauprozess ist die im Lichthof bereits angebrachte Musterfassade. Sie gibt einen anschaulichen Vorgeschmack darauf, wie die Fassade des zukünftigen Funktionsgebäudes aussehen und wie sich das Gesamtbild des Gebäudes gestalten wird. Zudem verdeutlicht sie, wie das Funktionsgebäude Schritt für Schritt seine endgültige Form annimmt und sich allmählich von einer Baustelle zu einem modernen Klinikgebäude entwickelt.

Schutz durch Gerüstrupfen

Um die Dämmung vor den Elementen zu schützen, wurde um das gesamte Gerüst ein engmaschiges Netz, die sogenannten „Gerüstrupfen“, gespannt. Dieses Netz dient als Schutz vor Regen und Schnee und sorgt dafür, dass die Dämmmaterialien nicht durch ungünstige Wetterbedingungen beschädigt werden. Die

Baustelle ist somit sicher und wetterfest verpackt, was einen ungestörten Baufortschritt ermöglicht.

Technikzentrale

Zum Abschluss der Dacharbeiten wird nun die Technikzentrale als Stahlbau aufgebaut. Für das Bewegen der erforderlichen Bauteile wird ein Autokran zum Einsatz kommen, dessen Präsenz auch für den Betrachter deutlich erkennbar sein wird.

Weiterhin auf dem Laufenden bleiben

Wir werden auch im kommenden Jahr weitere Fortschritte mit Ihnen teilen. Folgen Sie uns auf unseren Social-Media-Kanälen auf Facebook und Instagram, um regelmäßig neue Bilder und Einblicke in den Bauprozess zu erhalten.

 

Innenausbau Funktionsgebäude Weißenburg Beispiel Fassade Funktionsgebäude WeißenburgBaustellenheizung im Innenbereich während Wintermonate im neuen Funktionsgebäude Weißenburg

Am heutigen Weltpankreaskrebstag, dem 20.11.2025, wollen wir gemeinsam auf die Bedeutung der Bauchspeicheldrüse und die Herausforderungen bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs aufmerksam machen. Zu diesem Anlass haben unsere Chefärzte Prof. Ulrich Fetzner (Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive onkologische Chirurgie) und Dr. Stephan Limmer (Innere Medizin und Gastroenterologie) sieben wichtige Infos zusammengestellt:

Sie erklären, was das Organ leistet, welche Symptome auf eine Erkrankung hindeuten können, wie die Diagnose gestellt wird, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wer alles am Behandlungsprozess beteiligt ist. Schauen Sie ins Interview und erfahren Sie mehr, warum Früherkennung und interdisziplinäre Zusammenarbeit gerade bei Bauchspeicheldrüsenkrebs entscheidend sind.

1. Wer hat den Weltpankreaskrebstag ausgerufen und was passiert an diesem Tag?

Pankreaskrebs, auch Bauchspeicheldrüsenkrebs genannt, ist eine seltene, bösartige und sehr ernsthafte Erkrankung eines wichtigen inneren Organs.

Der Weltpankreaskrebstag wurde vor allem von der World Pankreas Cancer Coalition und der deutschen Selbsthilfevereinigung AdP ins Leben gerufen und hat zum Ziel die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.

Manche öffentlichen Gebäude werden heute sogar in der Farbe Lila angestrahlt. Aus diesem Anlass zeigt sich auch unser Kliniklogo in den sozialen Netzwerken heute in dieser Farbe. Es ist immer der dritte Donnerstag im Monat November.

2. Können Sie die Erkrankung kurz erläutern?

Die Erkrankung tritt meist bei Menschen im Alter von 60 bis 70 Jahren auf – selten früher, häufig aber auch später. Leider entwickeln sich erst spät Symptome wie Gewichtsverlust, Kraftverlust oder eine gelbe Haut. Es kommt dann entscheidend darauf an, dass die Betroffenen an einer Klinik mit Erfahrung in der Diagnostik und der Therapie, an der heute viele Fachgebiete beteiligt sind, beraten werden.
Wir können heute einer bestimmten Zielgruppe und unter günstigen Voraussetzungen deutlich besser helfen als früher. Manche Patientinnen und Patienten leben bei optimaler Behandlung fünf, zehn Jahre oder sogar länger. Wir möchten jedoch nicht verschweigen, dass Pankreaskrebs in den meisten Fällen auch heute noch sehr ernst ist und weiterhin tödlich enden kann.

3. Was ist die Bauchspeicheldrüse und welche Aufgaben hat sie?

Die Bauchspeicheldrüse ist ein kleines Organ mit vielen lebenswichtigen Aufgaben. Sie liegt tief im Oberbauch – hinter dem Magen und vor der Wirbelsäule. Etwa 15 cm lang, 4 cm breit und nur 1–2 cm dick, wiegt sie rund 120 Gramm.

Trotz ihrer geringen Größe produziert sie unter anderem Insulin für den Zuckerstoffwechsel sowie den wasserklaren Bauchspeichel, welcher unsere Verdauungsenzyme enthält. Bis zu 3 Liter dieses Verdauungssafts stellt sie täglich her – ein Leben lang.

4. Wie äußert sich Bauchspeicheldrüsenkrebs?

Die Erkrankung tritt vor allem bei Menschen ab dem 60. Lebensjahr auf. Rauchen, Übergewicht und eine genetische Vorbelastung erhöhen das Risiko. Da sich Symptome meist erst spät zeigen, wird der Tumor häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Bei rund der Hälfte der Betroffenen ist eine wirksame Behandlung dann nur noch eingeschränkt möglich, da bereits Metastasen, etwa in der Leber, vorliegen oder der Tumor nicht mehr vollständig entfernt werden kann.

Die Zahl der Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankungen nimmt weiter zu, vor allem infolge der demografischen Entwicklung. Weltweit sind derzeit rund 500.000 Menschen pro Jahr betroffen.

5. Wie wird Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert?

Eine Diagnose erfolgt meist erst, wenn Beschwerden wie Gelbsucht oder ungewollter Gewichtsverlust auftreten. In solchen Fällen wird in der Regel eine Computertomographie durchgeführt, auf welcher der Tumor dann zu erkennen ist. Wird der Krebs in einem frühen Stadium entdeckt, handelt es sich häufig um einen Zufallsbefund – etwa im Rahmen einer Computertomographie oder eines MRT, das aus anderen Gründen, z.B. bei Rückenschmerzen, durchgeführt wurde. Mithilfe moderner High-End-Technik, wie sie auch von Dr. Limmer in der Klinik eingesetzt wird, kann über eine Magenspiegelung mit einer winzigen Kamera der Bauchspeicheldrüsengang eingesehen und bei Bedarf Proben vom Tumor zur weiteren Untersuchung entnommen werden.

6. Wie sieht die Behandlung aus?

Wenn möglich, dann spielt die operative Entfernung des Tumors eine wichtige Rolle in der Behandlung. Je nach Sitz des Tumors müssen Teile der Bauchspeicheldrüse oder die gesamte Drüse entfernt werden. Trotz großer Fortschritte bleibt dies ein umfangreicher Eingriff, der für die Patientinnen und Patienten eine erhebliche Belastung darstellen und mit dem Risiko schwerer Komplikationen verbunden sein kann. Eine Chemotherapie kann vorbereitend für eine Operation helfen den Tumor zu verkleinern oder nach der Operation, um das Rückfallrisiko zu reduzieren. Zunehmend kommen dabei auch moderne Therapieverfahren mit Antikörpern zum Einsatz.

7. Wer ist an der Behandlung beteiligt?

An der Behandlung sind zahlreiche Fachdisziplinen beteiligt: unsere Diabetologin, Frau Dr. Weiße-Löbner, die Diätassistentin, Frau Lindner, die Onkologen, Dr. Schmidt und Dr. Schauenberg, das Team der Krankenpflege und der onkologischen Fachpflege unter der Leitung unserer Pflegedirektorin, Frau Roth, die Physiotherapeutinnen und -therapeuten, die Psychoonkologinnen und Psychoonkologen, die Radiologen des Diagnostikums Bayern Mitte sowie selbstverständlich die Abteilungen für Gastroenterologie und Chirurgie, vertreten durch uns beide, Dr. Limmer und Prof. Fetzner.