Die gynäkologische Praxis von Katja Anuschek und Rudolf Löschel in Weißenburg freut sich über personelle Verstärkung und die Sicherung der Geburtshilfe am Klinikum Altmühlfranken. 

Ärztliches Team der Frauenarztpraxis Löschel, Anuschek

Die traditionsreiche gynäkologische Praxis von Katja Anuschek und Rudolf Löschel freut sich über ärztliche Verstärkung und stellt damit auch künftig die Geburtshilfe am Klinikum Altmühlfranken in Weißenburg sicher. Von links nach rechts: Die Praxisinhaber Rudolf Löschel und Katja Anuschek, Weam Balid, Svetlana Achziger und Dr. Andreas Bittl

Die renommierte gynäkologische Praxis der Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe Katja Anuschek und Rudolf Löschel, die in enger Zusammenarbeit mit einem engagierten Team von Beleghebammen und Pflegefachkräften die Geburtshilfe am Klinikum Altmühlfranken in Weißenburg verantworten, freut sich über qualifizierten ärztlichen Zuwachs. Damit ist die geburtshilfliche Versorgung am Standort Weißenburg auch künftig stabil gewährleistet.

Wichtiges Signal für die Zukunft

„Wir freuen uns sehr, dass wir unser Team weiter verstärken konnten. Das ist ein wichtiges Signal für die Zukunft der Geburtshilfe in Weißenburg“, betont die erfahrene Fachärztin Katja Anuschek. „Gerade in Zeiten, in denen vielerorts geburtshilfliche Angebote reduziert werden, ist es uns ein großes Anliegen, die Versorgung vor Ort auf hohem Niveau zu sichern.“

Geburtshilfe wird durch Dr. Bittl und Frau Achziger unterstützt

Bereits im vergangenen Jahr konnte mit Dr. Andreas Bittl ein erfahrener Gynäkologe für die Geburtshilfe gewonnen werden. Vielen werdenden Eltern ist er bereits aus seiner langjährigen Tätigkeit im Nachbarlandkreis Roth bekannt. Nach der Schließung der Geburtsstation in Roth konnte mit ihm ein äußerst erfahrener Arzt für den Standort Weißenburg gewonnen werden.

„Wir bekommen vermehrt Anfragen, ob Herr Dr. Bittl auch Sprechstundentermine anbieten kann. Er konzentriert sich jedoch ausschließlich auf die geburtshilfliche Versorgung“, erklärt Katja Anuschek.

Ab August nun verstärkt eine weitere bekannte Fachärztin mit einem sehr hohen Erfahrungsschatz das Team in Festanstellung: Svetlana Achziger ist vielen noch aus ihrer langjährigen Tätigkeit in der Geburtshilfe in der Klinik im nahegelegenen Kösching bekannt. Nach deren Schließung konnte die gebürtige Russin im Juni und Juli zunächst als Vertretung in der Geburtshilfe für Frau Anuschek gewonnen werden. Überzeugt von der hohen fachlichen Kompetenz, der kollegialen Zusammenarbeit sowie der wertschätzenden Atmosphäre im ganzen Team entschied sich Frau Achziger, die Praxis sowie das Klinikum in der Geburtshilfe zu unterstützen.

„Ich wurde hier sehr offen aufgenommen. Die Zusammenarbeit im Team, mit den Hebammen und auch mit den Patientinnen ist ausgesprochen wertschätzend und professionell – das hat mir die Entscheidung leicht gemacht zu bleiben“, so Svetlana Achziger. Frau Achziger kümmert sich im Belegdienst um die Geburtshilfe.

Praxisbetrieb bekommt Unterstützung von Frau Balid

Auch im Praxisbetrieb wurde das Team weiter gestärkt: Mit Frau Weam Balid konnte eine weitere Ärztin gewonnen werden, die in ihrem Heimatland Syrien bereits als Fachärztin für Gynäkologie tätig war und sich aktuell im deutschen Anerkennungsverfahren befindet. Sie bringt umfangreiche Erfahrung aus der Tätigkeit an einer Universitätsklinik sowie mehrere Jahre Praxisarbeit mit und ergänzt das Team in idealer Weise. Zudem spricht Frau Balid neben Deutsch auch fließend Arabisch.

Rudolf Löschel, der selbst viele Jahre in der Geburtshilfe tätig war, bleibt der Praxis weiterhin mit großem Engagement erhalten und kümmert sich dort um die ambulante Versorgung der Patientinnen. „Die Betreuung unserer Patientinnen liegt uns besonders am Herzen. Auch wenn ich nicht mehr in der Geburtshilfe tätig bin, bleibe ich der Praxis selbstverständlich erhalten“, betont Rudolf Löschel.

Zusammenarbeit mit Klinikum Altmühlfranken als Erfolgsfaktor

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die enge und verlässliche Zusammenarbeit mit dem Klinikum Altmühlfranken. Dieses unterstützt die Praxis und schafft damit wichtige Rahmenbedingungen für den Fortbestand der Geburtshilfe am Standort Weißenburg.

„Die Kooperation mit dem Klinikum Altmühlfranken ist für uns von zentraler Bedeutung. Wir erfahren dort große Unterstützung – beispielsweise übernimmt das Klinikum auch die Haftpflichtversicherung für die Belegärzte. Das ist ein starkes Zeichen und schafft Planungssicherheit“, so Löschel.

Gute Zukunftsaussichten für die Geburtshilfe

Ein wichtiges Signal für die Zukunft setzt die Praxis zudem mit dem Erwerb des Kassensitzes der langjährigen Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Cornelia Gotthardt. Ehemalige Patientinnen von Frau Gotthardt sind in der Praxis Anuschek und Löschel herzlich willkommen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang: Anders als bei etlichen Fachärzten besteht dort kein Aufnahmestopp. Zudem verfügt das Team auch über vielfältige Sprachkompetenzen: Patientinnen können dort auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Russisch und Italienisch betreut werden.

Auch die aktuellen Geburtenzahlen unterstreichen die positive Entwicklung: Bereits zur Jahresmitte erblickten im Klinikum Altmühlfranken Weißenburg 330 Kinder das Licht der Welt – ein sehr guter Halbjahreswert, der dem bundesweit rückläufigen Trend entgegensteht.

Belegarztsystem in Weißenburg

Die Sicherstellung der Geburtshilfe erfolgt in Weißenburg über das sogenannte Belegarztsystem. Dabei betreiben niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ihre eigene Praxis und betreuen ihre Patientinnen zusätzlich im Krankenhaus, etwa bei Geburten. Dieses Modell ermöglicht eine enge, kontinuierliche Betreuung und ist insbesondere für kleinere Kliniken von großer Bedeutung, da diese häufig nicht über die finanziellen Mittel verfügen, eine vollständig angestellte ärztliche Besetzung rund um die Uhr vorzuhalten.

„Das Belegarztsystem ist ein entscheidender Baustein, um die Geburtshilfe auch an kleineren Standorten wie dem unseren langfristig zu sichern“, meint Christoph Schneidewin, Vorstand des Klinikums Altmühlfranken. „Daher freuen wir uns ganz besonders über die ärztliche Verstärkung in der Geburtshilfe durch Herrn Dr. Bittl und Frau Achziger, denn der Erhalt einer stabilen geburtshilflichen Versorgung für werdende Eltern ist uns allen ein zentrales Anliegen“ so Schneidewin weiter.

Katja Anuschek und Rudolf Löschel betonen abschließend, dass sie gemeinsam mit ihrem Team und in enger Partnerschaft mit dem Klinikum Altmühlfranken alles daransetzen, die Geburtshilfe in Weißenburg nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln.

Der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. möchte Kindern in den Notaufnahmen eine Freude machen und bittet um Unterstützung bei der „Trösterbären-Aktion“

Trösterbär des Klinikums Altmühlfranken

Diese süßen Teddybären – auch „Trösterbären“ genannt“ – schenken Kindern in den Notaufnahmen Trost und Geborgenheit. Für die Anschaffung der Plüschtiere ist der Förderverein des Klinikums auf Spenden angewiesen. Bild: Klinikum Altmühlfranken

 

Die Notaufnahmen des Klinikums Altmühlfranken werden beinahe täglich von Kindern und Jugendlichen besucht – sei es als Patientinnen und Patienten oder als Begleitung von Angehörigen. Trotz einer sehr guten medizinischen Versorgung stellt ein Krankenhausaufenthalt für viele Kinder eine große emotionale Belastung dar.

Um Ängste zu lindern und Trost zu spenden, wurde vor einigen Jahren die „Trösterbären-Aktion“ ins Leben gerufen. Die liebevoll gestalteten Teddybären helfen den kleinen Patientinnen und Patienten, sich in der ungewohnten Situation sicherer zu fühlen und schwierige Momente besser zu bewältigen.

Für die beiden Notaufnahmen des Klinikums werden jährlich rund 200 „Trösterbären“ benötigt – eine Aufgabe, die der noch junge Förderverein alleine nicht stemmen kann. Die Initiative ist daher auf die Unterstützung regionaler Unternehmen sowie engagierter Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, ausreichend Teddys bereitzustellen, um den kleinen Patientinnen und Patienten eine Freude machen zu können.

Jede Spende trägt unmittelbar dazu bei, Kindern in schwierigen Momenten ein Stück Geborgenheit zu schenken und jeder Betrag fließt vollständig in die Finanzierung der Trösterbären.
Wer die Aktion unterstützen möchte, findet nachfolgend die entsprechenden Kontodaten. Sie haben noch Fragen? Gerne erreichen Sie den Förderverein unter Telefon 09831 52-2133 oder per Mail unter foerderverein@klinikum-altmuehlfranken.de

Spenden

Spendenkonto:
Förderverein Klinikum Altmühlfranken e.V.
IBAN: DE49 7645 0000 0015 2234 15
BIC: BYLADEM1SRS
Bank: Sparkasse Mittelfranken-Süd
Verwendungszweck: „Spendenaktion Trösterbären“

Spendenquittungen werden automatisch ausgestellt, sobald der steuerliche Grenzwert von 300 Euro überschritten wird. Für geringere Beträge genügt der Kontoauszug als Nachweis für das Finanzamt.

Der Förderverein und das Klinikum Altmühlfranken bedanken sich von Herzen bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für Ihr großes Engagement zugunsten der jüngsten Patientinnen und Patienten!