Dr. Stefan Friedl und Moritz Eiber bieten ihren Patientinnen und Patienten im MVZ in der Stadtmühlgasse weiterhin ein breites Spektrum orthopädischer Leistungen.

Moritz Eiber und Dr. Stefan Friedl MVZ Stadtmühlgasse

Bereits seit den 1970er Jahren besteht die bekannte orthopädische Praxis in Weißenburg: Zunächst geführt von den Ärzten Dr. Weinzierl und Dr. Riedl, kam 1997 Dr. Stefan Friedl hinzu, der zuvor in Ingolstadt als Oberarzt in der Orthopädie tätig war und Weinzierl ablöste. Anschließend führte er gemeinsam mit Dr. Martin Riedl die traditionsreiche Weißenburger Praxis fast 30 Jahre lang erfolgreich. Mit dem Eintritt Riedls in den Ruhestand zum 1. Januar 2026 übernimmt Moritz Eiber gemeinsam mit Dr. Stefan Friedl die Praxisführung. Beide Fachärzte decken ein breites Spektrum konservativer und moderner orthopädischer Behandlungen ab. Zu gleichen Zeitpunkt wurde die Praxis auch in das MVZ des Klinikums Altmühlfranken überführt.

Mit diesem Schritt setzt das Klinikum die wohnortnahe fachärztliche Versorgung im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie fort und stärkt die medizinische Kompetenz in der Region nachhaltig.

Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Beschwerden bestmöglich zu begleiten – und das bevorzugt mit konservativen Therapien, um Operationen nach Möglichkeit zu vermeiden oder mindestens hinauszuzögern“, erklärt Friedl, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Spezialist für Chirotherapie, Dorntherapie, Akupunktur (A- und B-Diplom) und Osteologie.

Das Leistungsspektrum der Praxis ist entsprechend vielfältig: Das Hauptgebiet der Fachärzte liegt in der Behandlung von degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen, degenerativen Erkrankungen sämtlicher Gelenke sowie aller Art von Unfällen. Darüber hinaus wird das breite Spektrum ergänzt durch Akupunktur, Dorntherapie, Laser- und Magnetfeldtherapie, Stoßwellentherapie und Kinesiotaping. Die Sonographie der Säuglingshüfte gehört ebenso dazu wie unfallchirurgische Leistungen (Gips- und Verbandstechniken, Einlagenversorgung) und die Behandlungen typischer Beschwerden wie Tennisellenbogen, Fersensporn oder Schleimbeutelentzündungen. Zudem führen die Ärzte Knochendichtemessungen zur Osteoporose-Vorsorge durch – eine wichtige Maßnahme, um Frakturen vorzubeugen, bevor sie entstehen.

Moritz Eiber, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, bringt wertvolle Expertise aus seiner bisherigen Tätigkeit als Oberarzt am Klinikum Altmühlfranken, Standort Gunzenhausen, mit. Ein besonderes Augenmerk legt er auf die Alterstraumatologie, also die Behandlung von Knochenbrüchen und Gelenkverletzungen im höheren Lebensalter – oftmals in engem Zusammenhang mit Osteoporose. „Gerade ältere Menschen profitieren von einer frühzeitigen Diagnose und Therapie. Wir wollen Stürze verhindern, Mobilität erhalten und so Lebensqualität sichern“, betont Eiber.

Das achtköpfige Praxisteam um die beiden Fachärzte sorgt für eine persönliche Betreuung mit kurzen Wartezeiten – Termine sind in aller Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen möglich. Neben den regulären Kassenleistungen bietet die Praxis auch ausgewählte IGeL-Leistungen an, etwa Knochendichtemessungen, Kinesiotaping, und andere Therapieverfahren.  Perspektivisch möchten die Ärzte auch eine Vitamin-D-Messung anbieten; ein entsprechendes Messgerät soll in naher Zukunft angeschafft werden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Übernahme der Praxis Dr. Riedl/Dr. Friedl ein Stück regionaler Medizingeschichte fortschreiben können“, sagt Christoph Schneidewin, Vorstand des Klinikums Altmühlfranken. „Mit Herrn Dr. Friedl und Herrn Eiber sowie dem gesamten Praxisteam haben Patientinnen und Patienten eine hervorragend aufgestellte Truppe an der Seite, die für Kompetenz, Menschlichkeit und kurze Wege steht.“

Die Weiterführung der Praxis als MVZ („Medizinisches Versorgungszentrum“) unterstreicht den Anspruch des Klinikums Altmühlfranken, die medizinische Versorgung in der Region zu sichern. Mit der hervorragenden Aufstellung von Herrn Dr. Friedl und Herrn Eiber bleibt die orthopädische Versorgung in Weißenburg auch in Zukunft in besten Händen.

Zum Hintergrund:

Ein MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) ist eine rechtlich selbstständige Form der ambulanten ärztlichen Versorgung, in der mindestens zwei Ärztinnen oder Ärzte unter einem organisatorischen Dach zusammenarbeiten und als eigener Leistungserbringer an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen. Das Klinikum Altmühlfranken betreibt mit den MVZ Altmühlfranken eigene medizinische Versorgungszentren als Tochtergesellschaften des Klinikums. Diese befinden sich im Fachärztezentrum am Klinikum, in der Holzgasse 28b und in der Stadtmühlgasse (alle in Weißenburg) sowie in Treuchtlingen, Josef-Lidl-Str. 3, und in Gunzenhausen (im Klinikum). Dort werden insbesondere orthopädische, chirurgische und internistische ambulante Leistungen angeboten, die eng mit den stationären Abteilungen des Klinikums zusammenarbeiten.

Selbst wer häufiger am Klinikum Altmühlfranken vorbei kommt, nimmt die vielen kleinen Baufortschritte, die unseren Funktionsneubau am Standort Weißenburg nach und nach vervollständigen, oftmals kaum wahr.

Der Blick auf das Schritt für Schritt entstehende Gebäude lohnt sich jedoch gleich mehrfach: Die Fassade nimmt mehr und mehr Gestalt an; das Anbringen der Fassadenelemente ist sogar schon fast abgeschlossen.

Auch auf dem Dach geht es in wenigen Wochen rund:

Ab Anfang Mai wird im Innenhof und auf dem Hauptdach mit dem Aufbringen der Dachbegrünung begonnen. Eine zeitgemäße und vor allem nachhaltige Sache. Darüber hinaus wird unser neues Gebäude über eine Photovoltaikfläche verfügen, sodass direkt vor Ort grüner Strom erzeugt werden kann. Apropos grün: Im Juni 2026 werden Fachkundige mit der Gestaltung der Außenanlagen beginnen. Gerade wenn die ersten Bäume gepflanzt sind und die zahlreichen Stauden ihre Blüten zeigen, wird aus der enormen Baustelle peu à peu ein Ort zum Wohlfühlen, der sich in seiner Gestaltung optimal in das bestehende Ensemble einfügen wird.

Freuen wir uns also auf die zahlreichen sichtbaren Fortschritte in den nächsten Monaten!

 

Gerade erst durften wir unseren letztjährigen Kurs der Pflegefachhelfer/innen nach erfolgreich absolvierten Abschluss verabschieden – schon beginnt ein neues Ausbildungsjahr.
Wir begrüßen ganz herzlich unsere 12 neuen Auszubildenden, die heute in den diesjährigen Kurs der Pflegefachhelferausbildung starten durften.

Die Pflegefachhelfer und Pflegefachhelferinnen von 2026

Perspektive im Pflegeberuf

Bereits zum dritten Mal startet der einjährige Kurs, der viele berufliche Perspektiven in der Pflege eröffnet. Zwar unterscheidet er sich in Dauer und Lehrinhalten von der Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft, jedoch haben beide den täglichen Umgang mit Menschen gemeinsam, der äußerst vielfältig, abwechslungsreich und auch interessant ist. Für die duale Ausbildung mit einer Mischung aus Theorie und Praxis stehen den Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Altmühlfranken ein erfahrenes Team von Pflegepädagoginnen und Pädagogen sowie Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern mit Rat und Tat zur Seite.

Die kurze 1-jährige Ausbildungszeit macht den Kurs auch für Quereinsteigende interessant. Hat man in diesem Jahr Gefallen an der Versorgung von Patientinnen und Patienten und der Unterstützung der Pflegefachkräfte auf den Stationen gefunden, so kann man sich danach zur Pflegefachkraft weiterbilden.

Viel Erfolg für die einjährige Ausbildung

Wir wünschen unseren neuen Auszubildenden einen guten Einstieg am Klinikum Altmühlfranken, viel Freude am Lernen und bei Ihrer täglichen Arbeit und natürlich viel Erfolg für die Ausbildung, damit wir auch ihnen im nächsten Jahr zu einem erfolgreichen Abschluss gratulieren dürfen.

Gesundheit im Dialog - Termine für April/Mai 2026

Die Vortragsreihe „Gesundheit im Dialog“ wird präsentiert durch den Förderverein Klinikum Altmühlfranken e.V. Unsere Ärztinnen und Ärzte halten dabei spannende Vorträge und machen gesundheitsrelevante Informationen mehrfach im Monat zugänglich für die Allgemeinheit. Die Themen reichen von dem schmerzhaften Knie oder der schmerzhaften Hüfte bis hin zum kranken Kind oder Organspenden.

Finden Sie hier die Termine und Themen für April und Mai 2026 zum Vormerken:

14.04.2026 – 14.00 Uhr:
„Gesundes Altern“
Dr. med. Markus Wach – Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin & Geriatrie,
in Kooperation mit dem Seniorenkreis Haundorf,
Haundorf, Kirchenweg 2, Gemeindehaus

21.04.2026 – 19.00 Uhr:
„Schlaganfall – Risiko, Ursachen und aktuelle Therapie“
Dr. Heiko Priesmeier – Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Internistische Intensivmedizin,
in Kooperation mit dem Adventure Campus Treuchtlingen
Treuchtlingen, Hahnenkammstr. 19, Adventure Campus

28.04.2026 – 19.00 Uhr:
„Patientenverfügung und Organspende“
Dr. med. Marc Gutsche – Chefarzt der Anästhesie, Intensivmedizin & Notfallmedizin,
Dr. med. Thomas Sommerer Leitender Oberarzt der Anästhesie & Notfallmedizin
Wassertrüdingen, Kirchgasse, Bürgersaal

30.04.2026 – 19.00 Uhr:
„Volkskrankheit Gallensteinleiden“
Dr. med. Verena Anger – Oberärztin der Viszeralchirurgie,
Pleinfeld, Kirchenplatz 1, Mehrgenerationenhaus
Bitte beachten Sie: Der Veranstaltungsort befindet sich im 1. Stock, ohne Aufzug.

05.05.2026 – 19.00 Uhr:
„Notfälle & Erste Hilfe abseits der ausgetretenen Pfade“

Dr. med. Andreas Kinskofer – Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin und Intensivmedizin,
in Kooperation mit der Stadt Weißenburg,
Weißenburg, Marktplatz 1, Gotisches Rathaus

12.05.2026 – 19.00 Uhr:
„Das schmerzhafte Hüftgelenk“
Dr. Bernd Krieg – Chefarzt für Orthopädie & Unfallchirurgie,
Heidenheim, Ringstr. 8, Kloster, Benediktensaal

19.05.2026 – 19.00 Uhr:
„Volkskrankheit Sodbrennen“
Prof. Dr. Ulrich Fetzner – Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasiven onkologischen Chirurgie
in Kooperation mit der Stadt Weißenburg,
Weißenburg, Marktplatz 1, Gotisches Rathaus

– Der Eintritt ist bei allen Vorträgen frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich –

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!