Bereits zum neunten Mal fand Mitte März der Notfalltag Altmühlfranken am Kunststoffcampus Weißenburg statt. Veranstalter ist, wie jedes Jahr, das Klinikum Altmühlfranken, die Ausrichtung und Moderation der Veranstaltung lag erneut in den Händen des Ärztlichen Direktors und Notfallmediziners Dr. Maune. Die Fachveranstaltung lockte zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Medizin, Rettungsdienst und verwandten Berufsgruppen an. Ab dem frühen Morgen bot das Programm ein vielfältiges Spektrum an Vorträgen und Diskussionen zu aktuellen Themen der Notfallversorgung.

Vortrag beim 9. Notfalltag

Zahlreiche Teilnehmende aus Medizin, Rettungsdienst und verwandten Berufsgruppen besuchten voller Interesse den 9. Notfalltag Altmühlfranken.

Den Auftakt machte Herr Dr. med. Landsleitner von der Cnopfschen Kinderklinik Hallerwiese mit einem Vortrag zu Kindernotfällen. Anschließend erläuterte Dr. Kathrin Stifter, Oberärztin in der Kardiologie des Klinikums Altmühlfranken Gunzenhausen, anhand konkreter Fallbeispiele die Versorgung von Herzrhythmusstörungen und stellte die neuesten Zahlen aus dem Herzinfarkt-Netzwerk vor.
Nach einer kurzen Kaffeepause zeigte Dr. med. Krieg, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie des Klinikums Altmühlfranken, auf, worauf es in der präklinischen und klinischen Behandlung von Handverletzungen besonders ankommt.

Auch Themen jenseits der reinen Medizin fanden ihren Platz: Stefan Reutner stellte die wichtige Arbeit der Ökumenischen Notfallseelsorge im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen vor. Den Abschluss des Vortragsprogramms bildete Polizeihauptkommissar Oliver Kleinschmidt vom Polizeipräsidium Mittelfranken, der mit den Anwesenden das Zusammenspiel von Polizei und Rettungsdienst in besonderen Einsatzlagen diskutierte. Die hohe Beteiligung des Publikums führte dazu, dass die vorgesehene Zeit deutlich überschritten wurde – ein Zeichen für die Aktualität des Themas.

In der Mittagspause sorgte die Klinik-Küche für das leibliche Wohl der Gäste. Am Nachmittag rundete ein praxisorientierter Workshop zum Thema „Deeskalation in der Einsatzsituation“ das Programm ab. Hier stand aktives Üben im Vordergrund: Wie können aufgeheizte Situationen gewaltfrei beruhigt werden?
Bei den Teilnehmenden fand die Praxisübung großen Anklang, sind doch gerade Einsatzkräfte aus Not- und Rettungsdienst sehr häufig Aggressionen und Konflikten ausgesetzt.

Am Nachmittag ging der diesjährige Notfalltag schließlich zu Ende. Das Datum für den nächsten und damit 10. Notfalltag steht aber bereits fest: Am 13. März 2027 heißt es im Klinikum Gunzenhausen wieder üben und lernen, was das Zeug hält.

Zeit für gemeinsame Spaziergänge, Spiele oder längere Gespräche bleibt im Klinikalltag kaum. Gerade diese zwischenmenschlichen Begleitungen sind es jedoch, die helfen, den Blick wieder nach vorn zu richten. Kleine Hilfestellungen wie z.B. die Begleitung zu Untersuchungen oder das Vorlesen eines Buches sind unverzichtbar und werden sowohl von Patienten und Patientinnen als auch von den Mitarbeitenden des Klinikums sehr geschätzt.

Pfleger hält die Hand einer älteren kranken Person

Eine ehrenamtliche Tätigkeit im Klinikum kann für alle Parteien eine Bereicherung sein. Bild: KI-generiert

Zur Unterstützung der Patienten und Patientinnen, deren Angehörigen sowie der Mitarbeitenden sucht das Klinikum Altmühlfranken daher ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Freude am Kontakt mit Menschen haben und bereit sind, der Gemeinschaft einen Teil ihrer Zeit zu widmen.

Die Tätigkeiten bei einem ehrenamtlichen Einsatz im Klinikum sind dabei äußerst vielfältig: Ob das Vorlesen eines Buches, das Austeilen der Mahlzeiten oder Getränke, ein gutes Gespräch, die Begleitung zu Untersuchungen oder ein kleiner Spaziergang um die Klinik – bereits kleine Hilfestellungen entfalten eine große Wirkung.

Wenn auch Sie sich am Klinikum Altmühlfranken in Gunzenhausen und Weißenburg ehrenamtlich engagieren möchten, freuen sich die Verantwortlichen über Ihren Anruf. Natürlich kennt Ehrenamt auch im Krankenhaus keine Altersbeschränkung und eine gründliche Einarbeitung für den freundlichen Einsatz ist eine Selbstverständlichkeit.

Weiter Informationen erhalten Sie gerne im Sekretariat der Pflegedirektion bei Ansprechpartnerin Frau Lukas unter Telefon 09141/9033013.

Das Klinikum Altmühlfranken lud die niedergelassenen Ärzte der Region in das Strandhotel „Seehof“ in Langlau ein. Der Fokus lag auf dem persönlichen Austausch sowie der bestmöglichen Behandlung der gemeinsamen Patienten.

Die Referenten sorgten für einen interessanten und abwechslungsreichen Abend bei den anwesenden Ärztinnen und Ärzten. Von links nach rechts: Dr. Markus Wach, Prof. Dr. Ulrich Fetzner, Prof. Dr. Elmar Gräßel, Dr. Heiko Priesmeier und Klinikvorstand Christoph Schneidewin.

Unter großer Beteiligung fand Anfang März im Standhotel „Seehof“ in Langlau das Seenlandsymposium des Klinikums Altmühlfranken statt. Zahlreiche niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aus der Region folgten der Einladung, um sich im Rahmen einer interaktiven Fortbildungsveranstaltung über aktuelle Entwicklungen in der Medizin zu informieren und den fachlichen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen des Klinikums zu pflegen.

Eröffnet wurde der Abend durch Klinik-Vorstand Christoph Schneidewin. In seiner Begrüßung betonte er die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und niedergelassenen Ärzten: „Nur gemeinsam können wir die bestmögliche Versorgung der uns gemeinsam anvertrauten Patientinnen und Patienten gewährleisten. Eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen, liebe niedergelassene Kolleginnen und Kollegen, ist für uns gerade deshalb von zentraler Bedeutung.“

Spannende Einblicke in aktuelle Themen der Medizin

Im wissenschaftlichen Teil des Symposiums boten die Chefärzte des Klinikums sowie Gastreferent Prof. Dr. Elmar Gräßel aus dem Universitätsklinikum Erlangen spannende Einblicke in aktuelle Themen der Medizin.
Prof. Dr. Ulrich Fetzner, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasiven onkologischen Chirurgie, berichtete über die Neuigkeiten aus der Viszeralchirurgie und hob dabei das breite Leistungsspektrum des regionalen Klinikums hervor.
Dr. Heiko Priesmeier, Chefarzt für Kardiologie und Innere Medizin am Standort Gunzenhausen, stellte aktuelle Erkenntnisse aus der Kardiologie vor und erzeugte mit seinem kurzweiligen Vortrag großes Interesse bei den anwesenden Medizinern, die um einige Erkenntnisse reicher aus der Veranstaltung gingen.

Ein Höhepunkt des Symposiums war der gemeinsame Vortrag von Prof. Dr. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung und des Bereichs Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Uniklinikums Erlangen, und Dr. Markus Wach, Chefarzt der Geriatrie des Klinikums Altmühlfranken zum Thema: „Demenz: Neue Medikamente, neue Erkenntnisse“. Prof. Dr. Gräßel stellte dabei äußerst anschaulich die vielen neuen Erkenntnisse aus dem Bereich der Demenzforschung in den Fokus; Chefarzt Dr. Wach regte im Nachgang zur Diskussion und Fragestellung an.

Neben den fachlichen Impulsen stand zudem der persönliche Austausch im Mittelpunkt der Veranstaltung. In angeregten Gesprächen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Fragen an die Referenten zu stellen, Erfahrungen zu teilen und Kontakte zu vertiefen. Den gelungenen Abschluss des Abends bildete ein gemeinsames Drei-Gänge-Menü, bei dem die Gespräche in entspannter Atmosphäre fortgesetzt wurden.

Das Klinikum Altmühlfranken blickt auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück und plant, das Seenlandsymposium auch künftig fortzuführen, um weiterhin aktuelle medizinische Themen und die enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und Praxis in den Mittelpunkt zu stellen.


Theresa Hettwer (2. von links) hat das Bild einer Amsel im blühenden Kirschbaum vor wenigen Jahren im heimischen Garten aufgenommen. Patienten und Mitarbeitende freuen sich über die ansprechenden Naturbilder.


Seit wenigen Monaten können sich Patientinnen und Patienten nach einer Operation oder einem anderen Eingriff unter Narkose im Klinikum Altmühlfranken an etwas Besonderem erfreuen: Im Aufwachraum des OPs sowie im Überwachungsraum der Funktionsdiagnostik hängen neue, stimmungsvolle Landschaftsfotografien. Das Tolle daran: Sie stammen von Mitarbeitenden des Klinikums selbst und zeigen allesamt Impressionen aus Altmühlfranken.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Kolleginnen und Kollegen ihr fotografisches Talent mit uns teilen und so unseren Patientinnen und Patienten schöne, beruhigende Eindrücke aus der Heimat ermöglichen“, lobt Klinikvorstand Christoph Schneidewin. „Die Motive zeigen vertraute Landschaften aus der Region – das schafft Nähe und vermittelt ein Stück Heimatgefühl.“

Das Feedback der Patientinnen und Patienten ist durchweg positiv und auch eine Vertreterin eines Medizintechnikunternehmens, die in ihrem beruflichen Alltag jede Menge Aufwach- und Überwachungsräume zu sehen bekommt, meinte, in Gunzenhausen sei dank der stimmungsvollen Bilder wohl der freundlichste Überwachungsraum weit und breit. Der ursprüngliche Zweck der Fotografien, Patienten nach einer Operation in eine angenehme, beruhigende Atmosphäre zu überstellen, wurde damit vollends erreicht.


Naturgemäß gestaltet sich die Anbringung von Bildern in einem Klinikum mit all den Hygiene- und Brandschutzvorschriften weit aufwändiger als die Aufhängung im heimischen Wohnzimmer: Die Oberfläche muss von besonderer Beschaffenheit sein – eine Reinigung mit speziellen Mitteln darf die Fläche auch nach mehreren Jahren nicht beschädigen. Dafür wurden die Deckenbilder mit einer besonderen Lösung bestrichen; die Wandbilder hingegen wurden in hochwertigem Glas gefasst.
Darüber hinaus müssen die strengen Richtlinien des Brandschutzes umgesetzt werden. Der Kostenaufwand pro Bild ist daher ein nicht zu unterschätzender Faktor – und genau hier kam der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. ins Spiel. „Unser Förderverein engagiert sich für vielfältige Projekte, die allesamt das Wohlbefinden von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden im Blick haben“, erklärt Gerhard Wägemann, Vorstandsvorsitzender des Vereins.

Die Initiative ist ein weiteres Beispiel dafür, wie gemeinsames Engagement das Klinikum Altmühlfranken zu einem Ort macht, an dem Patienten, Angehörige und Mitarbeitende sich gleichermaßen wohlfühlen. Wer Interesse an einer Mitgliedschaft im Förderverein des Klinikums Altmühlfranken hat, findet unter www.klinikum-altmuehlfranken.de/foerderverein weitere Informationen.

Mitarbeiterin Andrea Edel hat ihr ansprechendes Bild mit der Glaskugel am Ufer des Altmühlsees aufgenommen. Was könnte besser in unsere Region passen?