In den letzten Wochen hat sich auf der Baustelle wieder einiges getan, und die Fortschritte sind bereits deutlich sichtbar. Hier ein Überblick über die aktuellen Entwicklungen:

Fassadendämmung

Derzeit wird die energieeffiziente Fassadendämmung angebracht. Langfristig trägt diese Maßnahme nicht nur zu einer Reduzierung der Energiekosten und des Energieverbrauchs bei, sondern leistet,  indem sie die Emissionen verringert, auch einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz.

Damit der weitere Ausbau sichergestellt ist, wurde zudem eine Winterbauheizung eingerichtet. Somit können auch während der Wintermonate die Ausbauarbeiten im Innenbereich unterbrechungsfrei fortgesetzt werden.

Erste Eindrücke der Fassade

Ein weiterer spannender Meilenstein im Bauprozess ist die im Lichthof bereits angebrachte Musterfassade. Sie gibt einen anschaulichen Vorgeschmack darauf, wie die Fassade des zukünftigen Funktionsgebäudes aussehen und wie sich das Gesamtbild des Gebäudes gestalten wird. Zudem verdeutlicht sie, wie das Funktionsgebäude Schritt für Schritt seine endgültige Form annimmt und sich allmählich von einer Baustelle zu einem modernen Klinikgebäude entwickelt.

Schutz durch Gerüstrupfen

Um die Dämmung vor den Elementen zu schützen, wurde um das gesamte Gerüst ein engmaschiges Netz, die sogenannten „Gerüstrupfen“, gespannt. Dieses Netz dient als Schutz vor Regen und Schnee und sorgt dafür, dass die Dämmmaterialien nicht durch ungünstige Wetterbedingungen beschädigt werden. Die

Baustelle ist somit sicher und wetterfest verpackt, was einen ungestörten Baufortschritt ermöglicht.

Technikzentrale

Zum Abschluss der Dacharbeiten wird nun die Technikzentrale als Stahlbau aufgebaut. Für das Bewegen der erforderlichen Bauteile wird ein Autokran zum Einsatz kommen, dessen Präsenz auch für den Betrachter deutlich erkennbar sein wird.

Weiterhin auf dem Laufenden bleiben

Wir werden auch im kommenden Jahr weitere Fortschritte mit Ihnen teilen. Folgen Sie uns auf unseren Social-Media-Kanälen auf Facebook und Instagram, um regelmäßig neue Bilder und Einblicke in den Bauprozess zu erhalten.

 

Innenausbau Funktionsgebäude Weißenburg Beispiel Fassade Funktionsgebäude WeißenburgBaustellenheizung im Innenbereich während Wintermonate im neuen Funktionsgebäude Weißenburg

Bei der Mitgliederversammlung Ende November in Weißenburg präsentierte der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. eine beeindruckende Bilanz zahlreicher erfolgreich umgesetzter Projekte. Förderverein-Vorstandsvorsitzender Gerhard Wägemann begrüßte die Mitglieder und weitere interessierte Gäste und stellte die vielfältigen Aktivitäten seit der letzten Versammlung vor.

Umgesetzte Projekte stärken Patientenversorgung und Mitarbeiterzufriedenheit

Zu den realisierten Vorhaben gehören die Anschaffung von Umhängetaschen für die Geriatrische Rehabilitation am Klinik-Standort Gunzenhausen, Reanimationskurse für nicht-medizinisches Personal sowie die Modernisierung der Kinderecke in Weißenburg. Letzte glänzt seither mit hochwertigem Mobiliar und pädagogisch hochwertigem Spiel- und Malequipment – sehr zur Freude der Kinder und ihrer Eltern.

Der aus finanzieller Sicht größte Posten war die Beschaffung eines Reanimationssimulators für den Standort Gunzenhausen mit einem Neupreis von über 10.000 Euro. Das Projekt wurde durch Großspenden regionaler Geldhäuser sowie des Schaeffler-Werks Gunzenhausen ermöglicht; den Restbetrag finanzierte der Förderverein aus Eigenmitteln. Der neue Simulator hatte es sogar ins Fernsehen geschafft: Das Frankenfernsehen berichtete Anfang November über ein Reanimationstraining für Ärzte und Pflegekräfte des Klinikums Altmühlfranken und zeigte im Beitrag, wie wertvoll die realitätsnahen Übungen im Falle eines Ernstfalls sind.

Ferner realisierte der Verein die Anbringung von Naturbildern in der Endoskopie, um einerseits ein angenehmes Ambiente zu schaffen und andererseits eine beruhigende Wirkung auf Patienten zu erzielen. Auch die finanzielle Unterstützung der Medizinischen Ferienakademie zur Gewinnung von Ärztinnen und Ärzten für die Region liegt den Verantwortlichen am Herzen; ebenso wird die Vortragsreihe des Klinikums „Gesundheit im Dialog“ vom Förderverein präsentiert.

 

Positive Kassenlage und ehrgeizige Pläne für 2026

Schatzmeisterin Jaqueline Nass berichtete über Einnahmen von rund 17.000 Euro und Ausgaben von etwa 15.000 Euro, wobei der Reanimationssimulator den größten Posten darstellte. Kassenprüferin Eileen Zäh bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung, woraufhin die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde.
Für 2026 plant der Förderverein die Wiederholung der Spendenaktion Trösterbären, die Anschaffung weiterer Umhängetaschen sowie weitere Erste-Hilfe-Kurse für nicht-medizinisches Personal an beiden Standorten. Sicherlich werden den bereits jetzt anvisierten Plänen noch weitere gute Ideen aus dem Mitarbeiterkreis des Klinikums folgen.

 

Landrat würdigt Engagement des Fördervereins

Landrat Manuel Westphal, der zusammen mit seinem Stellvertreter Günter Obermeyer zur Sitzung gekommen war, dankte dem Förderverein in seinem Grußwort ausdrücklich für dessen großes Engagement für das Klinikum. Er betonte gleichermaßen die großen Investitionen des Landkreises in die beiden Klinikstandorte Weißenburg und Gunzenhausen: „Sie sind das Herzstück unserer regionalen Gesundheitsversorgung“, so Westphal.  Zudem bedankte er sich ausdrücklich bei allen Mitarbeitenden und rief dazu auf, gemeinsam für den Erhalt der hochwertigen Gesundheitsversorgung im Landkreis einzutreten.

 

Pflege im Fokus

David Heger, Referent der Pflegedirektion, hielt abschließend einen Vortrag über die Entwicklung der Pflege und stellte die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen des Berufsfeldes vor.

Er erläuterte Maßnahmen des Klinikums zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften, darunter auch das Recruiting internationaler Pflegekräfte. Sein Vortrag stieß auf großes Interesse im Publikum und zog interessierte Fragen rund um die Pflege nach sich. Auch Vorstandsvorsitzender Gerhard Wägemann unterstrich die zahlreichen Karriere- und Weiterbildungschancen für Pflegekräfte und andere Berufsgruppen am Klinikum Altmühlfranken. „‚Auch die Bezahlung kann sich mehr als sehen lassen“, betonte Wägemann. Vorstand Christoph Schneidewin bekräftigte: „In kaum einem Beruf lässt sich bereits direkt nach der Ausbildung ein solch attraktives Gehalt erzielen; in den letzten Jahren hat sich sehr viel zum Positiven verändert“.

Über den Förderverein

Der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. wurde zur Unterstützung der Arbeit und des Engagements der Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen am Klinikum Altmühlfranken gegründet. Ziel ist es, mit Hilfe von Spenden und Mitgliedsbeiträgen Maßnahmen und Veranstaltungen zur Gesundheitspflege und Genesung von Patienten zu fördern sowie Mitarbeitende bei ihrer persönlichen Fort- und Weiterentwicklung in Form von Stipendien und Fördermitteln aktiv zu unterstützen. Bislang konnten bereits etliche tolle Aktionen zum Wohl von Patienten und Mitarbeitenden auf den Weg gebracht werden. Auch die beliebten medizinischen Vorträge aus der Reihe „Gesundheit im Dialog“, die Interessierte mehrmals im Monat kostenlos über gesundheitsrelevante Themen informieren, werden finanziell vom Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. unterstützt.

Nähere Informationen zum Förderverein gibt es unter www.klinikum-altmuehlfranken.de/foerderverein. Bereits ab 2,50 Euro monatlich können Interessierte Mitglied werden oder einmalig spenden.

Gleich in den ersten Tagen nach der Eröffnung der neuen Kinderspielecke wurde eine schöne Botschaft hinterlassen. Bild zeigt Schreibtisch mit Spielen, Stiften und einer hangeschriebenen Nachricht.

Gleich in den ersten Tagen nach der Eröffnung der neuen Kinderspielecke wurde diese herzige Botschaft hinterlassen. Bild: Klinikum Altmühlfranken, Mara Wolff

Kinderspielecke Weißenburg

Einladend, hell und freundlich: So präsentiert sich die neue Kinderspielecke dank zahlreicher Geld- und Sachspenden am Klinikstandort Weißenburg. Bild: Klinikum Altmühlfranken, Mara Wolff

 

 

 

 

Am heutigen Weltpankreaskrebstag, dem 20.11.2025, wollen wir gemeinsam auf die Bedeutung der Bauchspeicheldrüse und die Herausforderungen bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs aufmerksam machen. Zu diesem Anlass haben unsere Chefärzte Prof. Ulrich Fetzner (Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive onkologische Chirurgie) und Dr. Stephan Limmer (Innere Medizin und Gastroenterologie) sieben wichtige Infos zusammengestellt:

Sie erklären, was das Organ leistet, welche Symptome auf eine Erkrankung hindeuten können, wie die Diagnose gestellt wird, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wer alles am Behandlungsprozess beteiligt ist. Schauen Sie ins Interview und erfahren Sie mehr, warum Früherkennung und interdisziplinäre Zusammenarbeit gerade bei Bauchspeicheldrüsenkrebs entscheidend sind.

1. Wer hat den Weltpankreaskrebstag ausgerufen und was passiert an diesem Tag?

Pankreaskrebs, auch Bauchspeicheldrüsenkrebs genannt, ist eine seltene, bösartige und sehr ernsthafte Erkrankung eines wichtigen inneren Organs.

Der Weltpankreaskrebstag wurde vor allem von der World Pankreas Cancer Coalition und der deutschen Selbsthilfevereinigung AdP ins Leben gerufen und hat zum Ziel die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.

Manche öffentlichen Gebäude werden heute sogar in der Farbe Lila angestrahlt. Aus diesem Anlass zeigt sich auch unser Kliniklogo in den sozialen Netzwerken heute in dieser Farbe. Es ist immer der dritte Donnerstag im Monat November.

2. Können Sie die Erkrankung kurz erläutern?

Die Erkrankung tritt meist bei Menschen im Alter von 60 bis 70 Jahren auf – selten früher, häufig aber auch später. Leider entwickeln sich erst spät Symptome wie Gewichtsverlust, Kraftverlust oder eine gelbe Haut. Es kommt dann entscheidend darauf an, dass die Betroffenen an einer Klinik mit Erfahrung in der Diagnostik und der Therapie, an der heute viele Fachgebiete beteiligt sind, beraten werden.
Wir können heute einer bestimmten Zielgruppe und unter günstigen Voraussetzungen deutlich besser helfen als früher. Manche Patientinnen und Patienten leben bei optimaler Behandlung fünf, zehn Jahre oder sogar länger. Wir möchten jedoch nicht verschweigen, dass Pankreaskrebs in den meisten Fällen auch heute noch sehr ernst ist und weiterhin tödlich enden kann.

3. Was ist die Bauchspeicheldrüse und welche Aufgaben hat sie?

Die Bauchspeicheldrüse ist ein kleines Organ mit vielen lebenswichtigen Aufgaben. Sie liegt tief im Oberbauch – hinter dem Magen und vor der Wirbelsäule. Etwa 15 cm lang, 4 cm breit und nur 1–2 cm dick, wiegt sie rund 120 Gramm.

Trotz ihrer geringen Größe produziert sie unter anderem Insulin für den Zuckerstoffwechsel sowie den wasserklaren Bauchspeichel, welcher unsere Verdauungsenzyme enthält. Bis zu 3 Liter dieses Verdauungssafts stellt sie täglich her – ein Leben lang.

4. Wie äußert sich Bauchspeicheldrüsenkrebs?

Die Erkrankung tritt vor allem bei Menschen ab dem 60. Lebensjahr auf. Rauchen, Übergewicht und eine genetische Vorbelastung erhöhen das Risiko. Da sich Symptome meist erst spät zeigen, wird der Tumor häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Bei rund der Hälfte der Betroffenen ist eine wirksame Behandlung dann nur noch eingeschränkt möglich, da bereits Metastasen, etwa in der Leber, vorliegen oder der Tumor nicht mehr vollständig entfernt werden kann.

Die Zahl der Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankungen nimmt weiter zu, vor allem infolge der demografischen Entwicklung. Weltweit sind derzeit rund 500.000 Menschen pro Jahr betroffen.

5. Wie wird Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert?

Eine Diagnose erfolgt meist erst, wenn Beschwerden wie Gelbsucht oder ungewollter Gewichtsverlust auftreten. In solchen Fällen wird in der Regel eine Computertomographie durchgeführt, auf welcher der Tumor dann zu erkennen ist. Wird der Krebs in einem frühen Stadium entdeckt, handelt es sich häufig um einen Zufallsbefund – etwa im Rahmen einer Computertomographie oder eines MRT, das aus anderen Gründen, z.B. bei Rückenschmerzen, durchgeführt wurde. Mithilfe moderner High-End-Technik, wie sie auch von Dr. Limmer in der Klinik eingesetzt wird, kann über eine Magenspiegelung mit einer winzigen Kamera der Bauchspeicheldrüsengang eingesehen und bei Bedarf Proben vom Tumor zur weiteren Untersuchung entnommen werden.

6. Wie sieht die Behandlung aus?

Wenn möglich, dann spielt die operative Entfernung des Tumors eine wichtige Rolle in der Behandlung. Je nach Sitz des Tumors müssen Teile der Bauchspeicheldrüse oder die gesamte Drüse entfernt werden. Trotz großer Fortschritte bleibt dies ein umfangreicher Eingriff, der für die Patientinnen und Patienten eine erhebliche Belastung darstellen und mit dem Risiko schwerer Komplikationen verbunden sein kann. Eine Chemotherapie kann vorbereitend für eine Operation helfen den Tumor zu verkleinern oder nach der Operation, um das Rückfallrisiko zu reduzieren. Zunehmend kommen dabei auch moderne Therapieverfahren mit Antikörpern zum Einsatz.

7. Wer ist an der Behandlung beteiligt?

An der Behandlung sind zahlreiche Fachdisziplinen beteiligt: unsere Diabetologin, Frau Dr. Weiße-Löbner, die Diätassistentin, Frau Lindner, die Onkologen, Dr. Schmidt und Dr. Schauenberg, das Team der Krankenpflege und der onkologischen Fachpflege unter der Leitung unserer Pflegedirektorin, Frau Roth, die Physiotherapeutinnen und -therapeuten, die Psychoonkologinnen und Psychoonkologen, die Radiologen des Diagnostikums Bayern Mitte sowie selbstverständlich die Abteilungen für Gastroenterologie und Chirurgie, vertreten durch uns beide, Dr. Limmer und Prof. Fetzner.

Vor kurzem durfte das Klinikum Altmühlfranken einen ganz besonderen Zuwachs verzeichnen: Der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e.V. übergab dem Klinikum einen hochmodernen Reanimationssimulator, der mit Spendengeldern im Wert von über 10.000 Euro finanziert wurde. Dieser Simulator ist ein wertvoller Gewinn für die Aus- und Weiterbildung der pflegerischen und medizinischen Teams und trägt maßgeblich dazu bei, die Qualität der Notfallversorgung weiter zu verbessern.

Chefarzt Dr. Marc Gutsche betont: „Mit dem neuen Reanimationssimulator können wir die Qualität der Notfallversorgung noch weiter steigern und unser Team im Rahmen regelmäßiger Schulungen optimal auf lebensrettende Maßnahmen vorbereiten.“ Der Simulator bietet die Möglichkeit, realistische Notfallszenarien zu trainieren und so noch besser auf die Herausforderungen des Klinikalltags vorbereitet zu sein.

Im Rahmen einer solchen Schulung wurden unsere Reanimationstrainerinnen Leah Wagner und Annemarie Roth sowie Chefarzt Dr. Marc Gutsche und Oberarzt Dr. Thomas Sommerer kürzlich von einem Team des Franken Fernsehens begleitet. Der Beitrag aus dem Klinikum Altmühlfranken in Gunzenhausen wurde am 10. November 2025 im Rahmen der Sendung „Guten Abend Franken“, um 18 Uhr ausgestrahlt.

Der Fokus der Schulung lag auf dem Üben von Notfallsituationen. Die hochprofessionelle Reanimationspuppe, die nun in den Trainings zum Einsatz kommt, überzeugt nicht nur durch ihre außergewöhnliche Realitätsnähe, sondern auch durch ihre fortschrittliche Technologie. Der Simulator ermöglicht es, eine Vielzahl von notfallmedizinischen Szenarien zu simulieren, darunter EKG-Diagnostik, verschiedene Reanimationsabläufe und spezielle Kurskonzepte.

Mit dieser innovativen Schulungsmöglichkeit ist das Klinikum Altmühlfranken bestens gerüstet, um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können. Ein großer Schritt, um die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten stetig zu verbessern.

Alle, die den Beitrag verpasst haben, können diesen in der Mediathek des Franken Fernsehens nachsehen. Den Beitrag finden Sie unter folgendem Link: https://www.frankenfernsehen.tv/mediathek/video/uebung-an-der-puppe-klinikum-trainiert-reanimation/

Schülerinnen und Schüler aufgepasst!

Am Buß- und Bettag, den 19.11.2024 laden wir euch von 08:00 bis 13:00 Uhr zu „Erlebe Pflege“ im Klinikum Altmühlfranken ein.

In ungezwungener und lockerer Atmosphäre zeigen wir Euch den Klinikalltag und sorgen dafür, dass ihr vielseitige erste Eindrücke aus dem Berufsalltag einer Pflegefachfrau/eines Pflegefachmanns erhaltet. Natürlich gibt’s für Euch auch eine leckere Verpflegung und obendrein eine Teilnahmebestätigung mit nach Hause. Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse können
sich ab sofort anmelden; Anmeldeschluss ist der 11.11.2025 (vollständiger Masern-Impfschutz nötig).

Liebe Eltern: An diesem schulfreien Buß- und Bettag brauchen Sie sich um die Betreuung (8–13 Uhr) Ihrer Kinder keine Sorgen zu machen – sie sind bei uns in besten Händen! 🙂

Klingt spannend? Ist es auch! Sie haben die Wahl zwischen Weißenburg & Gunzenhausen. Bitte nutzen Sie unsere Online-Anmeldung für unserem „Erlebe Pflege“-Tag am Buß- und Bettag: Erlebe Pflege Anmeldung 2025 – Klinikum Altmühlfranken

Am Dienstag, dem 28. Oktober 2025, fand in unserem Klinikum am Standort Gunzenhausen der jährliche Händehygiene-Aktionstag im Rahmen der Aktion saubere Hände statt.
Gemäß dem Jahresmotto „Starke Zeichen für saubere Hände“ informierte das Team der Klinikhygiene mit den Färbeprodukten der Fa. Heyfair und der traditionellen Schwarzlichtlampe über die optimale Händedesinfektion und zeigte mögliche Fehlerquellen und Benetzungslücken auf.

das 
Team der Klinikhygiene informiert mit den Färbeprodukten der Fa. Heyfair und der 
traditionellen Schwarzlichtlampe über die optimale Händedesinfektion und 
zeigte mögliche Fehlerquellen und Benetzungslücken auf.
das 
Team der Klinikhygiene informiert mit den Färbeprodukten der Fa. Heyfair und der 
traditionellen Schwarzlichtlampe über die optimale Händedesinfektion und 
zeigte mögliche Fehlerquellen und Benetzungslücken auf. das 
Team der Klinikhygiene informiert mit den Färbeprodukten der Fa. Heyfair und der 
traditionellen Schwarzlichtlampe über die optimale Händedesinfektion und 
zeigte mögliche Fehlerquellen und Benetzungslücken auf.

Mitarbeitende aus allen Klinikbereichen und verschiedensten Berufen ließen sich die Chance zur Information und Schulung nicht nehmen. Dementsprechend war der Stand durchgehend gut besucht.

Klinikmitarbeiter am Informationsstand der Hygiene Aktionstag 2025 „Starke Zeichen für saubere Hände“

Die Marienapotheke Rothenburg als Partner des Klinikums Altmühlfranken war, wie in jedem Jahr, mit ihrem Beratungsteam vor Ort. Neben vielen Produktproben gab es auch eine Beratung zum Hauttyp und zur Hautfeuchtigkeit/-fettigkeit mit entsprechender Pflegeempfehlung. Weitere Beratungspunkte waren die Unterstützung des Immunsystems und die Vorbeugung von Infektionskrankheiten.

Infostand Marienapotheke Rothenburg

Der spannendste Teil am Aktionstag war ein von der HFK Angelika Pukrop vorbereitetes Spiel zu den 5 Gelegenheiten der Händedesinfektion nach WHO. Es konnten die Reihenfolge der Tätigkeiten und die Momente der erforderlichen Hände- oder Flächendesinfektion mit Karten gelegt werden. Thematisch war die Vorbereitung einer Infusion und die Vorbereitung einer
i.V. –Injektion darzustellen.

Patientinnen aus der Geriatrischen Reha bemalen vom Förderverein Klinikum Altmühlfranken e.V. gespendete Taschen mit Stoffmalfarben.

 

Vor Kurzem hat der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e.V. unseren Patientinnen und Patienten in der geriatrischen Reha eine wunderbare Überraschung gemacht: Praktische Umhängetaschen, die im Therapiealltag als treue Begleiter dienen – ideal, um Unterlagen, Therapiepläne oder persönliche Dinge immer dabei zu haben.

Dazu kommt jetzt noch eine tolle Idee! In einer kleinen Gestaltungsrunde haben unsere Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, ihre Taschen mit Stoffmalfarben und Schablonen kreativ zu verschönern. Diese Aktion, die von unseren Therapeutinnen und Therapeuten ins Leben gerufen wurde, stößt auf große Begeisterung.

Es entstehen dabei einzigartige Kunstwerke – bunt, individuell und voller Ausdruckskraft. Aber es geht nicht nur um die Kunst: Die gemeinsame Zeit im Workshop sorgt auch für viel Freude, Abwechslung und – nicht zu vergessen – wunderbare Gespräche und Lachen.

Am Ende dürfen die selbst gestalteten Taschen als persönliches Andenken natürlich mit nach Hause genommen werden. Ein schöner Moment, der noch lange in Erinnerung bleibt.

Wir sind dankbar für diese Möglichkeit, unseren Patientinnen und Patienten eine willkommene Abwechslung zu bieten, die nicht nur den Therapiealltag bereichert, sondern auch Kreativität fördert und Gemeinschaft schafft.

Sieben Buben und drei Mädchen erblickten am 21. Oktober 2025 in Weißenburg das Licht der Welt und sorgten für einen regelrechten „Babyboom“.

Einen regelrechten „Babyboom“ konnte das Klinikum Altmühlfranken Weißenburg am Dienstag, 21. Oktober 2025, verzeichnen: Stolze zehn Kinder erblickten in der Römerstadt das Licht der Welt. Bild: Klinikum Altmühlfranken.

Das Klinikum Altmühlfranken Weißenburg erlebte am Dienstag, den 21. Oktober 2025, einen Tag, der in die Geschichte des Hauses eingehen wird. Innerhalb von nur 24 Stunden erblickten gleich zehn Babys das Licht der Welt – sieben Buben und drei Mädchen. Alle Neugeborenen und ihre Mütter sind wohlauf und genießen die ersten gemeinsamen Stunden in liebevoller Betreuung des Teams der Geburtsstation.

„So etwas haben wir noch nicht erlebt“, berichtet Katja Anuschek, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Die Gynäkologin mit eigener Praxis ist am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg als Belegärztin tätig und blickt auf viele Jahre Erfahrung in der Geburtshilfe zurück: „In den vergangenen 15 Jahren sind uns schon einmal acht Geburten an einem Tag begegnet – aber ganze zehn, das ist wirklich eine kleine Sensation.“

Für das gesamte Team der Gynäkologie und Geburtshilfe war dieser Tag eine besondere Herausforderung – und zugleich ein großartiger Moment der Erfüllung. Fünf Hebammen, die Gynäkologin Katja Anuschek und der Gynäkologe Šimon Hajda sowie erfahrene Pflegekräfte arbeiteten am geburtenreichen Dienstag im Klinikum Altmühlfranken Hand in Hand, um den frischgebackenen Familien ein unvergessliches Geburtserlebnis zu schenken. Rudolf Löschel, der zusammen mit Katja Anuschek die Frauenarztpraxis direkt neben dem Klinikum Altmühlfranken betreibt und selbst lange Jahre als Belegarzt in der Geburtshilfe tätig war, freut sich besonders: Der Facharzt feierte selbst am besagten 21. Oktober Geburtstag.

„Solche Tage zeigen, was Vertrauen, Teamgeist und Leidenschaft in der Geburtshilfe bedeuten“, meint Anuschek weiter.

Auch die Klinikleitung gratuliert allen Eltern herzlich zu ihrem Nachwuchs und dankt dem gesamten Team für den unermüdlichen Einsatz, mit dem dieser besondere Geburtenmarathon gemeistert wurde. „Wir sind sehr stolz, dass sich so viele werdende Mütter für unser Klinikum entschieden haben und gratulieren den frisch gebackenen Eltern von Herzen zu diesem kleinen Oktober-Wunder“, so Klinik-Vorstand Christoph Schneidewin.

Das Klinikum Altmühlfranken Weißenburg verzeichnete in den letzten Wochen bereits einen gesteigerten Zulauf werdender Mütter aus den umliegenden Landkreisen. „Wir spüren die näher rückende Schließung der Entbindungsstation der Kreisklinik Roth zum 1. November 2025 bereits stark“, erklärt Anuschek.

Immer wieder werden die Hebammen sowie die Gynäkologen mit Gerüchten konfrontiert, dass auch in Weißenburg bald keine Entbindungen mehr möglich sein könnten. Anuschek und Schneidewin können Schwangere beruhigen: „Eine Schließung der Geburtshilfe steht zum aktuellen Zeitpunkt nicht zur Debatte. Werdende Eltern sind bei uns in besten Händen.“ Am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg kamen im laufenden Jahr bereits 512 (Stand 23.10.2025) Babys gesund zur Welt – der 21. Oktober 2025 jedoch wird als ein Tag der Freude und des Lebens in Erinnerung bleiben.

Zahlreiche Sach- und Geldspenden an den Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. ermöglichen einen Wohlfühlort für Kinder im Klinikum Altmühlfranken Weißenburg.

Förderverein Vorstandsvorsitzender Gerhard Wägemann (mittig) freut sich zusammen mit Beisitzerin Eileen Zäh (links), den Pflegefachkräften Sophia Rieß und Leon Großert, Sponsorin Monika Birngruber (ganz rechts) und der kleinen Raisa über die Neugestaltung der Kinderspielecke im Klinikum Altmühlfranken Weißenburg.

Warten ist sicherlich für kaum jemanden ein Vergnügen. Besonders belastend kann es jedoch für Kinder und ihre Eltern sein; gerade dann, wenn Schmerzen oder Sorgen hinzukommen. In der Notaufnahme des Klinikums Altmühlfranken kennt man die Nöte und Sorgen von Kindern und ihren Eltern gut. Umso größer war der Wunsch der Klinik-Verantwortlichen, einen kindgerechten Rückzugsort im Wartebereich der Notaufnahme zu etablieren. Mit dieser Idee stieß man beim Förderverein des Klinikums Altmühlfranken auf offene Ohren – und nicht nur bei diesem, wie sich an den zahlreichen Geld- und Sachspenden zeigte.

Der große Zusammenhalt aus Klinikum, Förderverein, Bürgern und Unternehmen ermöglichte nun, dass die äußerst ansprechende Kinderspielecke am Standort Weißenburg im September ihrer Bestimmung übergeben werden konnte.

Die Kleinen finden dort hochwertiges Spielmaterial, kreative Malutensilien sowie kindgerechte Möbel, die zum Verweilen, Spielen und Ablenken einladen. Das neue Angebot ermöglicht es jungen Patientinnen und Patienten, die oft mit Sorgen um Angehörige oder eigenem Unwohlsein in die Klinik kommen, in einer freundlichen Atmosphäre etwas Leichtigkeit zu erleben.

„Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft, die uns von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen unserer Region entgegengebracht wurde. Dank ihrer Spenden ist es gelungen, einen Bereich zu schaffen, in dem Kinder ein Stück Normalität erleben dürfen – auch in einer für sie herausfordernden Situation“, betont Gerhard Wägemann, Vorsitzender des Fördervereins Klinikum Altmühlfranken e. V.

Auch das Klinikum selbst zeigt sich dankbar über die Unterstützung. Christoph Schneidewin, Vorstand des Klinikums Altmühlfranken, erklärt: „Unser Ziel ist es, nicht nur medizinisch bestmögliche Versorgung sicherzustellen, sondern auch ein Umfeld zu schaffen, das die besonderen Bedürfnisse unserer kleinen Patientinnen und Patienten berücksichtigt. Die neue Mal- und Spielecke ist ein wertvoller Beitrag dazu.“

Die Verantwortlichen hoffen, dass die neue Spielecke nicht nur die Wartezeit verkürzt, sondern auch das Ankommen im Klinikum erleichtert. Denn eine kindgerechte Ablenkung ist auch für Eltern und Großeltern eine willkommene Erleichterung.

Der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. und das Klinikum Altmühlfranken Weißenburg danken allen Spenderinnen und Spendern von Herzen für diese wichtige Unterstützung. Ohne die Gemeinschaftshilfe wäre die Umsetzung nicht möglich gewesen. Besonderer Dank geht an die VR Bank im südlichen Franken eG, die Buchhandlung Meyer aus Weißenburg, die das Projekt mit spannenden Sachbüchern, Rätselspaß zum Malen und Stickern sowie dem dazugehörigen Nachschub unterstützt hat, die Ellinger Firma „Jolly“ für eine ganze Kiste farbenfroher Buntstifte, Malbücher und Spitzer sowie „Monis Spielzeugladen“ aus Bergen, die sich nicht nur um die Ausstattung der Spielecke gekümmert, sondern zudem auch die Spenden der Buchhandlung Meyer und Jolly generiert hat. Ganz herzlichen Dank auch an alle Bürgerinnen und Bürger, die das Projekt mit Spenden unterstützt haben!

Über den Förderverein

Der Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. wurde zur Unterstützung der Arbeit und des Engagements der Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen am Klinikum Altmühlfranken gegründet. Ziel ist es, mit Hilfe von Spenden und Mitgliedsbeiträgen Maßnahmen und Veranstaltungen zur Gesundheitspflege und Genesung von Patienten zu fördern sowie Mitarbeitende bei ihrer persönlichen Fort- und Weiterentwicklung in Form von Stipendien und Fördermitteln aktiv zu unterstützen. Bislang konnten bereits etliche tolle Aktionen zum Wohl von Patienten und Mitarbeitenden auf den Weg gebracht werden. Auch die beliebten medizinischen Vorträge aus der Reihe „Gesundheit im Dialog“, die Interessierte mehrmals im Monat kostenlos über gesundheitsrelevante Themen informieren, werden finanziell vom Förderverein Klinikum Altmühlfranken e. V. unterstützt.

Nähere Informationen zum Förderverein gibt es unter www.klinikum-altmuehlfranken.de/foerderverein. Bereits ab 2,50 Euro monatlich können Interessierte Mitglied werden oder einmalig spenden.

KInderspielecke Klinikum Altmühlfranken Weißenburg Gleich in den ersten Tagen nach der Eröffnung der neuen Kinderspielecke wurde diese herzige Botschaft hinterlassen.